2443
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GemA Wett, 1, 2443
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Chronik der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg, angelegt 1819, geführt für die Jahre 1800 bis 1830, 1837 und 1846 bis 1942
Life span
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(1800-)1819-1830, 1837, 1846-1942
Notes
Includes
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- Einquartierungen 1800-1817
- Berichte über Ernte und Wetter
- Straßen- und Wegebau
- Statistische Angaben, u. a. Ergebnisse von Volkszählungen, Personenstandsaufnahmen, Berufszählungen, Betriebszählungen, Viehzählungen
- Unglücksfälle/Selbstmorde: Georg Adam Schneider, erschlagen von einer Eiche, 1806; Förster Petry, Selbstmord, 1811; Henrich Pfeiffer, tödlicher Sturz in der Scheune, 1811; Georg Adam Krombach, ertrunken in der Lahn, 1811; Schäferknecht Lotz aus Günterod, Selbstmord, 1813; Adam Leib, erschlagen von einer Espe, 1817; Oberförster Gümbel, Selbstmord, 1817; Leutnant Schmidtborn zu Gleiberg, Selbstmord, 1817; Conrad Bender, ertrunken in der Lahn bei Ruttershausen, 1824; Elise Margarethe Schmidt, Selbstmord, 1826; Magnus Pfeiffer, ertrunken in der Lahn bei Heuchelheim, 1828; Waldwärter Christian Stroh aus Garbenheim, versehentlich ausgelöster tödlicher Schuss bei einem Sturz, 1828; Ludwig Michel aus Gleiberg, erfroren auf einem Acker, 1829; Christoph Schaum, erschlagen von einer Eiche, 1837; Kind des Konrad Rinn, ertrunken im Biergraben, 1837; Christoph Heyer, Tod infolge Sturzes im Gleiberg-Turm beim Bau der Treppe, 1837; Sohn des Andreas Becker, umgekommen in der Lehmkaute, 1848; Student Lange aus Schlitz, Selbstmord, 1849; Georg Schaum, umgekommen in der Lehmkaute, 1850; Johann Adam Gerlach, Selbstmord, 1857; Pfarrer Rassmann, Selbstmord in Gießen, 1858; Christoph Römer zu Gleiberg, Selbstmord, 1860; Adam Michel zu Gleiberg, Selbstmord in Gegenwart des Gemeindevorstehers, 1863; Dr. Nonnweiler aus Kirn, Selbstmord bei Gleiberg, 1865; Ludwig Drescher, Selbstmord, 1865; Balthasar Krombach, Selbstmord, 1865; Adam Staffel, tot in der Scheune aufgefunden, 1865; Heinrich Reeh zu Gleiberg, Selbstmord, 1866; Ludwig Schnepp, erfroren, 1869; Schäfer Konrad Läufer, Selbstmord, 1869; Adam Krauskopf, ertrunken im Straßengraben, 1872; Georg Adam Leib, Selbstmord, 1872; Kaspar Koch aus Dannenrod, Selbstmord, 1873; Ludwig Rinn VI. aus Heuchelheim, Selbstmord, 1874; Kind des Johann Jung zu Gleiberg, versehentlich vom Onkel erschossen, 1876; pensionierter Förster Suchan, Selbstmord oder Unglücksfall, 1876; Elisabeth Leib, ertrunken im Brunnen, 1879; Postbote Koch aus Wommelshausen, Selbstmord, 1881; Georg Bechthold, Selbstmord, 1882; Adam Leib, in Gießen in der Lahn ertrunken, 1883; Karl Schimmel, Selbstmord, 1884; Anna Margarethe Schmidt, Sturz von einem Baum, 1886; Jakob Gombert, ertrunken, 1888; Adam Schieferstein, Selbstmord auf dem Wettenberg, 1889; Johann Georg Schmidt, Selbstmord im Wald bei Fellingshausen, 1889; Georg Krombach genannt „Seemüller“ aus Gleiberg, Selbstmord in der Lahn bei Gießen, 1892; Carl Drescher, erfroren zwischen Heuchelheim und Kinzenbach, 1892; Georg Leib, Selbstmord am Viadukt der Eisenbahnstrecke Lollar-Wetzlar (vom Zug überrollt), 1894; Katharine Henkel, Selbstmord, 1897; Catharine Valentin aus Gleiberg, Selbstmord, 1898; Ottokar Zavazal (Zawazal), Selbstmord in Gegenwart seiner Frau, 1899; Adam Stork, Tod durch Sturz bei Vetzberg, 1899; Jakob Becker, Selbstmord, 1903; Gemeindeförster Lucas, Tod durch einen offenbar unglücklichen Schuss aus seinem Gewehr im Wald, 1905;
- Brände: Scheune des Wilhelm Reeh in Vetzberg, 1829; Stall des Georg Schäfer in Krofdorf, 1829; Brand in Wieseck, 1861; Scheunen von Georg Philipp Leib und Georg Philipp Schmidt, 1866; Großbrand in Krofdorf, 1881; Stall des Philipp Schmidt, 1883; Scheunen von Philipp Römer und Georg Suchan, 1891; Haus des Adam Müller in Gleiberg, 1896; Scheunen von Karl Mandler und Ludwig Drescher, 1897; Scheune des Karl Drescher, 1903; Scheune und Stall des Landwirts Weber im „Judenhof“, 1908;
- Verpflichtung des Adam Abel senior zum Schultheiß und Ortsschöffen, 1823
- Abzug des Pfarrers Reuß nach Burbach und Anstellung des Vikars Raßmann aus Hohensolms, 1824
- Provisorische Anstellung des Pfarrers Raßmann, 1825
- Tod des Landschreibers Diesterweg, 1829
- Schäden durch Sturm und Hagelschlag, 1830
- Ankauf des Guts des Herrn Lesch von Mühlheim, 1844 (beschrieben zum Jahr 1856)
- Ernennung des Georg Adam Stuckert zum Gemeindevorsteher (Ortsvorsteher), 1845
- Tod des Oberförsters Meier und Ankunft des Nachfolgers Passow, 1846
- Antritt des Pfarrvikars Brauneck aus Wetzlar; Übergabe der Chronik an denselben durch Bürgermeister Colnot zwecks Fortführung, 1848
- Hagelschlag, 1849
- Abberufung des Pfarrvikars Brauneck aufgrund von Klagen; Dienstantritt des Nachfolgers Wetz; Ordination des Pfarrvikars Poensgen, 1850
- Abzug des Oberförsters Passow und Dienstantritt des bisherigen Kreisförsters Gümbel als Nachfolger, 1850
- Wahl des Gemeinderats, 1850
- Ordination des Pfarrvikars Wieber; Emeritierung des Pfarrers Rassmann und Überzug desselben nach Gießen; Ernennung des Pfarrvikars Wieber zum Pfarrverweser, 1851
- Verpflichtung des Conrad Wagner zum Gemeindevorsteher, 1851
- Abzug des Pfarrvikars Wieber und Ankunft des Pfarrers Imhäusser, 1852
- Auswanderung der Familie Georg Bender, „Jacobs“, nach Amerika, 1852
- Umguss der zersprungenen kleinen Kirchenglocke durch Andreas Otto in Gießen, 1853
- Bau des ersten Hauses aus gebrannten Feldziegelsteinen durch Daniel Wagner an der Stühl, 1853
- Bildung eines Armenvereins, 1853
- Bau einer neuen Orgel in der Kirche Krofdorf durch Orgelbauer Ziese (Zisse) aus Wintzingerode, 1854
- Bierbrauerei in Krofdorf im Brauhaus der Gemeinde durch die Wirte Georg Abel „zur Schere“ und „Gunkels“, 1854, 1856
- Ankauf mehrerer Grundstücke zwischen Krofdorf und Gleiberg „vor der Aubengaß“ durch die Gemeinde zur Anlage eines Friedhofs, 1854
