A 253
Vollständige Signatur
AdJb, A 253
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Deutsche Hochschulgilde Nothung in Erlangen
Laufzeit
Laufzeit
1917-1946
Bestandsdaten
Geschichte des Bestandsbildners
Geschichte des Bestandsbildners
Die 1920 gegründete Deutsch-Akademische Gildenschaft (DAG) kann als "Bündische Korporation" (Kellershohn 2004) bezeichnet werden und war ein Zusammenschluss mehrerer Hochschulgilden. So wurde auch die Deutsche Hochschulgilde Nothung Erlangen nach ihrer Gründung 1923 in die DAG aufgenommen. Die DAG folgte dem Leitspruch "deutsch - wehrhaft - fromm" (Werbeschrift, AdJb, A 253, 13) und erlebte ihre Glanzzeit zu Beginn der dreißiger Jahre. Tätigkeitsfelder der Gildenschaft waren die örtliche Unterbringung ihrer studentischen Mitglieder, politische Willensbildung und Erziehung, bündische Freizeitgestaltung und Grenzlandarbeit. Im Bekenntnis zum Nationalsozialismus löste sich die DAG 1935 selbst auf. Ihre nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Nachfolgeorganisation wird heute der Neuen Rechten zugeordnet.
siehe auch:
- Karl Troebs, Geschichte der DAG [bis 1930], in: AdJb, A 253, 13
- Bestätigungsschreiben des Rektors der Universität Erlangen zur Gründung der DHG Nothung Erlangen (1923), in: AdJb, A 253, 10
Der Bestand wurde im Januar 2023 vollständig erschlossen.
siehe auch:
- Karl Troebs, Geschichte der DAG [bis 1930], in: AdJb, A 253, 13
- Bestätigungsschreiben des Rektors der Universität Erlangen zur Gründung der DHG Nothung Erlangen (1923), in: AdJb, A 253, 10
Der Bestand wurde im Januar 2023 vollständig erschlossen.
Literatur
Literatur
Helmut Kellershohn, Im 'Dienst an der nationalsozialistischen Revolution'. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus, in: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Bd. 19 (2004).
Findmittel
Findmittel
Arcinsys
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang
Umfang
7 Archivkartons
Bearbeiter
Bearbeiter
Praktikant