B 184
Complete identifier
HStAM, 255, B 184
Civil trial record
Identification (trial record)
Title
Title
Christina Magdalena Louisa Albertina von Buseck gen. Münch, geb. von Hutten zu Stolzenberg, Georg Reinhard Wilhelm von Lehrbach, hessen-darmstädtischer Gardemajor, dessen Schwestern Amalie Philippine von Ziegesar, geb. von Lehrbach, Sophie Elisabeth von Wehrda gen. Nodung, geb. von Lehrbach, Amalia Dorothee Werner, geb. von Fargel gegen Christiane Agathe verw. von Fargel, geb. von Plitzburg, Frankfurt, Hanau, Christian Eberhard von Kameytski, hessen-darmstädtischer Geheimer Rat, Rückingen
Life span
Life span
1536-1750
Former identifier
Former identifier
Wetzlarer Generalrepertorium B 6652
Provenance (justice)
(Previous) provenances
(Previous) provenances
1. RKG (1536-) 1716-1720 (-1750)
Further information (trial record)
Facts of the case
Facts of the case
citationis ad videndum cassari transactiones ipso iure nullas, nec minus nulliter praesumptam alienatione una cum mandato deiurato edendo testamentum avitum .. c.c.: Anspruch darauf, die Verträge zur Auseinandersetzung des Nachlasses des +Johann von Fargel, durch Erwerb in den Jahren 1653 und 1668 Inhaber des Gutes zu Rückingen, für nichtig zu erklären, da die kl. Werner, Enkelin aus der ersten Ehe des Fargel, die kl. Lehrbach Enkel aus zweiter Ehe, die kl. Buseck Schwägerin des +Johann Lucas von Fargel, Sohn des +Johann, als Allodialerben erbberechtigt waren, jedoch nur mit minimalen Geldleistungen abgefunden worden waren, die bekl. Fargel hingegen, Witwe des +Johann Wilhelm von Fargel, dieser ebenfalls Enkel des +Johann als lediglich zu 1/8 erbberechtigt, die gesamte Allodialhinterlassenschaft zu Langendiebach, Rückingen, Alzenau an sich gezogen und an den bekl. Kameytski für 40.000 fl. verkauft hatte, Anspruch auf Abtretung des vorenthaltenen Erbteils und auf Ersatz der vorenthaltenen Nutzungen, Anspruch auf Erstellung eines vollständigen Inventars der Hinterlassenschaft und auf Herausgabe der die Hinterlassenschaft betreffenden Dokumente, wogegen die Bekl. einwenden, daß das RKG unzuständig ist, da beide Bekl. als Mitglieder der mittelrheinischen Ritterschaft erstinstanzlich unter dieser stehen, daß die kl. Werner wegen der Geburt eines nichtehelichen Kindes und ihrer unstandesgemäßen Heirat enterbt worden war und daß die vertragliche Erbauseinandersetzung der fargelschen Allodialhinterlassenschaft rechtmäßig war, da das Gut zu Rückingen nach Beendigung des fargelschen Fideikommisses zu einem isenburgischen Lehen geworden war und somit nicht mehr zur verteilbaren Allodialhinterlassenschaft gehört
Notes
Also includes
Also includes
Quad. 6: Lehenskonsens (1672)
Quad. 7,72,73: Auszüge Testament Johann von Fargel (1681)
Quad. 9,10,16-18: Vergleiche, Vergleichsbestätigungen (1695,1708,1670)
Quad. 20: Lehnsbrief betr. Rückingen (1655)
Quad. 24: Vergleich (1698)
Quad. 26: Schuldverschreibung betr. Gut Langendiebach (1597)
Quad. 28: Schadlosbrief betr. Gut Langendiebach (1536)
Quad. 29: Baurechnung betr. Gut Rückingen (1651-1672)
Quad. 30,32: (Lehns-) Konsense (1672,1681)
Quad. 34: Vergleich (1714)
Quad. 40,42,63: Eheberedungen (1680,1654)
Quad. 41: Rechnung (o.J.)
Quad. 43-47: Kirchenbuchauszüge (ab 1658)
Quad. 64,65: Schuldverschreibungen (1680,1682)
Quad. 66: Lehnsbrief (1668)
Quad. 66 (!)-68: Schuldverschreibungen (1607-1685)
Quad. 77,78,89,90: Rechnungen (ab 1683)
Information / Notes
Additional information
Additional information
12 cm Stapelhöhe, vgl. B 185
Prokuratoren:
für Kl.: Dr. Johann Ulrich von Gülich [1716]; substituierter Anwalt: Dr. Christian Hartmann von Gülich [1716]
für Bekl.: Dr. Georg Andreas Geibel 1716; substituierter Anwalt: Dr. Cornelius Lindheimer 1716
Representations
| Type | Name | Access | Information | Action |
|---|---|---|---|---|
| Original | Original | Show details page | ||
| Mikrofiche | Akte | Show details page |