- Vergrößerung des Brandteiches in Richtung Vetzberg, 1856
- Rettung der Kuh des Pfarrers aus einem Gemeindebrunnen, 1856
- Niederlassung des Assistenzarztes Wachtmann in Krofdorf, 1856
- Auffindung des beinahe toten Schultheißen Stuckert bei Ruttershausen und Tod desselben in der Klinik in Gießen, 1857
- Verpflichtung des Gemeindevorstehers Conrad Wagner zum Schultheißen, 1857
- Versetzung des Pfarrers Imhäusser nach Klein-Rechtenbach und Ankunft des Pfarrers Geibel aus Steeg, 1857
- Tod des Oberförsters Gümbel, 1858
- Ankunft des neuen Oberförsters von Bodelschwingh, 1859
- Versetzung des beliebten Pfarrers Geibel nach Ebersgöns und Ankunft des Pfarrers Bornemann aus Bacharach; Protesthaltung eines Großteils der Ortseinwohner gegenüber dem neuen Pfarrer; Misshandlung und Verachtung der verbliebenen Kirchenanhänger; Schilderung der Hintergründe, 1859
- Erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof (Georg Philipp Leib, genannt „Bockleps“); Einweihung des Friedhofs durch Pfarrer Bornemann konnte nicht stattfinden, da alle nicht kirchlich Gesinnten den Friedhof verließen, 1860
- Ankündigung von Kirchenaustritten, sofern Pfarrer Geibel nicht wieder nach Krofdorf zurückversetzt würde; vergebliche Bemühungen des General-Superintendenten Dr. Wiesmann um Beruhigung der Situation; zahlreiche Austritte aus der Landeskirche und Entstehung der freireligiösen Gemeinde (erster Vorsteher Christian Wenzel, der im gleichen Jahr starb), 1861
- Anschaffung einer neuen Feuerspritze, 1861
- Mäuseplage, 1861
- Chaussierung des Weges nach Gießen oberhalb der Seemühle, Verspottung von Kirchenanhängern („Mucker“) durch ausgetretene Straßenarbeiter, 1861
- Umzug des Bürgermeisters Colnot von Atzbach nach Krofdorf, 1861
- Bau der Oberförsterei, 1861
- Wahl des Georg Philipp Pfeiffer zum Vorsteher der freireligiösen Gemeinde, 1862
- Fortgang des Pfarrers Bornemann nach Freusburg und Dienstantritt des Pfarrers Bode aus Homberg, 1862
- Beschäftigung junger Leute aus Krofdorf-Gleiberg bei Zigarrenfabriken in Gießen, 1862
- Schilderung von Kriegsereignissen in und bei Krofdorf aus dem Jahr 1759, aufgezeichnet 1761 von Pfarrer Johann Friedrich Schmidtborn (Abschrift von 1863)
- Wahl des Georg Philipp Moos zum Gemeindevorsteher, 1863
- Teilnahme von Ortseinwohnern am Schleswig-Holsteinischen Krieg, 1864
- Feier zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Lehrers Weil, 1865
- Fortgang des Oberförsters von Bodelschwingh; Dienstantritt des Nachfolgers von Meibom, 1865
- Vollendung des neuen Schulhauses in Krofdorf, 1865
- Besetzung Krofdorf-Gleibergs durch Truppen; Teilnahme von 70 Männern am Krieg (keine Gefallenen oder schwer Verwundeten), 1866
- Errichtung einer Zigarrenfabrik in Krofdorf durch die Firma Georgi & Klingspor, 1867
- Tod des Steuerempfängers Pfeiffer in Gleiberg und provisorische Anstellung des Kommunalempfängers Köhler, 1867
- Versetzung des Steuerempfängers Köhler; Anstellung des Empfängers David aus Daaden als Steuer- und Kommunalempfänger sowie Verwalter der königlichen Forstkasse, 1868
- Chaussierung und Ausbau der Waldstraße zur Schmelz, 1868-1869
- Entstehung mehrerer Zigarrenfabriken (Weidig und Rühl, Braubach, Kuhl); Niederlassungen von Krämerläden, eines Metzgers und eines Bäckers, 1868
- Direkte Beförderung von Briefen und Paketen nach Gießen statt über Wetzlar (durch die seit 1865 bestehende Postexpedition), 1868
- Umschwung in der kirchlichen Bewegung; bedeutendes Wachstum der Kirchengemeinde durch viele Rücktritte Ausgetretener zur evangelischen Kirche; Fortbestand der freien Gemeinde, 1868
- Einrichtung einer 3. Schulklasse, 1869
- Berichte über Ernte und Wetter
- Straßen- und Wegebau
- Statistische Angaben, u. a. Ergebnisse von Volkszählungen, Personenstandsaufnahmen, Berufszählungen, Betriebszählungen, Viehzählungen
- Unglücksfälle/Selbstmorde: Georg Adam Schneider, erschlagen von einer Eiche, 1806; Förster Petry, Selbstmord, 1811; Henrich Pfeiffer, tödlicher Sturz in der Scheune, 1811; Georg Adam Krombach, ertrunken in der Lahn, 1811; Schäferknecht Lotz aus Günterod, Selbstmord, 1813; Adam Leib, erschlagen von einer Espe, 1817; Oberförster Gümbel, Selbstmord, 1817; Leutnant Schmidtborn zu Gleiberg, Selbstmord, 1817; Conrad Bender, ertrunken in der Lahn bei Ruttershausen, 1824; Elise Margarethe Schmidt, Selbstmord, 1826; Magnus Pfeiffer, ertrunken in der Lahn bei Heuchelheim, 1828; Waldwärter Christian Stroh aus Garbenheim, versehentlich ausgelöster tödlicher Schuss bei einem Sturz, 1828; Ludwig Michel aus Gleiberg, erfroren auf einem Acker, 1829; Christoph Schaum, erschlagen von einer Eiche, 1837; Kind des Konrad Rinn, ertrunken im Biergraben, 1837; Christoph Heyer, Tod infolge Sturzes im Gleiberg-Turm beim Bau der Treppe, 1837; Sohn des Andreas Becker, umgekommen in der Lehmkaute, 1848; Student Lange aus Schlitz, Selbstmord, 1849; Georg Schaum, umgekommen in der Lehmkaute, 1850; Johann Adam Gerlach, Selbstmord, 1857; Pfarrer Rassmann, Selbstmord in Gießen, 1858; Christoph Römer zu Gleiberg, Selbstmord, 1860; Adam Michel zu Gleiberg, Selbstmord in Gegenwart des Gemeindevorstehers, 1863; Dr. Nonnweiler aus Kirn, Selbstmord bei Gleiberg, 1865; Ludwig Drescher, Selbstmord, 1865; Balthasar Krombach, Selbstmord, 1865; Adam Staffel, tot in der Scheune aufgefunden, 1865; Heinrich Reeh zu Gleiberg, Selbstmord, 1866; Ludwig Schnepp, erfroren, 1869; Schäfer Konrad Läufer, Selbstmord, 1869; Adam Krauskopf, ertrunken im Straßengraben, 1872; Georg Adam Leib, Selbstmord, 1872; Kaspar Koch aus Dannenrod, Selbstmord, 1873; Ludwig Rinn VI. aus Heuchelheim, Selbstmord, 1874; Kind des Johann Jung zu Gleiberg, versehentlich vom Onkel erschossen, 1876; pensionierter Förster Suchan, Selbstmord oder Unglücksfall, 1876; Elisabeth Leib, ertrunken im Brunnen, 1879; Postbote Koch aus Wommelshausen, Selbstmord, 1881; Georg Bechthold, Selbstmord, 1882; Adam Leib, in Gießen in der Lahn ertrunken, 1883; Karl Schimmel, Selbstmord, 1884; Anna Margarethe Schmidt, Sturz von einem Baum, 1886; Jakob Gombert, ertrunken, 1888; Adam Schieferstein, Selbstmord auf dem Wettenberg, 1889; Johann Georg Schmidt, Selbstmord im Wald bei Fellingshausen, 1889; Georg Krombach genannt „Seemüller“ aus Gleiberg, Selbstmord in der Lahn bei Gießen, 1892; Carl Drescher, erfroren zwischen Heuchelheim und Kinzenbach, 1892; Georg Leib, Selbstmord am Viadukt der Eisenbahnstrecke Lollar-Wetzlar (vom Zug überrollt), 1894; Katharine Henkel, Selbstmord, 1897; Catharine Valentin aus Gleiberg, Selbstmord, 1898; Ottokar Zavazal (Zawazal), Selbstmord in Gegenwart seiner Frau, 1899; Adam Stork, Tod durch Sturz bei Vetzberg, 1899; Jakob Becker, Selbstmord, 1903; Gemeindeförster Lucas, Tod durch einen offenbar unglücklichen Schuss aus seinem Gewehr im Wald, 1905;
