A.52

Complete identifier

ISG FFM, A.52

Fonds


Identification (short)


Title Title
Sport- und Badeamt
Life span Life span
1894 - 1990

See


Corresponding archival items Corresponding archival items
Die Bestände Magistratsakten und Stadtverordnetenversammlung enthalten Informationen zur Behördenorganisation des Sport- und Badeamtes und der Geschichte der einzelnen Sportstätten und Vereine.

Fonds data


Custodial history Custodial history
Die ersten Akten kamen wurden bereits 1966 an das ISG angegeben (Akz. 1966-41). 1996 kamen weitere Akten hinzu (Akz. Sport- und Badeamt: III/1996-7) . Der zweite Zugang enthielt auch ca. 2500 Dias und ca. 150 Fotografien (Laufzeit ca. 1950-1980), die in die Fotosammlung eingegliedert wurden. 1/3 der abgegebenen Fotos zeigen auswärtige Schwimm- und Badeanstalten, 2/3 beziehen sich auf Frankfurt selbst. Sie zeigen die verschiedenen Schwimmbäder in Frankfurt.

Der Bestand enthält Unterlagen zu einzelnen Sportvereinen, Sportstätten und vor allem zu Badeanstalten im Frankfurter Stadtgebiet, ihre Errichtung und ihr Betrieb.
Es werden aber auch Einblicke gewährt in die Verwaltungstätigkeit der Stadt Frankfurt auf dem Gebiet der Gesundheitsverwaltung (z.B. Verwaltungstätigkeit und -probleme während des Ersten Weltkriegs) und die sozialen und gesellschaftlichen Umstände dieser Zeit generell, da sich die Veränderungen in der Gesellschaft auch immer im Sport bemerkbar machten. Man kann ihn deshalb als Spiegelbild der Gesellschaft bzw. als einen Reflex auf gesellschaftliche Veränderungen bezeichnen, insbesondere die Zeit des Nationalsozialismus, in der die Förderung des Sports eine überaus wichtige Rolle gespielt hatte.
History of creator History of creator
1894 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Einsetzung einer gemischten Deputation zur Verwaltung der städtischen Badeanstalten, die den Namen Städtische Schwimmbad-Kommission tragen sollte. Mit der Ausführung der Aufgaben wurde die Inspektion des Städtischen Schwimmbades -ein Vorläufer des späteren Sport- und Badeamtes- betraut. 1911 erfolgte eine Umbenennung der Städtischen Schwimmbad-Kommission in Städtisches Badeamt. Die Aufgaben wurden nun von der Schwimm- und Badeinspektion ausgeführt.
Als nach Beendigung des Ersten Weltkrieges die Turn- und Sportbewegung einen gewaltigen Aufschwung erfuhr, stellte sich die Notwendigkeit heraus, auch die Arbeit der turn- und sportpflegenden Vereine von der Gemeinde aus zu unterstützen. 1920 kam es deshalb zur Gründung eines Amtes für Leibesübungen. Es bestand aus zwei selbständig arbeitenden Dienststellen: der Direktion für Turn-, Sport- und Spielwesen und der Direktion der städtischen Bäder. Ab 1925 trug dieses Amt die Bezeichnung Stadtamt für Turn-, Sport- und Badewesen. 1934 wurden im Zuge der Vereinfachung der städtischen Verwaltung die seinerzeit getrennten Dienststellen im Sportamt vereinigt und unter einheitliche Verwaltung gestellt. Seinen heutigen Namen erhielt es 1948, als das Sportamt schließlich in Sport- und Badeamt umbenannt wurde, um das Badewesen, welches immer noch ein großes Aufgabengebiet umfasste, wieder als eigenständigen Bereich in einer Abteilung zu führen.

2003 wurden die Schwimmbäder aus dem Sport- und Badeamt ausgegliedert (das seitdem nur noch Sportamt heißt) und in die BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF) überführt. 2017 erfolgte die Umbenennung der BBF in Frankfurter Bäder mit dem Claim "Das reinste Vergnügen". 13 Erlebnis-, Hallen- und Freibäder des städtischen Betriebs bieten Bürgern aus unterschiedlichen Zielgruppen ein vielfältiges Freizeitangebot.

(Stand 2019)
Literature Literature
Martin L. Müller, Turnen und Sport im sozialen Wandel. Körperkultur in Frankfurt a. M. während des Kaiserreiches und der Weimarer Republik, in: Archiv für Sozialgeschichte, 3, 1993, S. 107-136.
Wolfgang Klötzer, Sport in Frankfurt von der Vergangenheit zur Gegenwart, Frankfurt 1983.

Further information (fonds)


Extent Extent
493 Verzeichnungseinheiten (Stand 2022)
Access Access
Lagerort: BO