Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2747

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp und des Statthalters Rudolf Scheck zu Schweinsberg: Briefwechsel mit Herzog Moritz; dessen Rat Dr. Komerstadt; dem Ordinarius zu Leipzig Dr. Fachs; Hermann v.d. Malsburg; Lening
Laufzeit Laufzeit
Januar, Februar 1546

Vermerke


Enthält Enthält
1546 Januar. Anzeichen für einen bevorstehenden Angriff des Kaisers auf die Protestanten
Anbringen des Erzbischofs von Köln auf dem Frankfurter Bundestag
fünfjähriger Friede des Kaisers mit den Türken. Gemeinsames Schreiben des Kurfürsten von Sachsen, des Herzogs Moritz und des Landgrafen - von den kursächsischen und sächsischen Räten nebst Verträgen auf ihrem Tage zu Naumburg entworfen - an den Herzog von Preußen zur Beilegung der Irrungen zwischen den Markgrafen Albrecht und Georg Friedrich von Brandenburg. Herzog Moritz bittet, seinen Sekretär Bernhard Freidiger zu Herzog Heinrich von Braunschweig zuzulassen. Der Landgraf übersendet ein Bedenken kurkölnischer Theologen zu einer christlichen Reformation und die Antwort des Erzbischofs auf die Lästerschriften Gropers und anderer. Nachbarliche Irrungen zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz wegen der Erfurter Straßen. Schuldforderung des Leipziger Bürgers Lotter. Der Landgraf lehnt die Befürwortung eines Vertrages mit Herzog Heinrich ab. Tag zu Hannover (1. März) wegen des herrenlosen Kriegsvolkes. Antwort von Statthalter und Räten zu Braunschweig wegen des Leipziger Handels mit Blei aus Goslarer Bergwerken. Der Landgraf vermittelt in den sächsischen Irrungen. Neues Gutachten der hessischen Theologen. Angebliche Zusage des Herzogs Moritz an Herzog Heinrich bei dessen Gefangennahme und seine Mahnung, sich zu vergleichen. Nr. 2643
Februar. Gründe des Landgrafen gegen einen Vertragsabschluß mit Herzog Heinrich. Dessen Schreiben an das Kapitel zu Merseburg um 6000 Gulden. Herzog Moritz bittet, den Pfarrer Daniel Greser aus Gießen, jetzt Superintendent in Dresden, zu veranlassen, in Sachsen zu bleiben. Maßnahmen gegen schweifendes Kriegsvolk, Tag zu Hannover. Die sächsischen Irrungen. Praktiken der Anhänger Herzog Heinrichs. Kaiserliches Mandat in der kurkölnischen Sache. Tag zu Grimma wegen der ansbachischen Vormundschaft
Brief der Markgräfin Emilie sowie von Statthalter und Räten zu Ansbach an den Kurfürsten, Herzog Moritz und den Landgrafen wegen Markgraf Albrechts
dessen bedrohliche Haltung. Einmahnung Georgs v. Tannenberg, sächsischen Amtmanns zu Quedlinburg, durch Asche v. Cramm wegen einer Bürgschaft für Herzog Heinrich. Vermittlung zwischen Ludel Rauschenplatt und Oswald v. Kromsdorf. Gerüchte über Angriffsabsichten des Kaisers oder Englands auf Frankreich und Warnung des Landgrafen an Herzog Moritz vor Kriegsdiensten gegen Frankreich. Zusammenkunft kursächsischer und sächsischer Räte zur Beilegung der Irrungen

Repräsentationen

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