Vollständige Signatur

ISG FFM, B.06

Bestand


Identifikation (kurz)


Titel Titel
Hessischer Städteverband
Laufzeit Laufzeit
1945 - 1950

Bestandsdaten


Bestandsgeschichte Bestandsgeschichte
Die Akten des Bestandes entstammen der Geschäftsstelle des Verbandes in Frankfurt und gelangten ohne förmliche Übernahme in das Außenmagazin Großmarkthalle. Die Aktenführung zeigte deutliche Mängel. Vieles wurde vorgangsweise ohne Bildung von Akten abgelegt und musste zu Aktenbüscheln formiert werden. Diese Akten sind an ihren Titeln ("Schriftwechsel und Materialien...") zu erkennen.

Der Bestand enthält aufschlussreiches Material zur Kommunalpolitik der Nachkriegszeit. Neben Sitzungsunterlagen sind vor allem Akten aus dem Bereich Wirtschaft, Verkehr und Finanzen überliefert. Das nicht vollständige Material ergänzt für die Zweit von 1945 bis 1950 die Magistratsakten zum Hessischen Städteverband. Durch zahlreiche Marginalien und Materialien bildet es eine wichtige Ergänzung zu den einschlägigen Magistratsakten.
Geschichte des Bestandsbildners Geschichte des Bestandsbildners
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten die kreisfreien Städte des Landes Hessen den Hessischen Städteverband als Interessenvertretung. Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Walter Kolb wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Die Geschäftsstelle befand sich in Frankfurt, im Büro der Stadtverordnetenversammlung. Die Geschäftsstelle verwendete aufgrund der Materialnot der Nachkriegszeit unbenutzte Ordner der Gestapostelle Frankfurt.
Anfang 1971 beschloss die Mitgliederversammlung des mittlerweile in Hessischer Städtetag umbenannten Verbandes mit dem Hessischen Städtebund (Verband der kreisangehörigen Städte) zu fusionieren. Am 1. April 1971 erfolgte die Vereinigung der beiden Gremien unter dem Namen Hessischer Städtetag.

Weitere Angaben (Bestand)


Umfang Umfang
132 Verzeichnungseinheiten (Stand 2022)
Benutzung Benutzung
Lagerort: BO