Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 14, 11956

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
1507 Dezember 17
Alte Archivsignatur Alte Archivsignatur
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Schrautenbach, Nr. 1
A I u, Schrautenbach sub dato

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Die Lehen, die Walther Eisenberg bislang mit Balthasar von Eschbach gemeinsam innegehabt hat, die Walther aber dem Landgrafen von Hessen ohne triftigen Grund (an alle redlich ursach) wieder zurückgegeben hat, nämlich: 1.) ein freier Burgsitz zu Nidda [Stadt, Wetteraukr.], mit der Behausung, Scheunen, Ställen und Begriff und Zubehör; 2.) der 1507 Belehnte darf auf diesem Burgsitz einen Schafstall haben und dort einen Schäfer mit 200 oder 300 Schafen einsetzen, der dem Landgrafen außerdem keinen Zins entrichten muss; 3.) ein gefreites Gut zu Stedefeld [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt, Nidda, Wetteraukr.] im Amt Nidda; der Belehnte darf aber nur mit Zustimmung des Landgrafen von Hessen Landsiedel aus dem Fürstentum Hessen auf dem Gut gefreit einsetzen; 4.) ein freies Haus und freier Hof zu Geiß-Nidda [Stadtteil von Nidda, Wetteraukr.] im Amt Nidda; 5.) der Zehnt zu Wallernhausen [Stadtteil von Nidda, Wetteraukr.] im Amt Nidda; die zuvor genannten Lehen hatten ehemals die verstorbenen Jakob und Berthold von Eschbach zu Lehen getragen; 6.) das freie Gut, genannt das Rittergut zu Ranstadt [Gem., Wetteraukr.] und alle anderen Lehen, die Walther Eisenberg innegehabt hat. Die Lehen werden zu Mann- und Burglehen verliehen. Sollte Balthasar von Eschbach keine männlichen Erben hinterlassen, soll der 1507 Belehnte die von Balthasar von Eschbach und Walther Eisenbach in Ganerbschaft besessenen Lehen erhalten.
Siegler Siegler
Balthasar Schrautenbach, hessischer Rat
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Lehnsrevers

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Belehnte/r: Balthasar Schrautenbach, hessischer Rat

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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