Vollständige Signatur

HHStAW, 18, U 103

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Kurzregest Kurzregest
Christ von Bleidenstadt, wohnhaft zu Wiesbaden, und Margarete, seine Frau, verkaufen für 26 Gulden und 6 Albus dem Konvent zu Klarenthal eine jährlich an Philippi und Jakobi (1. Mai) fällige Gült von Gulden 7 1/2 alb. Vor Schultheiß und Schöffen von Wiesbaden setzen sie folgende Grundstücke zum Unterpfand: 'ltem die hofraidt, daruf ein schawer nach dem brandt gebawt worden, geforcht dem alten einhorn, so Junghens Veltins seligen sone Hans inhat. Item ein placken wingart im konigstuel, unwendig Peter Botten, stost an die gemeine vihetrift. Diese underpfandt geben jerlichs zinses zusamen neun weißpfenig'. Die Güter dürfen nicht weiter beschwert werden und müssen in gewöhnlichem Bau und Besserung gehalten werden. Bei Zahlungsversäumnis kann der Konvent oder sein Schaffner die Pfänder zu Wiesbaden gerichtlich aufholen lassen. Den Eheleuten und ihren Erben ist vom Konvent und seinem Schaffner Backerts Adam das Wiederkaufsrecht für die Gült eingeräumt.
Datierung Datierung
1556 April 8
Originaldatierung Originaldatierung
Geschehen mitwochs nach dem heiligen ostertag nach der gepurt Jhesu Christi unsers heylandes unnd seligmachers im tausent funfhundert unnd sechs unnd fünfzigsten jhare

Vermerke (Urkunde)


Zeugen Zeugen
Anthonius Wentz, Schultheiß zu Wiesbaden, Hans Kauß, Hans Joeck, Hans Hirt, Trenden Ulrich, Werner Schneider, Michel Bender, Peter Becker, Kotters Jacob, .Jorg Hafner von Belchsen, Marx Beck, Clas Scherer zum Vogelsang, Bernharts Cles, Cuntz Kraft und Ditmans Hans, alle Schöffen zu Wiesbaden
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Original, Pergament, deutsch, an Pressel das Siegel der Stadt Wiesbaden

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
Original Urkunde Detailseite anzeigen
Sicherungsfilm konvertierter Rollfilm (1993) Detailseite anzeigen
Mikrofiche Abzug des Rollfilms nach der Sicherungsverfilmung Detailseite anzeigen