N 280
Vollständige Signatur
AdJb, N 280
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Carstensen, Hans Christian (1935-2021)
Bestandsdaten
Geschichte des Bestandsbildners
Geschichte des Bestandsbildners
Hans Christian Carstensen (Krix) wurde am 26.3.1935 in Marienburg, Kreis Westpreußen geboren. Die Mutter hatte durch ihre älteren Brüder bereits Kontakt zum bielefelder Wandervogel. Der Vater (Homer) war Gauführer beim schleswigholsteiner Wandervogel in den 1920er Jahren, später bei der akademischen Freischar in Königsberg und Organisator eines freiwilligen Arbeitsdienst-Lager im Baltikum.
Christian Carstensen führte vor dem Zweiten Weltkrieg eine bewegte Kindheit, von Westpreußen, über Brandenburg, nach Hamburg und während des Krieges Husum, Hamburg, Posen. Bei Kriegsende wieder Hamburg.
1945/46 erlangte er, gemeinsam mit Peter Rambatz (Trotz) erste gemeinsame Fahrtenpraxis. Sie gründeten einen Walddörfer-Wander-Verein (WWV) in Hamburg -Rahlstest mit Wimpel und Stempel. Rambatz war ein Neffe von Werner Kindt.
1947 gliederte sich der WWV in den WV DB, Ortsring Hamburg (Antje Teichmann), Gau Nordmark (Klaus Kirchner), Bundesführer Ekkart Krippendorff, ein.
Durch Hans-Peter Drögemmüller (Dröge) kam es im Hamburger WV um 1950 zur Wende zum tuskschem Stil und zu Bündigungsversuchen im Pfingstlager am Rimberg in Hessen.
Im Herbst 1951 siedelte seine Familie nach Kiel um. Dort baute Carstensen eine eigene WV-Jungenhruppe "Horte Wehrwolf" Preetz/Raisdorf auf. Nach dem Abitur in Preetz 1954 machte er ein Lehre auf dem Bau, bei der Firma Wilhelm Karstens, Kiel.
Nach dem Rimberg-Lager 1953 kam es zum Übergang-mit Teilen der kieler WV-zur Jungenschaft im Bund "Horte Kiel 1", in Verbindung zur Kuttercrew Hamburg mit Walther Klöckner (Geyer) und Jörn Thomson (Grisha).
Nach dem Bundeslager 1957 in Darmstadt verließ er den Bund (Rausschmiß).
Ab Mai 1957 war er Student an der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg. 1967 bis Mitte der 1970er Jahre war er "Hochschulrevolutionär" und später Architekt in Berlin.
Hans Christian Carstensen verstarb am 28.6.2021 und wurde in Stahnsdorf beigesetzt.
Christian Carstensen führte vor dem Zweiten Weltkrieg eine bewegte Kindheit, von Westpreußen, über Brandenburg, nach Hamburg und während des Krieges Husum, Hamburg, Posen. Bei Kriegsende wieder Hamburg.
1945/46 erlangte er, gemeinsam mit Peter Rambatz (Trotz) erste gemeinsame Fahrtenpraxis. Sie gründeten einen Walddörfer-Wander-Verein (WWV) in Hamburg -Rahlstest mit Wimpel und Stempel. Rambatz war ein Neffe von Werner Kindt.
1947 gliederte sich der WWV in den WV DB, Ortsring Hamburg (Antje Teichmann), Gau Nordmark (Klaus Kirchner), Bundesführer Ekkart Krippendorff, ein.
Durch Hans-Peter Drögemmüller (Dröge) kam es im Hamburger WV um 1950 zur Wende zum tuskschem Stil und zu Bündigungsversuchen im Pfingstlager am Rimberg in Hessen.
Im Herbst 1951 siedelte seine Familie nach Kiel um. Dort baute Carstensen eine eigene WV-Jungenhruppe "Horte Wehrwolf" Preetz/Raisdorf auf. Nach dem Abitur in Preetz 1954 machte er ein Lehre auf dem Bau, bei der Firma Wilhelm Karstens, Kiel.
Nach dem Rimberg-Lager 1953 kam es zum Übergang-mit Teilen der kieler WV-zur Jungenschaft im Bund "Horte Kiel 1", in Verbindung zur Kuttercrew Hamburg mit Walther Klöckner (Geyer) und Jörn Thomson (Grisha).
Nach dem Bundeslager 1957 in Darmstadt verließ er den Bund (Rausschmiß).
Ab Mai 1957 war er Student an der Technischen Universität Berlin-Charlottenburg. 1967 bis Mitte der 1970er Jahre war er "Hochschulrevolutionär" und später Architekt in Berlin.
Hans Christian Carstensen verstarb am 28.6.2021 und wurde in Stahnsdorf beigesetzt.
Findmittel
Findmittel
Arcinsys
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang
Umfang
2 Archivkartons
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Zeitschriftendubletten wurden kassiert
"Wir Jungen", "Jungenschaft" und "Wir Jungen" wurden in den Opac/ZDB aufgenommen. Eigenproduktionen der Zeitschriften verbleiben im Nachlass.
"Wir Jungen", "Jungenschaft" und "Wir Jungen" wurden in den Opac/ZDB aufgenommen. Eigenproduktionen der Zeitschriften verbleiben im Nachlass.