B0355
Vollständige Signatur
StadtA KB, I5M3, B0355
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Verordnungen zum Branntweinbrennen
Laufzeit
Laufzeit
1706-1829
Bestellsignatur
Bestellsignatur
I5M3d-355-K33
Alte Archivsignatur
Alte Archivsignatur
A V b Nr. 43
Vermerke
Enthält
Enthält
Verbot des Fruchtbranntwein-Handels (insbesondere Einkauf) außerhalb der Grafschaft (1706)
Wiederfreigabe des Branntweinbrennens im Lande (1719)
mehrere Verordnungen zum Verzicht auf die Versiegelung der das Land passierenden Fässer mit Fruchtbranntwein im Interesse der Fuhrleute sowie andere Zollbestimmungen (1742)
Regelung der Abnahme des Branntweins aus der herrschaftlichen Brennerei (1748)
Verzeichnis der Plätze („Stände“), wo die Nachtwächter der Neustadt abzublasen haben (1748)
Senkung des Branntweinpreises: 8 Mariengroschen 2 Pfennige pro Maß inclusive Akzise (1752)
Stillegung aller Branntwein-Brennereien (die herrschaftlichen ausgenommen) infolge der enormen Schäden, die der Siebenjährige Krieg verursacht (1759)
Verbot der Ausfuhr von Branntwein (1770)
Aufhebung des Verbots zur Ausfuhr von Branntwein (1773)
Verordnung zum verordnungswidrigen Verkauf von Branntwein:
daß Conductores Branntwein über ¼ Ohm bei Vermeidung 5 Reichstaler Strafe von jedem Maß nicht verkaufen sollen (1773)
daß Conductores Branntwein über ¼ Ohm bei Vermeidung 5 Reichstaler Strafe von jedem Maß nicht verkaufen sollen (1773)
Verbot des Verkaufs von über ¼ Ohm Branntwein an Nichteximierte oder Ämter (1778)
Gesuch der Stadt um Senkung des Branntweinpreises, die die sich bewerbenden neuen Pächter der Branntweinschänken zur Übernahmebedingung gemacht haben
Antwortschreiben: Aufschub einer Entscheidung bei Kritik an der Form des Gesuchs (1789)
Verordnung zur Einstellung des Brennens des Branntweins zum Jahresende sowie Ein- und Ausfuhrverbot (1789)
Verzeichnis der Korbacher Branntweinwirte nebst deren Vorräte (1790)
Schreiben der Stadt an die Regierung betr. völlige Branntweinsperre
Gesuch des Apothekers Varnhagen um das Privileg für die Anlegung einer Branntweinbrennerei (1790)
Verordnung, dass die Branntweinwirte nicht über 1 Maß Branntwein verborgen sollen - bei Strafe des Verlusts - (1796)
Verordnung über die Preisfestsetzung für je 1 Glas:
Nordhäuser Branntwein 6 Pf,
inländischer Branntwein 5 Pf;
Aufforderung an die Stadt zur Qualitätskontrolle (1797)
Nordhäuser Branntwein 6 Pf,
inländischer Branntwein 5 Pf;
Aufforderung an die Stadt zur Qualitätskontrolle (1797)
Protokoll und Bescheid betreffend die Kontrolle von 8 Branntweinzäpfer infolge mehrerer Beschwerden (1798)
Anforderung von statistischen Angaben (respektive Verzeichnisse) über Branntweinvorräte in der Stadt (1802)
Verordnung prophylaktischer Maßnahmen:
1. Verbot des Brennens von Branntwein durch kleinere Brennereien
2. gänzliches Ausfuhrverbot für Branntwein
und andere Maßnahmen (1802)
1. Verbot des Brennens von Branntwein durch kleinere Brennereien
2. gänzliches Ausfuhrverbot für Branntwein
und andere Maßnahmen (1802)
Verwarnung respektive Strafandrohung für die Stadt wegen ihres ungebührlichen und überzogenen Protests gegen die Abschaffung des Nordhäuser Branntweins (1802)
Beschränkung des Branntweinbrennens (1803)
Ankündigung einer Bestrafung der Konduktoren Wittmer und Großkurth für ihre Verfehlungen (Verweigerung des Branntweins an Wirte, Überschreitung der Taxe) (1803)
Verordnung zur Beschränkung der inländischen Produktion und Verkaufsgenehmigung für den bislang verboten gewesenen Nordhäuser Branntwein (1803)
öffentliche Verpachtung der der Stadt zustehenden Pachtgelder von Wein und Branntwein an Bürgermeister Curtze zum Meistgebot von 856 Reichstaler -
zuvor war die enorme Verringerung der Stadtpacht von Wein und Branntwein beklagt worden (Protokoll vom 23.4.1803)
zuvor war die enorme Verringerung der Stadtpacht von Wein und Branntwein beklagt worden (Protokoll vom 23.4.1803)
Befehl der Regierung zur Einstellung des Branntweinbrennens bis nach beendigter Ernte in 1803
