WI/3-41

Complete identifier

StadtA WI, WI/3-41

Fonds


Identification (short)


Title Title
Amt 41: Kulturamt
Life span Life span
1946-2009

Fonds data


Custodial history Custodial history
Zugänge:
1. 2008/12, 12.08.2008, Abgabe nach Archivgesetz: Kulturamt
2. 2010/03, 26.05.2010, Abgabe nach Archivgesetz: Kulturamt, Abt. Stadtbibliotheken
3. 2014/03, 27.01.2014, Abgabe nach Archivgesetz: Kulturamt, Abt. Stadtbibliotheken
4. 2021/25, 17.05.2021, Abgabe nach Archivgesetz: Kulturamt (Amt 41)
5. 2025/44, 25.06.2025, Abgabe nach Archivgesetz: Kulturamt, 4108 Kommunale Filmarbeit/Caligari
History of creator History of creator
Notiz zur Geschichte des Kulturamts

Kulturelle Aufgaben wurden zunächst außer durch die städtische Hauptverwaltung zumindest von Museum, Bibliothek und anderen städtischen Institutionen wahrgenommen, aber auch z.B. durch den 1872 gegründeten Volksbildungsverein, nicht zuletzt darüber hinaus u.a. von der Kurverwaltung. Seit 1915 erscheint schließlich in den städtischen Verwaltungsberichten die Rubrik „Verwaltung für die Pflege von Wissenschaft und Kunst“.

1920 erfolgte die Einrichtung eines städtischen Volksbildungsamtes, zunächst unter Geschäftsführung bzw. Leitung des Direktors der Nassauischen Landesbibliothek. Dieser Dienststelle waren die Volkshochschule, der Volksbildungsverein, die „Wiesbadener Vortragsgemeinschaft“, der Ortsausschuß zur Bekämpfung von Schmutz und Schund und die Theaterabteilung zugeordnet. 1929 erfolgte eine Angliederung an die Schulverwaltung, 1933 mit der Auflösung der Volkshochschule und der Gleichschaltung des Volksbildungsvereins eine faktische Auflösung. In den Verwaltungsberichten wird die Volksbildung nun unter „Pflege von Wissenschaft und Kunst“ mit aufgeführt, dieser Verwaltungszweig dann per 1.2.1942 zum „Kulturamt“ umfirmiert (einschließlich der Museumsverwaltung).

Seit 1952/53 lautete dessen Bezeichnung „Amt für Kunst und Volksbildung“ – nachdem zwischenzeitlich 1945 bis Sommer 1947 die Geschäfte des Kulturamts bei der Kurverwaltung angesiedelt worden waren –, bis schließlich 1959 eine Umfirmierung in „Amt für Kulturpflege“ unter Ausgliederung der Volksbildungsaufgaben an das nunmehrige „Amt für Schulen und Volksbildung“ (einschließlich der Stadtbücherei) erfolgte.

Nachdem das „Amt für Kulturpflege“ am 1.1.1969 ebenfalls mit dem Schulamt zusammengefasst worden war, wurde es erst zum 1.8.1970 als heute noch bestehendes „Kulturamt“ mit den Aufgabenbereichen Kultur-, Musik- und Heimatpflege, Bühnenwesen und allgemeine Volksbildung, Büchereien und Museum neu konstituiert.

Dezernenten seit 1945:

1945–1953 Johannes Maaß (vgl. Best. NL 36)
1954–1960 Theodor Hohoff
1960–1966 Karl Anton Lutsch (vgl. Best. NL 74)
1966–1968 Rudi Schmitt (vgl. Best. NL 105)
1968–1986 Franz Bertram (vgl. Best. NL 52)
1986–1992 Margarethe Goldmann
1993–1999 Peter Joachim Riedle (vgl. Best. NL 103)
1999-2011 Rita Thies
[2005 kommissarisch Wolfgang Herber]
2011-2017 Rose-Lore Scholz
2017-2023 Axel Imholz (vgl. Best. WI/3-D 06)
seit 2023 Dr. Hendrik Schmehl

Vorbemerkung zur Verzeichnung

Aus preußischer Zeit sind für den Verwaltungsbereich „Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Museumsverwaltung“ lediglich 19 Akten im Stadtarchiv erhalten geblieben. Auch für die ersten Jahrzehnte der Landeshauptstadt Wiesbaden seit 1945/46 gibt es kaum eine nennenswerte Überlieferung. Regelmäßige Aktenabgaben finden erst seit der Angliederung des Stadtarchivs an das Kulturamt Ende der 1980-er Jahre statt.

Further information (fonds)


Person in charge Person in charge
Thorsten Günther
Access Access
Nutzungsrechte: 2. keine Einschränkungen 3. keine Einschränkungen 4. nicht urheberrechtsrelevant