- Brände: Scheune des Wilhelm Reeh in Vetzberg, 1829; Stall des Georg Schäfer in Krofdorf, 1829; Brand in Wieseck, 1861; Scheunen von Georg Philipp Leib und Georg Philipp Schmidt, 1866; Großbrand in Krofdorf, 1881; Stall des Philipp Schmidt, 1883; Scheunen von Philipp Römer und Georg Suchan, 1891; Haus des Adam Müller in Gleiberg, 1896; Scheunen von Karl Mandler und Ludwig Drescher, 1897; Scheune des Karl Drescher, 1903; Scheune und Stall des Landwirts Weber im „Judenhof“, 1908;
- Verpflichtung des Adam Abel senior zum Schultheiß und Ortsschöffen, 1823
- Abzug des Pfarrers Reuß nach Burbach und Anstellung des Vikars Raßmann aus Hohensolms, 1824
- Provisorische Anstellung des Pfarrers Raßmann, 1825
- Tod des Landschreibers Diesterweg, 1829
- Schäden durch Sturm und Hagelschlag, 1830
- Ankauf des Guts des Herrn Lesch von Mühlheim, 1844 (beschrieben zum Jahr 1856)
- Ernennung des Georg Adam Stuckert zum Gemeindevorsteher (Ortsvorsteher), 1845
- Tod des Oberförsters Meier und Ankunft des Nachfolgers Passow, 1846
- Antritt des Pfarrvikars Brauneck aus Wetzlar; Übergabe der Chronik an denselben durch Bürgermeister Colnot zwecks Fortführung, 1848
- Hagelschlag, 1849
- Abberufung des Pfarrvikars Brauneck aufgrund von Klagen; Dienstantritt des Nachfolgers Wetz; Ordination des Pfarrvikars Poensgen, 1850
- Abzug des Oberförsters Passow und Dienstantritt des bisherigen Kreisförsters Gümbel als Nachfolger, 1850
- Wahl des Gemeinderats, 1850
- Ordination des Pfarrvikars Wieber; Emeritierung des Pfarrers Rassmann und Überzug desselben nach Gießen; Ernennung des Pfarrvikars Wieber zum Pfarrverweser, 1851
- Verpflichtung des Conrad Wagner zum Gemeindevorsteher, 1851
- Abzug des Pfarrvikars Wieber und Ankunft des Pfarrers Imhäusser, 1852
- Auswanderung der Familie Georg Bender, „Jacobs“, nach Amerika, 1852
- Umguss der zersprungenen kleinen Kirchenglocke durch Andreas Otto in Gießen, 1853
- Bau des ersten Hauses aus gebrannten Feldziegelsteinen durch Daniel Wagner an der Stühl, 1853
- Bildung eines Armenvereins, 1853
- Bau einer neuen Orgel in der Kirche Krofdorf durch Orgelbauer Ziese (Zisse) aus Wintzingerode, 1854
- Bierbrauerei in Krofdorf im Brauhaus der Gemeinde durch die Wirte Georg Abel „zur Schere“ und „Gunkels“, 1854, 1856
- Ankauf mehrerer Grundstücke zwischen Krofdorf und Gleiberg „vor der Aubengaß“ durch die Gemeinde zur Anlage eines Friedhofs, 1854
- Vergrößerung des Brandteiches in Richtung Vetzberg, 1856
- Rettung der Kuh des Pfarrers aus einem Gemeindebrunnen, 1856
- Niederlassung des Assistenzarztes Wachtmann in Krofdorf, 1856
- Auffindung des beinahe toten Schultheißen Stuckert bei Ruttershausen und Tod desselben in der Klinik in Gießen, 1857
- Verpflichtung des Gemeindevorstehers Conrad Wagner zum Schultheißen, 1857
- Versetzung des Pfarrers Imhäusser nach Klein-Rechtenbach und Ankunft des Pfarrers Geibel aus Steeg, 1857
- Tod des Oberförsters Gümbel, 1858
- Ankunft des neuen Oberförsters von Bodelschwingh, 1859
- Versetzung des beliebten Pfarrers Geibel nach Ebersgöns und Ankunft des Pfarrers Bornemann aus Bacharach; Protesthaltung eines Großteils der Ortseinwohner gegenüber dem neuen Pfarrer; Misshandlung und Verachtung der verbliebenen Kirchenanhänger; Schilderung der Hintergründe, 1859
- Erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof (Georg Philipp Leib, genannt „Bockleps“); Einweihung des Friedhofs durch Pfarrer Bornemann konnte nicht stattfinden, da alle nicht kirchlich Gesinnten den Friedhof verließen, 1860
- Ankündigung von Kirchenaustritten, sofern Pfarrer Geibel nicht wieder nach Krofdorf zurückversetzt würde; vergebliche Bemühungen des General-Superintendenten Dr. Wiesmann um Beruhigung der Situation; zahlreiche Austritte aus der Landeskirche und Entstehung der freireligiösen Gemeinde (erster Vorsteher Christian Wenzel, der im gleichen Jahr starb), 1861
- Anschaffung einer neuen Feuerspritze, 1861
- Mäuseplage, 1861
- Chaussierung des Weges nach Gießen oberhalb der Seemühle, Verspottung von Kirchenanhängern („Mucker“) durch ausgetretene Straßenarbeiter, 1861
- Umzug des Bürgermeisters Colnot von Atzbach nach Krofdorf, 1861
- Bau der Oberförsterei, 1861
- Wahl des Georg Philipp Pfeiffer zum Vorsteher der freireligiösen Gemeinde, 1862
- Fortgang des Pfarrers Bornemann nach Freusburg und Dienstantritt des Pfarrers Bode aus Homberg, 1862
- Beschäftigung junger Leute aus Krofdorf-Gleiberg bei Zigarrenfabriken in Gießen, 1862
- Schilderung von Kriegsereignissen in und bei Krofdorf aus dem Jahr 1759, aufgezeichnet 1761 von Pfarrer Johann Friedrich Schmidtborn (Abschrift von 1863)
- Wahl des Georg Philipp Moos zum Gemeindevorsteher, 1863
- Teilnahme von Ortseinwohnern am Schleswig-Holsteinischen Krieg, 1864
- Feier zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Lehrers Weil, 1865
- Fortgang des Oberförsters von Bodelschwingh; Dienstantritt des Nachfolgers von Meibom, 1865
- Vollendung des neuen Schulhauses in Krofdorf, 1865
- Besetzung Krofdorf-Gleibergs durch Truppen; Teilnahme von 70 Männern am Krieg (keine Gefallenen oder schwer Verwundeten), 1866
