2055
Complete identifier
HHStAW, 2055
Fonds
Identification (short)
Title
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Hessischer Städtetag
Fonds data
Custodial history
Custodial history
2025 wurde eine Akte ohne Zugangsnummer aus der ehemaligen Druckschriftensammlung in den regulären Archivbestand übernommen.
History of creator
History of creator
Der Bildung des Hessischen Städtetags ging zunächst die Bildung seiner Vorläufer, dem Hessischen Städtebund und dem (bis zur Fusion 1971 nur kreisfreie Städte vertretenden) Hessischen Städtetag voraus. Im Mai 1946 trafen sich im Rathaus Idstein die Bürgermeister verschiedener kreisangehöriger Städte des Regierungsbezirks Wiesbaden, um eine erste Arbeitsgemeinschaft zur Gründung eines (Groß-)Hessischen Städtebunds zu bilden, welcher als Vertretung der kreisangehörigen Städte in Großhessen dienen sollte. Noch im selben Monat lud der Wetzlarer Bürgermeister Dr. Buch alle kreisangehörigen Städte sowie alle Landgemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern zu einer Tagung ein. Die Tagung zur Vorbereitung einer entsprechenden Gründung schloss mit der Resolution zum Zusammenschluss der Städte und der Wahl eines (vorläufigen) Vorstandes ab, der die Satzung für den Großhessischen Städtebund e. V. auszuarbeiten und einer einzuberufenden Versammlung zur Beschlussfassung vorzulegen hatte. Die konstituierende Hauptversammlung des Hessischen Städtebundes fand schließlich am 27.09.1946 in Bad Homburg v. d. H. statt.
Der frühere Hessische Städtetag (ein Verband der bis dahin neun hessischen kreisfreien Städte) wurde bis zum Jahr 1971 durch eine nebenamtlich besetzte kleine Geschäftsstelle im Büro der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main betreut.
Auf der Mitgliederversammlung des Hessischen Städtebundes am 28.1.1971 wurde die Fusion der beiden Verbände zum 1.4.1971 beschlossen. Die Satzung wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst und die neue Verbandsbenennung auf "Hessischer Städtetag" festgelegt. Eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle wurde in Wiesbaden eingerichtet.
Als Präsidenten des Hessischen Städtetages fungierten bis 1977:
- 1971: Oberbürgermeister Walter Möller (*7.4.1920, +16.11.1971), Frankfurt am Main
- 1972: Bürgermeister Werner Hessemer (+14.3.1989), Bad Hersfeld
- 1973-1977: Oberbürgermeister a. D. Rudi Arndt (*1.3.1927, +14.05.2004), Frankfurt
Stand 2025 vertritt der Hessische Städtetag 83 Städte und Gemeinden. Seine Aufgaben sind Vermittlung zum Erfahrungsaustausch, Beratung der Mitgliedsverwaltungen in Rechts- und
Organisationsfragen sowie die "Wahrnehmung der Belange seiner Mitglieder auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens" (z.B. die Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber der Legislative).
Der frühere Hessische Städtetag (ein Verband der bis dahin neun hessischen kreisfreien Städte) wurde bis zum Jahr 1971 durch eine nebenamtlich besetzte kleine Geschäftsstelle im Büro der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main betreut.
Auf der Mitgliederversammlung des Hessischen Städtebundes am 28.1.1971 wurde die Fusion der beiden Verbände zum 1.4.1971 beschlossen. Die Satzung wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst und die neue Verbandsbenennung auf "Hessischer Städtetag" festgelegt. Eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle wurde in Wiesbaden eingerichtet.
Als Präsidenten des Hessischen Städtetages fungierten bis 1977:
- 1971: Oberbürgermeister Walter Möller (*7.4.1920, +16.11.1971), Frankfurt am Main
- 1972: Bürgermeister Werner Hessemer (+14.3.1989), Bad Hersfeld
- 1973-1977: Oberbürgermeister a. D. Rudi Arndt (*1.3.1927, +14.05.2004), Frankfurt
Stand 2025 vertritt der Hessische Städtetag 83 Städte und Gemeinden. Seine Aufgaben sind Vermittlung zum Erfahrungsaustausch, Beratung der Mitgliedsverwaltungen in Rechts- und
Organisationsfragen sowie die "Wahrnehmung der Belange seiner Mitglieder auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens" (z.B. die Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber der Legislative).
Literature
Literature
Hessischer Städtetag (Hrsg.): 50 Jahre Hessischer Städtetag: 1946 - 1971 - 1996. Wiesbaden 1996 (Hessischer Städtetag: Informationen - Sonderheft)
Finding aids
Finding aids
Online-Findmittel: Arcinsys
Further information (fonds)
Extent
Extent
0,125 lfm (Nr. 1)
Person in charge
Person in charge
Susanne Wichert, 2025