4W

Complete identifier

StadtA GI, 4W

Fonds


Identification (short)


Title Title
Wieseck
Life span Life span
1629-1977

Fonds data


History of creator History of creator
Die urkundliche Ersterwähnung von Wieseck datiert aus dem Jahr 775. Eine Kirche ist für das Jahr 778 bezeugt.
Wiesecks Wahrzeichen "Poart" gehörte zu einer 1458 erstmals urkundlich erwähnten Befestigungsanlage. 1646 wurden die allermeisten Häuser bei einem Großbrand zerstört. Nach der Vertreibung der Juden aus Gießen 1662 erfuhr Wieseck Zuzug von Jüdinnen und Juden und war Sitz der im dreijährigen Turnus stattfindenden Judenlandtage im Oberfürstentum Oberhessen. Im Jahr 1830 zählte es 213 Häuser und 1.228 Einwohner, darunter 33 Juden.
Am 1. April 1939 verlor Wieseck infolge der Eingemeindung nach Gießen seine kommunale Eigenständigkeit. Als Stadtteil Gießens war es 1977/79 der (kurzlebigen) Stadt bzw. Großgemeinde Lahn zugehörig.

Further information (fonds)


Person in charge Person in charge
Erarbeitung einer Klassifikation; Lz 08/2024 (Übertragung nach Arcinsys 03/2025)
Überarbeitung der Titel und Vermerke mehrerer Nummern: 23a, 91, 92, 98, 101, 105, 106a, 111, 111a, 118, 123, 178, 189, 195, 197, 210, 212, 214, 226, 249; Lz, Frau Seip 08/2024 (Übertragung nach Arcinsys 03/2025)

Information / Notes


Additional information Additional information
Vgl. Erwin Knauß: Zwischen Kirche und Pforte. 775 - 1975. 1200 Jahre Wieseck, Gießen 1975