- Errichtung einer Zigarrenfabrik in Krofdorf durch die Firma Georgi & Klingspor, 1867
- Tod des Steuerempfängers Pfeiffer in Gleiberg und provisorische Anstellung des Kommunalempfängers Köhler, 1867
- Versetzung des Steuerempfängers Köhler; Anstellung des Empfängers David aus Daaden als Steuer- und Kommunalempfänger sowie Verwalter der königlichen Forstkasse, 1868
- Chaussierung und Ausbau der Waldstraße zur Schmelz, 1868-1869
- Entstehung mehrerer Zigarrenfabriken (Weidig und Rühl, Braubach, Kuhl); Niederlassungen von Krämerläden, eines Metzgers und eines Bäckers, 1868
- Direkte Beförderung von Briefen und Paketen nach Gießen statt über Wetzlar (durch die seit 1865 bestehende Postexpedition), 1868
- Umschwung in der kirchlichen Bewegung; bedeutendes Wachstum der Kirchengemeinde durch viele Rücktritte Ausgetretener zur evangelischen Kirche; Fortbestand der freien Gemeinde, 1868
- Einrichtung einer 3. Schulklasse, 1869
- Empfangsfeier für die zurückgekehrten Krieger, 1871
- Abzug des Pfarrers Bode nach Neuwied, 1871
- Abschrift von Ereignissen der Jahre 1792 bis 1796 aus den Aufzeichnungen des Großvaters des Wirts Georg Abel (Einquartierungen; Plünderungen und Misshandlungen durch Franzosen; Kanonade zwischen kaiserlichen und französischen Truppen; Tod des Magnus Wagner durch Explosion einer Granate)
- Chaussierung des Weges von Krofdorf nach Rodheim, 1872
- Planung und Bau der Berlin-Koblenzer Eisenbahn (auch Überbrückung der Chaussee von Gleiberg nach Gießen, Inbetriebnahme 1878), 1872, 1874-1878
- Bau eines Bürgermeisterei-Amtsgebäudes auf der Stühl, 1873-1874
- Wahl des Georg Ludwig zum Ortsvorsteher nach dem Tod des Vorstehers Abel, 1874
- Sturmschäden, u. a. am neuen Bürgermeister-Gebäude, 1875-1876
- Messerstiche durch zwei Burschen aus Krofdorf, 1875
- Bau des (Vicinal-)Weges nach Fellingshausen, 1875, 1880
- Bau eines Stalles auf dem neuen Schulhof, 1875
- Niederlassung des praktischen Arztes und Geburtshelfers Gümbel und Errichtung einer Apotheke durch denselben, 1875
- Versetzung des Pfarrers Geibel aus Daaden nach Krofdorf, der bereits früher in Krofdorf Pfarrer gewesen war; dadurch keine Auflösung der freireligiösen Gemeinde, was man geglaubt hatte, 1875
- Aufhebung der drei jährlichen Viehmärkte, 1876
- Errichtung einer Fortbildungsschule für die Jugend, 1876
- Tod des Philipp genannt Ludwig Wagner infolge einer ihm bei der Spinnstube durch einen Unbekannten zugefügten Stichverletzung, 1876
- Bestreitung der Unterhaltungskosten für die Kirchen- und Pfarrgebäude aus der Kirchenkasse anstatt, wie bisher, aus der Gemeindekasse, 1877
- Errichtung eines Etablissements bzw. einer Dienstwohnung für den Gemeindeförster, bestehend aus Wohnhaus und Ökonomiegebäude, 1877
- Verurteilung des Johannes Schimmel zu einer einjährigen Haftstrafe wegen Majestätsbeleidigung, 1878
- Versetzung des königlichen Försters Schmitz nach Aremberg und Einsetzung des neuen Försters Lang aus Freusburg, 1879
- Abzug des Arztes Dr. Gümbel nach Hohensolms, 1879
- Übergang der Domäne bzw. Ruine Gleiberg vom Fiskus an den Landrat von Tieschowitz zu Wetzlar, der sie für den Geselligkeitsverein von Gleiberg erworben hat, 1879
- Erweiterung des Friedhofs in Krofdorf, 1879
- Einführung von Schiedsmann-Ämtern in Krofdorf und Gleiberg, 1879
- Erlass einer Polizeiverordnung zur Einschränkung des „Spinnstuben-Unwesens“, 1879
- Grundstücksankauf zur Erweiterung des Brandweihers, 1879
- Pensionierung des Lehrers Prassel zu Gleiberg und Besetzung der Stelle mit Philipp Bechthold aus Launsbach, 1880
- Petition der Einwohner um Errichtung einer Eisenbahnhaltestelle, 1880
- Wahlen des Gemeinderats (mit Verzeichnis der Gemeinderatsmitglieder), 1881, 1884, 1887, 1899, 1905, 1908
- Einstellung des Gottesdienstes in der Kirche in Gleiberg wegen deren baulichen Zustandes 1881
- Brandstiftung durch Philipp Schimmel mit der Absicht, seinen Vater zu verbrennen; dem Brand fielen zehn Gebäude zum Opfer; Schimmel wurde in Wetzlar verhaftet und mit fünf Jahren Zuchthaus bestraft, 1881;
- Ausbesserung, Herstellung und Verschönerung der Burg Gleiberg durch den Geselligkeitsverein, 1881-1885
- Bau einer Eisenbahnhaltestelle in Launsbach, 1881
- Überlegungen zur Organisation einer freiwilligen Feuerwehr in Krofdorf aus Anlass des Brandes im Vorjahr, 1882
- Einrichtung einer Gaststätte auf der Burg Gleiberg, geführt von Sebastian Niebergall, 1883
- Scharlach- und Diphtherie-Epidemie in Krofdorf (17 Kinder starben), 1883
- Bau einer Haltestelle unterhalb von Gleiberg an der Bahnstrecke Wetzlar-Lollar, 1883
- Tod des dritten Lehrers Wilhelm Bender und Neubesetzung der Stelle mit Hermann Rinn aus Schwalbach, 1884
- Aufhebung des Standesamts Atzbach zum 1. Oktober und Bildung der Standesamtsbezirke Dorlar und Krofdorf, 1884
- Versetzung des dritten Lehrers Rinn nach Niedergirmes und Neubesetzung der Stelle mit Lehrer Peter Hofmann [Hoffmann] aus Rüscheid, 1885
- Versetzung des Lehrers Bechthold zu Gleiberg nach Essen und Neubesetzung der Stelle mit Lehrer Lochau aus Langenlonsheim, 1885
- Tod des emeritierten Lehrers Philipp Anton Weil im Alter von 93 Jahren, 1886
- Tod dreier Kinder an Diphtherie, 1886
- Ausführliche Schilderung einer Feierlichkeit mit Baumpflanzungen zum Geburtstag des Kaisers, 1887
- Wahl des Georg Ludwig zum Gemeindevorsteher von Krofdorf und des August Valentin zum Distriktsvorsteher in Gleiberg, 1887
- Einstellung des Philipp Pfaff aus Krofdorf als Totengräber für Krofdorf und Gleiberg, 1887
- Wahlen der Schiedsmänner, 1888
- Tod des Ludwig Bender in Folge eines Fußtritts von Jakob Amend bei der Kirmes, 1888
- Feierlichkeit zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Bürgermeisters Colnot, 1889
- Errichtung eines Anbaus an die Zigarrenfabrik in Krofdorf und Neubau einer Zigarrenfabrik in Gleiberg, beides durch den Fabrikanten Georgi zu Gießen, 1889
- Anschaffung eines Leichenwagens, 1891
- Versetzung des Gemeindeempfängers David nach Andernach und Wahl des Gendarmen Ehrig an dessen Stelle, 1891
