Vollständige Signatur

HHStAW, 128/1, 2053

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Kurzregest Kurzregest
Georg Christoph von Merklin zu Scheuerfeld verkauft Gallus Jakob den Getreidezehnten um das Dorf Scheuerfeld, den dortigen lebendigen Zehnten, das „Zur weißen Lilie“ genannte Wirtshaus zu Dörfles und weitere genannte Güter.
Datierung Datierung
Scheuerfeld 1715 März 18
Originaldatierung Originaldatierung
den 18.ten Martii

Provenienz


(Vor-) Provenienzen (Vor-) Provenienzen
Archiv Schloss Vollrads Abt. 1, Nr. 2053
Würzburger Repositur

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Georg Christoph von Merklin zu Scheuerfeld, ältester Hauptmann des sächsisch-coburgischen Regiments zu Fuß und Ritterschaftsdeputierter, verkauft Gallus Jakob, Reichshofkammerrat, würzburgischer Geheimrat, Kriegs- und Kammerdirektor, den Getreidezehnten um das Dorf Scheuerfeld [Coburg], der durch Steine oder Straßen und Fuhrwege abgeteilt ist, sowie den lebendigen Zehnten für 3.600 Gulden fränkischer Währung, fünf Fuder guten Weins vom Jahrgang 1712, zwei Eimer alten und guten „stein wein“ [Würzburger Stein?] für Frau von Merklin sowie 50 Speciesdukaten „gönne geldter“ für Frau von Merklin und ihre Söhne und Töchter, weiter das neue, zweistöckige „Zur weißen Lilie“ genannte Wirtshaus zu Dörfles bei Scheuerfeld für 1.200 Gulden fränkischer Währung, zwei dabei gelegene Sölden für 200 Gulden und die Vogteilichkeit über Wirtshaus und Sölden für 200 Gulden. Schließlich wird dem Käufer die Sanktionierung von Zehntvergehen für 100 Gulden eingeräumt. Es folgen weitere Vereinbarungen.
Unterschriften Unterschriften
angekündigt: Gallus Jakob, Georg Christoph von Merklin zu Scheuerfeld, N.N., ältester Sohn des Georg Christoph von Merklin
Siegler Siegler
angekündigt: Gallus Jakob, Georg Christoph von Merklin zu Scheuerfeld, N.N., ältester Sohn des Georg Christoph von Merklin
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Abschrift 18. Jahrhundert, Papierlibell (12 S.), halbbrüchig beschrieben

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Urkundenverpackung aus dem 19. Jahrhundert liegt bei.
Vgl. Nr. 2058.

Repräsentationen


Es sind keine Repräsentationen vorhanden.