H.06.18

Vollständige Signatur

ISG FFM, H.06.18

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Freigericht Kaichen
Laufzeit Laufzeit
1382 - 1669

Bestandsdaten


Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
Im Süden der Wetterau wirkte das 1293 erstmals erwähnte Freigericht Kaichen. Das Gericht bestand aus 12 Schöffen (Lehnsherren und Bauern gleichermaßen), die mit einem jährlich neu gewählten "Obergrefen" das urteilsfindende Gericht darstellten, das nur dem König unterstand. Etwa 16 Dörfer gehörten zum Gericht. In diesen Dörfern gab es Ortsgerichte, die die niedere Gerichtsbarkeit innehatten. Das Kaicher Gericht war der Oberhof für diese Dorfgerichte. Im 15 Jahrhundert geriet das Gericht immer mehr in Abhängigkeit der Friedberger Burgmannen, bis diese das Freigericht Kaichen 1534 endgültig in ihr Territorium eingliederten.
Enthält Enthält
Der Bestand besteht aus Urkunden, Akten und Kopialbüchern und bezieht sich inhaltlich überwiegend auf Korrespondenz zwischen dem Rat der Stadt Frankfurt, dem Obergrefen und den Friedberger Burgmannen über Streitfälle derselben untereinander, mit Frankfurter Bürgern und den Dörfern des Gerichts.
Literatur Literatur
Thudichum, Friedrich: Geschichte des freien Gerichts Kaichen in der Wetterau, Gießen 1858
Findmittel Findmittel
Rep. 140

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
71 Verzeichnungseinheiten, 0,5 Regalmeter
Benutzung Benutzung
Lagerort: TM;
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