- Eintritt des Bürgermeisters Colnot in den Ruhestand und Übernahme der Verwaltung durch Bürgermeister und Major a. D. Kleine, zuvor in Ulm, 1891
- Tod des Schultheißen Conrad Wagner, 1892
- Einsetzung des Fußgendarmen Christian Paridon aus Ehringshausen in Krofdorf, 1892
- Einrichtung einer Straßenbeleuchtung in Krofdorf und Gleiberg durch Laternen, 1892
- Niederlassung des Arztes Dr. Rendtorff, der zugleich eine Hausapotheke führte, 1892
- Bau von Wasserleitungen in Gleiberg und Krofdorf, 1892-1893, 1895
- Feierlichkeit zur Goldenen Hochzeit des ehemaligen Schäfers Georg Euler und seiner Frau Elisabeth, 1893
- Lebenslange Anstellung des Bürgermeisterei-Sekretärs Carl, 1893
- Tod des beliebten Polizeidieners Johann Georg Amend, 1893
- Erneuerung einer gesprungenen Glocke in der Krofdorfer Kirche durch den Fabrikanten Rinker in Sinn, 1894
- Eröffnung einer Apotheke in Krofdorf durch Apotheker Lamlé, 1894
- Neue Feuerspritze für Gleiberg, 1894
- Wegzug des Arztes Dr. Rendtorff, Nachfolger: Dr. Ludwig Seipp aus Lollar, 1895
- Berufung des königlichen Oberförsters Freiherr von Spiegel zum Regierungs- und Forstrat nach Arnsberg und Übernahme der Stelle durch Oberförster Busold, 1895
- Festlichkeit zur Erinnerung an den Krieg 1870, 1895
- Schließung der Schule wegen Masern und Diphtherie, 1896
- Festnahme von Einbrechern, darunter zwei Krofdorfer Kinder, 1896
- Renovierung der Gleiberger Kirche; Absturz des Gewichtsteines beim Aufziehen der Turmuhr auf die Orgelbühne, 1896
- Schweineseuche, 1897-1898
- Verlegung der Eisenbahnhaltestelle aus dem Gleiberger Feld an das Viadukt der Gießener Chaussee, 1897
- Bau eines Gemeindestierstalles neben dem neuen Backhaus, 1898
- Festlichkeit zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Hauptlehrers Conrad Weil, 1898
- Pensionierung des Bürgermeisters Kleine und Dienstantritt des neuen Bürgermeisters Lichtenthäler, 1898
- Tod des Gemeindevorstehers Ludwig nach 25-jähriger Tätigkeit, 1899
- 50-jähriges Dienstjubiläum von Pfarrer Geibel, 1899
- Zusammenlegung der Grundstücke, Feldbereinigung, 1899, 1902, 1906
- Ausbruch der Maul- und Klauenseuche, 1899
- Wahl des Carl Pfeiffer zum Gemeindevorsteher und des Philipp Amend zu dessen Stellvertreter, 1899
- Besetzung der vierten Lehrerstelle mit Lehrer Bechthold, 1900
- Ankauf von Grundstücken zum Bau einer neuen Schule, 1900
- Tod des Pfarrers Johann Philipp Ludwig Geibel und seiner Frau, 1901
- Versetzung des Oberförsters Busold und Wiederbesetzung der Stelle mit Oberförster Lieber, 1901
- Fertigstellung der neuen Schule im Rohbau, 1902
- Renovierung des Pfarrhauses vor Einzug des neuen Pfarrers Knieper, 1902
- Umfangreiche Renovierung des Schlosses Gleiberg durch den Geselligkeitsverein als Eigentümer und u.a. durch Spenden der Kommerzienräte Gail und Heichelheim aus Gießen, 1902
- Bau der Straße vom Bahnübergang an der Haltestelle Krofdorf in Richtung Gießen, 1902-1905
- Ausscheiden des Hauptlehrers Weil und Aufrücken seines Schwiegersohnes Lehrer Hoffmann I. in seine Stellung; Anstellung des Lehrers Kissel aus Herborn als 4. Lehrer, 1902
- Bezug der neuen Schule durch die Lehrer Hoffmann I. und Hoffmann II. sowie der nunmehrigen zweiten Schule in der Schulstraße durch die Lehrer Bechthold und Kissel, 1903
- Neunummerierung der Häuser in Krofdorf, 1903
- Inhaftierung des Bürgermeisters Lichtenthäler wegen angeblicher Unterschlagung, 1903 (beschrieben unter 1904); Entlassung aus der Haft, 1904; Ermittlungs- und Disziplinarverfahren gegen denselben mit dem Ziel der Amtsenthebung, 1904
- Planungen zur Wasserversorgung bzw. zum Bau einer Wasserleitung, 1904-1911
- Beschluss zum Ausbau der Straße zwischen der Seemühle und Krofdorf, 1905
- Verkauf der alten Schule an der Rodheimer Straße, 1905; Verkauf der zugehörigen Schulscheune auf Abbruch und Neubau eines Spritzenhauses mit Schlauchturm und zwei Arrestzellen an deren Stelle, 1905-1906
- Gemeinderatsbeschluss zur Verweigerung der Bezahlung des Küsters und Glöckners der Kirchengemeinde aus der Gemeindekasse; dadurch Zank und Streit in der Gemeinde und Bildung eines Bürgervereins, nachdem sich bereits vorher eine Filiale des sozialdemokratischen Wahlvereins Wetzlar-Altenkirchen gegründet hatte, 1905; Regelung der Bezahlung des Küster- und Glöcknerdienstes, 1906
- Wiederwahl des Karl Pfeiffer zum Gemeindevorsteher und Wahl des Karl Ferdinand Abel zu dessen Stellvertreter, 1905
- Ablehnung der Amtsenthebung des Bürgermeisters Lichtenthäler durch das Oberverwaltungsgericht in Berlin; Belegung Lichtenthälers mit einer Geldstrafe; Verzicht desselben auf Wiederantritt seiner Stelle; Einführung des neuen Bürgermeisters Braun, 1906
- Verlegung der Straße zwischen der Bahnhaltestelle und dem Ort Krofdorf, 1906
- Untersuchung und Prozess gegen den Gemeinderentmeister Ehrig wegen Unterschlagung im Amte, 1907-1909
- Anlegung eines Sport- und Spielplatzes hinter der Bürgermeisterei auf der Stühl, 1909
- Einstellung des vierten Lehrers Jäger anstelle von Lehrer Frischholz, 1909
- 25-jähriges Dienstjubiläum des Lehrers Lochau, 1910
- Dürre und „Gluthitze“, 1911
- Inbetriebnahme der elektrischen Beleuchtung von Straßen und Wohnungen in Krofdorf, 1911
- Anlegung eines neuen Friedhofs und Bau einer Friedhofshalle, 1911
- Bau einer neuen Schule, 1912/13
- Gründung einer freiwilligen Feuerwehr, 1912/13
- Verzeichnis der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, 1914-1918
- Einsatz von Kriegsgefangenen aus Frankreich und der Ukraine als Zwangsarbeiter, 1915-1916 (unter 1918 beschrieben)
- Vorsteher Leib musste dem neuen Vorsteher Stork weichen, 1924
- Eintritt des Gemeinde-Rentmeisters Ehrig in den Ruhestand; Nachfolger: Kassenassistent Göbler, 1924
- Einführung einer Omnibuslinie der Reichspost nach Gießen, 1926
- Pflasterung und Kanalisation der Hauptstraße, Ausbau der Wiesenstraße, ca. 1925-1930
- Abzug des Pfarrers Bode nach Neuwied, 1871