Aufforderung an die Stadt, über den Erfolg der zu bewerkstelligenden Sistierung der Branntwein-Brennerei zu berichten (Antwort: in Korbach gebe es schon seit 10 Jahren keine Branntwein- Brennerei mehr!) (1803)
Anfrage, wieviele Fässer Nordhäuser Branntwein in Korbach in den vergangenen 6 Jahren konsumiert wurden (1803)
1.) Mandat an sämtliche Wein- und Brannntweinzäpfer in Korbach:
a) kein Faß eher abzuladen, bis solches angezeigt und besichtigt ist
b) kein Faß in Privathäusern , sondern allein auf der Stadtwaage niederzulegen
2.) Protokolle und Vergleich vom 6.7.1803 zwischen den Pächtern der Stadtpacht und den Branntwein- und Weinzäpfern über die Größe der Fässer
(1803)
a) kein Faß eher abzuladen, bis solches angezeigt und besichtigt ist
b) kein Faß in Privathäusern , sondern allein auf der Stadtwaage niederzulegen
2.) Protokolle und Vergleich vom 6.7.1803 zwischen den Pächtern der Stadtpacht und den Branntwein- und Weinzäpfern über die Größe der Fässer
(1803)
Verbot für Konduktoren, ohne Passierzettel Branntwein zu verkaufen (1804)
Aufforderung zu Mitteilung etwaigen Bedarfs an inländischem Branntwein vom 1.1. bis zur Ernte 1805 -
Antwortschreiben (1804)
Antwortschreiben (1804)
Verordnung zum Fruchthandelsverkehr (1805)
Verbot des Branntweinbrennens wegen gänzlichen Mangels an Korn und sonstigen Brotfrüchten (1805)
Gesuch der Stadt betreffend Ausfuhr und Preis des inländischen Branntweins, nachdem die Zäpfer wegen überhöhter Preise bestraft worden waren (1805)
Verbot der Ausführung des Branntweins und des Mastviehs ins Ausland wegen der Einquartierung Preußischer Truppen im Lande (1805)
Anordnung von Maßnahmen gegen die schlechte Qualität des Branntweins (1806)
Schreiben der Stadt an die Regierung zur Erhöhung der Branntweintaxe (1806)
Anschaffung der Branntwein-Proben (1807)
Einführung der Branntweinwagen (inclusive detaillierter Vorschriften) (1808)
Abstellung der in den Städten befindlichen (meist von einzelnen Bürgern betriebenen) Branntweinbrennereien bis auf eine in jeder Stadt (als Negativbeispiel wird Landau genannt) (1808)
Bericht über die Branntweinkonsumtion in Korbach und der davon ins städtische aerarium kommende Abgabe (1810)
Korrespondenz zwischen Regierung und Stadt bezüglich des Verkaufspreises und der Güte des Branntweins (1811)
Verordnung zur Gleichsetzung des Branntwein-Gemäßes in der Stadt mit dem des Amtes
(darin: vorheriges Gesuch der sämtlichen Branntweinwirte zu Korbach hierzu) (1811)
(darin: vorheriges Gesuch der sämtlichen Branntweinwirte zu Korbach hierzu) (1811)
Vollzugsmeldung der Stadt an die Regierung in Sachen Publikation der Branntwein-Akziseverordnung (1811)
Verwilligung einer Gratifikation von 10 Reichstaler aus der Akziskasse für den Förster Reins zu Wethen (1813)
Gesuch des Wilhelm Haarbusch zu Korbach um Erlaubnis zum Branntweinbrennen (1813)
Aufforderung an die Stadt zur Auskunft über die Höhe der Pacht für die Branntweinbrennerei des Landphysikus Rube (Korrespondenz) (1813)
Aufforderung an die Stadt zur Auskunft über sämtliche Vorräte an Branntwein in der Stadt („Generalübersicht“) (1817)
Erlaubnis zum Wiederbetreiben von Branntwein-Brennereien ohne Deposition von Früchten zu den Notmagazinen (1817)
Klage der Branntweinzapfer zu Korbach (Schönfärber Engelhard, Bäcker Rauch, Friedr. Tent, Schuhmacher Eigenbrod, die Kaufleute Hartmann und Albus) gegen die Stadt wegen eigenmächtiger Eingriffe in das Pachtrecht (1821)
Korrespondenz zwischen Stadt und Gesamt-Akzise-Direktion wegen der Wittgensteinschen Branntwein-Niederlage und der Verantwortung des Akzisschreibers Weidemann über einige gegen ihn gerügte Verstöße im Amte (1824)
Verzeichnis der bei einer Visitation Korbacher Bürger gefundenen steuerpflichtigen („accisbaren“) Getränke (1824)
Aufforderung an die Stadt, die in Korbach angestellten Wein- und Branntweinwirte auf die Einhaltung des § 18 der Akziseordnung von 1742 (Extrakt) hinzuweisen (1829)
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
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Umfang 291 Seiten
Repräsentationen
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