H 18 Dieburg

Vollständige Signatur

HStAD, H 18 Dieburg

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Justizvollzugsanstalt Dieburg
Laufzeit Laufzeit
1938-2003

Siehe


Korrespondierende Archivalien Korrespondierende Archivalien
vgl. auch N 20 [Literatur im Knast e.V.]
www.jva-dieburg.justiz.hessen.de

Bestandsdaten


Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
1830 erstmalige Verwendung des Refektoriums des ehemaligen Kapuzinerklosters als Strafanstalt für Forstfrevler, 1932 Erweiterung zu einem Arbeits- und Korrektionshaus. Von 1835 an steter Ausbau des früheren Klosters zu einer Strafanstalt. 1938 wurde in räumlicher Verbindung, jedoch organisatorischer Trennung das Stammlager I des neu in Betrieb genommenen 'Gefangenenlagers Rodgau in Dieburg' mit dem Status einer besonderen Vollzugsanstalt angeschlossen. Das Gefängnis nahm nach Kriegsende seinen Dienst wieder auf. 1962 bis 1964 Ausbau des Gefängnisses zu einer modernen Justizvollzugsanstalt. - Die Überlieferung des Gefangenenlagers Rodgau wurde beim Einmarsch amerikanischer Truppen 1945 weitgehend vernichtet.
Leiter:
2014-2018: Franz-Josef Pfeifer
2018-2025: Klaus Dieter Vogt
2025-: Christian Tienes, Stellvertretung: Nico Rutner
Enthält Enthält
Überwiegend Gefangenenpersonalakten (40,5 m) und Gefangenenkarteien (3,5 m) sowie Generalakten (2 m)
Findmittel Findmittel
Online-Datenbank (Arcinsys)

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
verzeichnet 53,375 m (Stand Sep. 2024) - unverzeichnet 0,750 m (Stand Sep. 2024)

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Landesweit zuständig ist die JVA Dieburg für den Vollzug der Strafhaft an männlichen erwachsenen Gefangenen von bis zu 24 Monaten sowie für die Zivilhaft, d.h. für die Ordnungs-, Sicherungs-, Zwangs- und Erzwingungshaft aus allen hessischen Landgerichtsbezirken außer Kassel. In Dieburg können aber auch zu längeren Haftstrafen Verurteilte ihre Reststrafe von zwei Jahren verbüßen, wenn dies mit einer größeren Nähe zu ihrem familiären Umfeld verbunden ist. Die JVA ist klassifiziert mit der Sicherheitsstufe 2, die für die Unterbringung von Häftlingen mit einem mittleren Sicherheitsrisiko vorgesehen ist. Die JVA bietet 270 Haftplätze im geschlossenen und 12 im offenen Vollzug. (Stand 2025)