- Abschrift von Ereignissen der Jahre 1792 bis 1796 aus den Aufzeichnungen des Großvaters des Wirts Georg Abel (Einquartierungen; Plünderungen und Misshandlungen durch Franzosen; Kanonade zwischen kaiserlichen und französischen Truppen; Tod des Magnus Wagner durch Explosion einer Granate)
- Chaussierung des Weges von Krofdorf nach Rodheim, 1872
- Planung und Bau der Berlin-Koblenzer Eisenbahn (auch Überbrückung der Chaussee von Gleiberg nach Gießen, Inbetriebnahme 1878), 1872, 1874-1878
- Bau eines Bürgermeisterei-Amtsgebäudes auf der Stühl, 1873-1874
- Wahl des Georg Ludwig zum Ortsvorsteher nach dem Tod des Vorstehers Abel, 1874
- Sturmschäden, u. a. am neuen Bürgermeister-Gebäude, 1875-1876
- Messerstiche durch zwei Burschen aus Krofdorf, 1875
- Bau des (Vicinal-)Weges nach Fellingshausen, 1875, 1880
- Bau eines Stalles auf dem neuen Schulhof, 1875
- Niederlassung des praktischen Arztes und Geburtshelfers Gümbel und Errichtung einer Apotheke durch denselben, 1875
- Versetzung des Pfarrers Geibel aus Daaden nach Krofdorf, der bereits früher in Krofdorf Pfarrer gewesen war; dadurch keine Auflösung der freireligiösen Gemeinde, was man geglaubt hatte, 1875
- Aufhebung der drei jährlichen Viehmärkte, 1876
- Errichtung einer Fortbildungsschule für die Jugend, 1876
- Tod des Philipp genannt Ludwig Wagner infolge einer ihm bei der Spinnstube durch einen Unbekannten zugefügten Stichverletzung, 1876
- Bestreitung der Unterhaltungskosten für die Kirchen- und Pfarrgebäude aus der Kirchenkasse anstatt, wie bisher, aus der Gemeindekasse, 1877
- Errichtung eines Etablissements bzw. einer Dienstwohnung für den Gemeindeförster, bestehend aus Wohnhaus und Ökonomiegebäude, 1877
- Verurteilung des Johannes Schimmel zu einer einjährigen Haftstrafe wegen Majestätsbeleidigung, 1878
- Versetzung des königlichen Försters Schmitz nach Aremberg und Einsetzung des neuen Försters Lang aus Freusburg, 1879
- Abzug des Arztes Dr. Gümbel nach Hohensolms, 1879
- Übergang der Domäne bzw. Ruine Gleiberg vom Fiskus an den Landrat von Tieschowitz zu Wetzlar, der sie für den Geselligkeitsverein von Gleiberg erworben hat, 1879
- Erweiterung des Friedhofs in Krofdorf, 1879
- Einführung von Schiedsmann-Ämtern in Krofdorf und Gleiberg, 1879
- Erlass einer Polizeiverordnung zur Einschränkung des „Spinnstuben-Unwesens“, 1879
- Grundstücksankauf zur Erweiterung des Brandweihers, 1879
- Pensionierung des Lehrers Prassel zu Gleiberg und Besetzung der Stelle mit Philipp Bechthold aus Launsbach, 1880
- Petition der Einwohner um Errichtung einer Eisenbahnhaltestelle, 1880
- Wahlen des Gemeinderats (mit Verzeichnis der Gemeinderatsmitglieder), 1881, 1884, 1887, 1899, 1905, 1908
- Einstellung des Gottesdienstes in der Kirche in Gleiberg wegen deren baulichen Zustandes 1881
- Brandstiftung durch Philipp Schimmel mit der Absicht, seinen Vater zu verbrennen; dem Brand fielen zehn Gebäude zum Opfer; Schimmel wurde in Wetzlar verhaftet und mit fünf Jahren Zuchthaus bestraft, 1881;
- Ausbesserung, Herstellung und Verschönerung der Burg Gleiberg durch den Geselligkeitsverein, 1881-1885
- Bau einer Eisenbahnhaltestelle in Launsbach, 1881
- Überlegungen zur Organisation einer freiwilligen Feuerwehr in Krofdorf aus Anlass des Brandes im Vorjahr, 1882
- Einrichtung einer Gaststätte auf der Burg Gleiberg, geführt von Sebastian Niebergall, 1883
- Scharlach- und Diphtherie-Epidemie in Krofdorf (17 Kinder starben), 1883
- Bau einer Haltestelle unterhalb von Gleiberg an der Bahnstrecke Wetzlar-Lollar, 1883
- Tod des dritten Lehrers Wilhelm Bender und Neubesetzung der Stelle mit Hermann Rinn aus Schwalbach, 1884
- Aufhebung des Standesamts Atzbach zum 1. Oktober und Bildung der Standesamtsbezirke Dorlar und Krofdorf, 1884
- Versetzung des dritten Lehrers Rinn nach Niedergirmes und Neubesetzung der Stelle mit Lehrer Peter Hofmann [Hoffmann] aus Rüscheid, 1885
- Versetzung des Lehrers Bechthold zu Gleiberg nach Essen und Neubesetzung der Stelle mit Lehrer Lochau aus Langenlonsheim, 1885
- Tod des emeritierten Lehrers Philipp Anton Weil im Alter von 93 Jahren, 1886
- Tod dreier Kinder an Diphtherie, 1886
- Ausführliche Schilderung einer Feierlichkeit mit Baumpflanzungen zum Geburtstag des Kaisers, 1887
- Wahl des Georg Ludwig zum Gemeindevorsteher von Krofdorf und des August Valentin zum Distriktsvorsteher in Gleiberg, 1887
- Einstellung des Philipp Pfaff aus Krofdorf als Totengräber für Krofdorf und Gleiberg, 1887
- Wahlen der Schiedsmänner, 1888
- Tod des Ludwig Bender in Folge eines Fußtritts von Jakob Amend bei der Kirmes, 1888
- Feierlichkeit zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Bürgermeisters Colnot, 1889
- Errichtung eines Anbaus an die Zigarrenfabrik in Krofdorf und Neubau einer Zigarrenfabrik in Gleiberg, beides durch den Fabrikanten Georgi zu Gießen, 1889
- Anschaffung eines Leichenwagens, 1891
- Versetzung des Gemeindeempfängers David nach Andernach und Wahl des Gendarmen Ehrig an dessen Stelle, 1891
- Eintritt des Bürgermeisters Colnot in den Ruhestand und Übernahme der Verwaltung durch Bürgermeister und Major a. D. Kleine, zuvor in Ulm, 1891
- Tod des Schultheißen Conrad Wagner, 1892
- Einsetzung des Fußgendarmen Christian Paridon aus Ehringshausen in Krofdorf, 1892
- Einrichtung einer Straßenbeleuchtung in Krofdorf und Gleiberg durch Laternen, 1892
- Niederlassung des Arztes Dr. Rendtorff, der zugleich eine Hausapotheke führte, 1892
- Bau von Wasserleitungen in Gleiberg und Krofdorf, 1892-1893, 1895
- Feierlichkeit zur Goldenen Hochzeit des ehemaligen Schäfers Georg Euler und seiner Frau Elisabeth, 1893
- Lebenslange Anstellung des Bürgermeisterei-Sekretärs Carl, 1893
- Tod des beliebten Polizeidieners Johann Georg Amend, 1893
- Erneuerung einer gesprungenen Glocke in der Krofdorfer Kirche durch den Fabrikanten Rinker in Sinn, 1894
- Eröffnung einer Apotheke in Krofdorf durch Apotheker Lamlé, 1894
- Neue Feuerspritze für Gleiberg, 1894
- Wegzug des Arztes Dr. Rendtorff, Nachfolger: Dr. Ludwig Seipp aus Lollar, 1895
