H.10.02
Vollständige Signatur
ISG FFM, H.10.02
Bestand
Identifikation (kurz)
Titel
Titel
Buchdruck und Zensur
Laufzeit
Laufzeit
1512-1700
Siehe
Korrespondierende Archivalien
Korrespondierende Archivalien
H.02.14 (Ratssupplikationen)
H.15.26 (Inventare)
H.15.25 (Testamente)
H.15.33 (Criminalia)
H.06 (Reichssachen-Bestände außer H.06.08)
H.15 (Zivilprozessakten), nur teilweise in Arcinsys verzeichnet
Bestandsdaten
Bestandsgeschichte
Bestandsgeschichte
Es handelt sich um Akten des Rats (Bestandsrest). Der Bestand geht auf Archivalien aus den Ugb-Abteilungen A94, A95, A96, A23, A24, A25, C55 und D16 zurück.
H. Pallmann hatte ca. 1880 zeitweise Akten aus den Zivilgerichtsakten des 16. und 17. Jahrhundert zu Buchhandel und Buchdruck entnommen. Diese hatte Jung 1906 wieder den ursprünglichen Beständen zugeordnet. Sie umfassten Prozesse zu folgenden Buchhändlern und Buchdruckern: Berna von Basel (1568), Braubachs Erben (1567-1587), Egenolph und Erben, Episcopius von Basel (1592(, Feyerabend und Erben. Frobenius von Badel (1581-1587), Gülferich und Erben (1549.1570), Haus Erben, Cyr. Jacob (1550-1552), Hirschberg aus Mainz (1500), Lechler (1575-1593), Leuthold-Ziegler-Hildebrand-Eyssner, Papiermüller in Bonames (1540-1602), Raab (1612), Rebart (1569-1592), Rihel von Strassburg (1562-1672), Ringeisen von Basel (1549), Roth von Straßburg (1548-1549), Richel von Wittenberg bei Abr. z. Gülden Sch. (1593), Peter Schmidt (1567-1577), Schönwetter bei Deublinger (1605), Spiess (1603), Wechel (1567-1583), Zöpflin (1564).
Der Bestand "Zensur, Buchdruck, Buchhandel, Presse" wurde 1909 von Jung gebildet und verzeichnet (Rep. 142). Dabei wurden ihm auch eine Reihe von Akten nichtstädtischer Herkunft zugeschlagen, die bisher unter "Zensur etc. ohne Bezeichnung" aufbewahrt wurden.
Der Bestand umfasste ursprünglich 952 Verzeichnungseinheiten, von denen 1944 nur noch ein Teil geborgen werden konnte, so dass der Bestand unter dem Namen "Buchdruck, Zensur und Presse" 1951/1952 revidiert werden musste. Die 1944 verbrannten Stücke sind jedoch nach wie in Rep. 142 (Jung, 1909) erfasst und recherchierbar (s.u. unter Findmittel).
1980 wurden dem Bestand noch Einzelstücke aus den "Resten verlorener Bestände" zu Buchhändlern (1549-1674) zugeschlagen (heutige Signatur 121). Diese stammten aus den Gerichtsakten (gelagert unter B), die Pallmann bereits 1880 erfasst hatte.
1989 wurde der Bestand unter dem Namen "Buchdruck und Zensur" erneut revidiert und erhielt 124 neue fortlaufende Nummern, die bis heute gültig sind. Der Bestand wurde 2005 retrokonvertiert und in die damalige Datenbank Faust eingegeben.
H. Pallmann hatte ca. 1880 zeitweise Akten aus den Zivilgerichtsakten des 16. und 17. Jahrhundert zu Buchhandel und Buchdruck entnommen. Diese hatte Jung 1906 wieder den ursprünglichen Beständen zugeordnet. Sie umfassten Prozesse zu folgenden Buchhändlern und Buchdruckern: Berna von Basel (1568), Braubachs Erben (1567-1587), Egenolph und Erben, Episcopius von Basel (1592(, Feyerabend und Erben. Frobenius von Badel (1581-1587), Gülferich und Erben (1549.1570), Haus Erben, Cyr. Jacob (1550-1552), Hirschberg aus Mainz (1500), Lechler (1575-1593), Leuthold-Ziegler-Hildebrand-Eyssner, Papiermüller in Bonames (1540-1602), Raab (1612), Rebart (1569-1592), Rihel von Strassburg (1562-1672), Ringeisen von Basel (1549), Roth von Straßburg (1548-1549), Richel von Wittenberg bei Abr. z. Gülden Sch. (1593), Peter Schmidt (1567-1577), Schönwetter bei Deublinger (1605), Spiess (1603), Wechel (1567-1583), Zöpflin (1564).
Der Bestand "Zensur, Buchdruck, Buchhandel, Presse" wurde 1909 von Jung gebildet und verzeichnet (Rep. 142). Dabei wurden ihm auch eine Reihe von Akten nichtstädtischer Herkunft zugeschlagen, die bisher unter "Zensur etc. ohne Bezeichnung" aufbewahrt wurden.
Der Bestand umfasste ursprünglich 952 Verzeichnungseinheiten, von denen 1944 nur noch ein Teil geborgen werden konnte, so dass der Bestand unter dem Namen "Buchdruck, Zensur und Presse" 1951/1952 revidiert werden musste. Die 1944 verbrannten Stücke sind jedoch nach wie in Rep. 142 (Jung, 1909) erfasst und recherchierbar (s.u. unter Findmittel).
1980 wurden dem Bestand noch Einzelstücke aus den "Resten verlorener Bestände" zu Buchhändlern (1549-1674) zugeschlagen (heutige Signatur 121). Diese stammten aus den Gerichtsakten (gelagert unter B), die Pallmann bereits 1880 erfasst hatte.
1989 wurde der Bestand unter dem Namen "Buchdruck und Zensur" erneut revidiert und erhielt 124 neue fortlaufende Nummern, die bis heute gültig sind. Der Bestand wurde 2005 retrokonvertiert und in die damalige Datenbank Faust eingegeben.
Geschichte des Bestandsbildners
Geschichte des Bestandsbildners
Die Zensur der Bücher und Zeitungen übte bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts der Rat allein aus, später gehörte sie zu den Befugnissen der Bürgermeisteraudienzen, des Konsistoriums, in zweiter Instanz des Schöffenrates oder des Rates, je nach Einzelfall. Die reichsstädtische und freistädtische Bücherinspektion (Deputatio ad rem librariam) hatte sich lediglich mit der Verwaltung der Stadtbibliothek zu befassen.
Findmittel
Findmittel
Datenbank (heute noch vorhandene Stücke)
Rep. 142 (mit 1944 verbrannten Stücken, gekennzeichnet in Bleistift mit "00")
Rep. 695 (zusätzliches bestandsübergreifendes Spezialfindmittel zu den Inkunabeln der Jahre 1465-1500, diese sind verfilmt)
Weitere Angaben (Bestand)
Umfang
Umfang
124 Verzeichnungseinheiten, 1,25 Regalmeter (Stand 2022)
Benutzung
Benutzung
Lagerort: TM
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Der Bestand wurde 2025 digitalisiert.