A. 4. 4008
Complete identifier
StadtA KS, A. 4. 4008
Fonds
Identification (short)
Title
Title
Friedrichsgymnasium
Life span
Life span
1929-1994
Fonds data
Custodial history
Custodial history
Gründung im Jahre 1779 durch Landgraf Friedrich II als Lyceum Fridericianum
Als Staatsgymnasium zog die Schule 1835 in das Hölkesche Haus in der Friedrichsstraße 32 ein und besaß zu dieser Zeit 173 Schüler
Von 1842 bis zur Zerstörung Kassels 1943 in der Wolfsschlucht
1866 erneute Umbenennung der Schule zum Königlichen Friedrichsgymnasium
1927 Gründung des “Vereins der ehemaligen Friedrichsgymnasiasten”.
1930 konnte ein eigenes Bootshaus an der Fulda bezogen werden, das durch Spenden der Eltern und Ehemaligen finanziert worden war. Vernichtet 1942. Neuaufbau 1959.
1932 geplant ist eine Zusammenlegung des Friedrichsgymnasiums mit dem Wilhelmsgymnasium. Vorgesehen war die Umwandlung der Gymnasien in “deutsche Oberschulen”. Diese Umwandlung sollte auch am Friedrichsgymnasium vollzogen werden. Auf den persönlichen Einsatz des damaligen Schulleiters, Dr. Fritz Luckhard, ist es letztendlich zurückzuführen, dass die nationalsozialistische Regierung von ihrem Vorhaben absah. Das Friedrichsgymnasium wurde als humanistisches Gymnasium neben der erwünschten deutschen Oberschule geduldet. Allerdings wurden die Unterrichtsinhalte der nationalsozialistischen Ideologie angeglichen. Die Schüler erhielten zusätzlich eine vormilitaristische Ausbildung.
1943. Nach Zerstörung des Gebäudes ist kein Unterricht mehr möglich. Jüngere Schüler gehen auf das Hersfelder Gymnasium.
Am 21. Juli 1946 wird der Unterricht in den Oberklassen offiziell wieder aufgenommen
Ab August 1956 kann die Schule komplett in den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Wilhelmsgymnasiums einziehen. Seit 1957 in der Humboldtstraße 5. Dort auch heute noch.
Ende seiner Zeit als reine Jungenschule.
1992 Einweihung des Erweiterungsbaus: Bibliothek, moderne naturwissenschaftliche Fachräume, Werkraum, Fotolabor, Cafeteria
Quelle: Internetseite des Friedrichgymnasiums, abgerufen am 12.03.2025
Als Staatsgymnasium zog die Schule 1835 in das Hölkesche Haus in der Friedrichsstraße 32 ein und besaß zu dieser Zeit 173 Schüler
Von 1842 bis zur Zerstörung Kassels 1943 in der Wolfsschlucht
1866 erneute Umbenennung der Schule zum Königlichen Friedrichsgymnasium
1927 Gründung des “Vereins der ehemaligen Friedrichsgymnasiasten”.
1930 konnte ein eigenes Bootshaus an der Fulda bezogen werden, das durch Spenden der Eltern und Ehemaligen finanziert worden war. Vernichtet 1942. Neuaufbau 1959.
1932 geplant ist eine Zusammenlegung des Friedrichsgymnasiums mit dem Wilhelmsgymnasium. Vorgesehen war die Umwandlung der Gymnasien in “deutsche Oberschulen”. Diese Umwandlung sollte auch am Friedrichsgymnasium vollzogen werden. Auf den persönlichen Einsatz des damaligen Schulleiters, Dr. Fritz Luckhard, ist es letztendlich zurückzuführen, dass die nationalsozialistische Regierung von ihrem Vorhaben absah. Das Friedrichsgymnasium wurde als humanistisches Gymnasium neben der erwünschten deutschen Oberschule geduldet. Allerdings wurden die Unterrichtsinhalte der nationalsozialistischen Ideologie angeglichen. Die Schüler erhielten zusätzlich eine vormilitaristische Ausbildung.
1943. Nach Zerstörung des Gebäudes ist kein Unterricht mehr möglich. Jüngere Schüler gehen auf das Hersfelder Gymnasium.
Am 21. Juli 1946 wird der Unterricht in den Oberklassen offiziell wieder aufgenommen
Ab August 1956 kann die Schule komplett in den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Wilhelmsgymnasiums einziehen. Seit 1957 in der Humboldtstraße 5. Dort auch heute noch.
Ende seiner Zeit als reine Jungenschule.
1992 Einweihung des Erweiterungsbaus: Bibliothek, moderne naturwissenschaftliche Fachräume, Werkraum, Fotolabor, Cafeteria
Quelle: Internetseite des Friedrichgymnasiums, abgerufen am 12.03.2025