- Berufung des königlichen Oberförsters Freiherr von Spiegel zum Regierungs- und Forstrat nach Arnsberg und Übernahme der Stelle durch Oberförster Busold, 1895
- Festlichkeit zur Erinnerung an den Krieg 1870, 1895
- Schließung der Schule wegen Masern und Diphtherie, 1896
- Festnahme von Einbrechern, darunter zwei Krofdorfer Kinder, 1896
- Renovierung der Gleiberger Kirche; Absturz des Gewichtsteines beim Aufziehen der Turmuhr auf die Orgelbühne, 1896
- Schweineseuche, 1897-1898
- Verlegung der Eisenbahnhaltestelle aus dem Gleiberger Feld an das Viadukt der Gießener Chaussee, 1897
- Bau eines Gemeindestierstalles neben dem neuen Backhaus, 1898
- Festlichkeit zum 50-jährigen Dienstjubiläum des Hauptlehrers Conrad Weil, 1898
- Pensionierung des Bürgermeisters Kleine und Dienstantritt des neuen Bürgermeisters Lichtenthäler, 1898
- Tod des Gemeindevorstehers Ludwig nach 25-jähriger Tätigkeit, 1899
- 50-jähriges Dienstjubiläum von Pfarrer Geibel, 1899
- Zusammenlegung der Grundstücke, Feldbereinigung, 1899, 1902, 1906
- Ausbruch der Maul- und Klauenseuche, 1899
- Wahl des Carl Pfeiffer zum Gemeindevorsteher und des Philipp Amend zu dessen Stellvertreter, 1899
- Besetzung der vierten Lehrerstelle mit Lehrer Bechthold, 1900
- Ankauf von Grundstücken zum Bau einer neuen Schule, 1900
- Tod des Pfarrers Johann Philipp Ludwig Geibel und seiner Frau, 1901
- Versetzung des Oberförsters Busold und Wiederbesetzung der Stelle mit Oberförster Lieber, 1901
- Fertigstellung der neuen Schule im Rohbau, 1902
- Renovierung des Pfarrhauses vor Einzug des neuen Pfarrers Knieper, 1902
- Umfangreiche Renovierung des Schlosses Gleiberg durch den Geselligkeitsverein als Eigentümer und u.a. durch Spenden der Kommerzienräte Gail und Heichelheim aus Gießen, 1902
- Bau der Straße vom Bahnübergang an der Haltestelle Krofdorf in Richtung Gießen, 1902-1905
- Ausscheiden des Hauptlehrers Weil und Aufrücken seines Schwiegersohnes Lehrer Hoffmann I. in seine Stellung; Anstellung des Lehrers Kissel aus Herborn als 4. Lehrer, 1902
- Bezug der neuen Schule durch die Lehrer Hoffmann I. und Hoffmann II. sowie der nunmehrigen zweiten Schule in der Schulstraße durch die Lehrer Bechthold und Kissel, 1903
- Neunummerierung der Häuser in Krofdorf, 1903
- Inhaftierung des Bürgermeisters Lichtenthäler wegen angeblicher Unterschlagung, 1903 (beschrieben unter 1904); Entlassung aus der Haft, 1904; Ermittlungs- und Disziplinarverfahren gegen denselben mit dem Ziel der Amtsenthebung, 1904
- Planungen zur Wasserversorgung bzw. zum Bau einer Wasserleitung, 1904-1911
- Beschluss zum Ausbau der Straße zwischen der Seemühle und Krofdorf, 1905
- Verkauf der alten Schule an der Rodheimer Straße, 1905; Verkauf der zugehörigen Schulscheune auf Abbruch und Neubau eines Spritzenhauses mit Schlauchturm und zwei Arrestzellen an deren Stelle, 1905-1906
- Gemeinderatsbeschluss zur Verweigerung der Bezahlung des Küsters und Glöckners der Kirchengemeinde aus der Gemeindekasse; dadurch Zank und Streit in der Gemeinde und Bildung eines Bürgervereins, nachdem sich bereits vorher eine Filiale des sozialdemokratischen Wahlvereins Wetzlar-Altenkirchen gegründet hatte, 1905; Regelung der Bezahlung des Küster- und Glöcknerdienstes, 1906
- Wiederwahl des Karl Pfeiffer zum Gemeindevorsteher und Wahl des Karl Ferdinand Abel zu dessen Stellvertreter, 1905
- Ablehnung der Amtsenthebung des Bürgermeisters Lichtenthäler durch das Oberverwaltungsgericht in Berlin; Belegung Lichtenthälers mit einer Geldstrafe; Verzicht desselben auf Wiederantritt seiner Stelle; Einführung des neuen Bürgermeisters Braun, 1906
- Verlegung der Straße zwischen der Bahnhaltestelle und dem Ort Krofdorf, 1906
- Untersuchung und Prozess gegen den Gemeinderentmeister Ehrig wegen Unterschlagung im Amte, 1907-1909
- Anlegung eines Sport- und Spielplatzes hinter der Bürgermeisterei auf der Stühl, 1909
- Einstellung des vierten Lehrers Jäger anstelle von Lehrer Frischholz, 1909
- 25-jähriges Dienstjubiläum des Lehrers Lochau, 1910
- Dürre und „Gluthitze“, 1911
- Inbetriebnahme der elektrischen Beleuchtung von Straßen und Wohnungen in Krofdorf, 1911
- Anlegung eines neuen Friedhofs und Bau einer Friedhofshalle, 1911
- Bau einer neuen Schule, 1912/13
- Gründung einer freiwilligen Feuerwehr, 1912/13
- Verzeichnis der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, 1914-1918
- Einsatz von Kriegsgefangenen aus Frankreich und der Ukraine als Zwangsarbeiter, 1915-1916 (unter 1918 beschrieben)
- Vorsteher Leib musste dem neuen Vorsteher Stork weichen, 1924
- Eintritt des Gemeinde-Rentmeisters Ehrig in den Ruhestand; Nachfolger: Kassenassistent Göbler, 1924
- Einführung einer Omnibuslinie der Reichspost nach Gießen, 1926
- Pflasterung und Kanalisation der Hauptstraße, Ausbau der Wiesenstraße, ca. 1925-1930
- Geschichte der NSDAP-Ortsgruppe, (1930-)1933
- Einrichtung eines Kindergartens in der alten Schule in der Schulstraße [heute Poststraße] (mit Fotos), ca. 1934-1936
- Bau eines Schwimmbades im Fohnbachtal (mit Fotos), 1935-1936; Inbetriebnahme im Juli 1936
- Bau eines Kriegerehrenmals auf dem alten Friedhof [an der Burgstraße] (mit Zeitungsausschnitt und Fotos, u.a. von der Denkmalsweihe am 2. Juli 1939), 1938-1939
- Einquartierung von Gebirgsjägern aus Salzburg und Schützen aus Amberg in Krofdorf (mit Fotos), 1939
- Flugwache auf dem Gleibergturm durch Krofdorfer Soldaten des [1.] Weltkrieges (mit Foto), 1939
- Todesanzeige und Foto des Grabes des am 19. September 1939 gefallenen NSDAP-Parteigenossen Karl Weil aus Gleiberg
- Fotos: Blick auf Krofdorf, Blick von der Gleiberger Linde ins Lahntal, Fohnbachtal, alte Linde in Gleiberg
- Kartoffelkäferbekämpfung (mit Fotos), 1939
- Besuch von Schulkindern aus Krofdorf mit Hauptlehrer Schwalm im Reservelazarett Wetzlar (mit Zeitungsausschnitt und Foto), 1940
- Fotos: Flachsernte und Sammeln von Altmaterial durch Schulkinder, 1940
