Vollständige Signatur

ISG FFM, V112

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Außerparlamentarische Opposition
Laufzeit Laufzeit
1967 - 1970

Bestandsdaten


Bestandsgeschichte Bestandsgeschichte
Zugang: 2005
Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
Ab Mitte der 1960er Jahre erstarkte die Studentenbewegung, die sich in ihrem Kürzel auch als APO bezeichnete, als bis dahin bedeutendste außerparlamentarische Opposition in Deutschland. Ihre besonders in den Universitätsstädten regen Aktivitäten erreichten in den Jahren 1967 und 1968 ihren Höhepunkt. Die häufig in Bezugnahme auf diese Zeit ihrer Hochphase auch 68er-Bewegung genannte studentische APO wurde im wesentlichen getragen durch den SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund).
Die APO entwickelte sich aus der Opposition gegen die seit 1966 regierende Große Koalition aus CDU und SPD unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) und die von dieser Regierung geplante Notstandsgesetzgebung. Des Weiteren forderte die APO eine Demokratisierung der Universitätspolitik. Sie kritisierte auch die gesellschaftliche Verdrängung der Verbrechen des Nationalsozialismus, schloss sich den weltweiten Protesten gegen den Vietnamkrieg an und solidarisierte sich mit der nordvietnamesischen Guerilla gegen die USA.
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Enthält Enthält
Flugblätter, Zeitungsartikel, Schriftgut verschiedener Studentenorganisationen.
Literatur Literatur
Vgl. S3/ P 7.664. und S3/ V 29.594.

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
8 Verzeichnungseinheiten (Stand 2020)
Benutzung Benutzung
Siehe auch V 60 (SDS).
Deskriptoren Deskriptoren
Sachbegriffe: Studentenbewegung; Achtundsechziger; Studentenparlament; Studentenunruhen; Universität; Hochschulreform; Bildungspolitik
Körperschaften: APO; AStA : Universität; Johann-Wolfgang-Goethe-Universität