- Fünf Dankesbriefe und -karten aus Frankreich und dem Felde an die NSV-Ortsgruppe Krofdorf bzw. deren Amtsleiter Schwalm von den Soldaten W. Will, Hans Bloh (?), Albert Eckhardt, Paul Reeh und Erich Schmidt für erhaltene Päckchen, 1940-1941
- Flugblatt vom 5. August 1941, abgeworfen von englischen Bombern
- Konzept eines Unbekannten aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg für die Fortsetzung der Ortschronik; enthält rückblickend Kritik an der Chronikführung während der Nazizeit, Verfolgung und Verhaftung von Linken, Verbot von Arbeitervereinen und Beschlagnahme ihres Vermögens, Verbot der freireligiösen Gemeinde
- Einrichtung eines Kindergartens in der alten Schule in der Schulstraße [heute Poststraße] (mit Fotos), ca. 1934-1936
- Bau eines Schwimmbades im Fohnbachtal (mit Fotos), 1935-1936; Inbetriebnahme im Juli 1936
- Bau eines Kriegerehrenmals auf dem alten Friedhof [an der Burgstraße] (mit Zeitungsausschnitt und Fotos, u.a. von der Denkmalsweihe am 2. Juli 1939), 1938-1939
- Einquartierung von Gebirgsjägern aus Salzburg und Schützen aus Amberg in Krofdorf (mit Fotos), 1939
- Flugwache auf dem Gleibergturm durch Krofdorfer Soldaten des [1.] Weltkrieges (mit Foto), 1939
- Todesanzeige und Foto des Grabes des am 19. September 1939 gefallenen NSDAP-Parteigenossen Karl Weil aus Gleiberg
- Fotos: Blick auf Krofdorf, Blick von der Gleiberger Linde ins Lahntal, Fohnbachtal, alte Linde in Gleiberg
- Kartoffelkäferbekämpfung (mit Fotos), 1939
- Besuch von Schulkindern aus Krofdorf mit Hauptlehrer Schwalm im Reservelazarett Wetzlar (mit Zeitungsausschnitt und Foto), 1940
- Fotos: Flachsernte und Sammeln von Altmaterial durch Schulkinder, 1940
- Fünf Dankesbriefe und -karten aus Frankreich und dem Felde an die NSV-Ortsgruppe Krofdorf bzw. deren Amtsleiter Schwalm von den Soldaten W. Will, Hans Bloh (?), Albert Eckhardt, Paul Reeh und Erich Schmidt für erhaltene Päckchen, 1940-1941
- Flugblatt vom 5. August 1941, abgeworfen von englischen Bombern
- Konzept eines Unbekannten aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg für die Fortsetzung der Ortschronik; enthält rückblickend Kritik an der Chronikführung während der Nazizeit, Verfolgung und Verhaftung von Linken, Verbot von Arbeitervereinen und Beschlagnahme ihres Vermögens, Verbot der freireligiösen Gemeinde
Descriptors
Descriptors
Chroniken; Pfarrer; Vikare; Vikar; Lehrer; Selbstmord; Suizid; Suizide; Unglücksfall; Ertrunkene; Brand; Schöffe; Schöffen; Schultheißen; Landschreiber; Stürme; Hagel; Burg; Stürze; Bergfried; Oberförster; Kreisförster; Gemeinderat; Auswanderungen; Glocke; Glocken; Feldbrand; Ziegelsteine; Bier; Armenverein; Orgeln; Friedhof; Friedhöfe; Ärzte; Arzt; Schultheiß; Brandteich; Löschteich; Löschteiche; Brunnen; Superintendent; freireligiös; freireligiöse; Straßenbau; Wegebau; Siebenjähriger Krieg; Zigarrenfabrik; Schule; Schulen; Schulhaus; Schulhäuser; Steuerempfänger; Post; Metzger; Bäcker; Krämerladen; Kriege; Amtsgebäude; Gemeindevorsteher; Schulhof; Viehmarkt; Apotheken; Geburtshelfer; Stürme; Sturm; Förster; Burg; Burgruine; Schiedsmann; Schiedsmänner; Spinnstube; Brandweiher; Lehrer; Gemeinderat; Kirchen; Kirche; Standesamt; Bürgermeister; Leichenwagen; Gemeindeempfänger; Schultheiß; Gendarm; Gendarme; Schäfer; Goldene Hochzeit; Sekretär; Polizeidiener; Polizei; Wasserleitung; Stierstall; Bullenstall; Hauptlehrer; Hausnummern; Spritzenhaus; Arrestzelle; Gefängnis; Küster; Glöckner; Bürgerverein; Wahlverein; sozialdemokratischer; Statistik; Einwohnerzahlen; Einwohnerzahl; Sportplatz; Sportplätze; Spielplatz; Spielplätze; elektrisches Licht; Straßenbeleuchtung; Stromversorgung; Strom; Gefallene; Erster Weltkrieg; Omnibus; Fotos; Kindergarten; Nationalsozialismus; Bilder; Kriegerdenkmal; Kriegerdenkmäler; Denkmal; Denkmäler; Schwimmbad; Freibad; Todesanzeigen; Zeitungsauschnitte; Flugblätter;
Information / Notes
Additional information
Additional information
Ein stellenweise gekürzter Abdruck der Chronik für die Jahre 1800 bis 1932 findet sich in:
Leib, Jürgen: Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt, Gießen 1974, S. 625-673.
Die Chronik wurde am 1. Juni 1819 angelegt und bis einschließlich 1909 kontinuierlich fortgeführt; die Geschehnisse der Jahre 1800-1818 sind zu Beginn nachgetragen. Hinter den Eintragungen zum Jahr 1909 merkte der damalige Bürgermeister Braun an, dass sich die Fortsetzung ab 1910 in einem für die beiden Bürgermeistereien Atzbach und Launsbach gemeinsam angelegten Band befinde. In der Folgezeit wurde die Chronik eine unbestimmte Zeit lang nicht geführt.
Die Eintragungen zu den Jahren 1910 bis 1942 stammen von e i n e r Hand und wurden teilweise nachträglich, wohl erst während der NS-Zeit, durch einen überzeugten Nationalsozialisten verfasst (wenig objektiv, teilweise antisemitisch, oft allgemein). Ein durchgeführter Schriftvergleich ergab, dass es sich bei dem Verfasser dieser Texte wahrscheinlich um den früheren Hauptlehrer Paul Schwalm in Krofdorf handelt.
Leib, Jürgen: Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt, Gießen 1974, S. 625-673.
Die Chronik wurde am 1. Juni 1819 angelegt und bis einschließlich 1909 kontinuierlich fortgeführt; die Geschehnisse der Jahre 1800-1818 sind zu Beginn nachgetragen. Hinter den Eintragungen zum Jahr 1909 merkte der damalige Bürgermeister Braun an, dass sich die Fortsetzung ab 1910 in einem für die beiden Bürgermeistereien Atzbach und Launsbach gemeinsam angelegten Band befinde. In der Folgezeit wurde die Chronik eine unbestimmte Zeit lang nicht geführt.
Die Eintragungen zu den Jahren 1910 bis 1942 stammen von e i n e r Hand und wurden teilweise nachträglich, wohl erst während der NS-Zeit, durch einen überzeugten Nationalsozialisten verfasst (wenig objektiv, teilweise antisemitisch, oft allgemein). Ein durchgeführter Schriftvergleich ergab, dass es sich bei dem Verfasser dieser Texte wahrscheinlich um den früheren Hauptlehrer Paul Schwalm in Krofdorf handelt.
Representations
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