486

Complete identifier

HStAD, O 37, 486

Serial case file (general)


Identification (case file)


Title Title
Fuchs, Emil und Fuchs, Else, geb. Wagner
Life span Life span
1909-1971

Information on person


Name of person Name of person
Fuchs, Emil
Title / Rank Title / Rank
Prof. Dr.
Date of birth Date of birth
1874-05-13
Date of death Date of death
1971-02-13
Biographical data Biographical data
Eltern von Elisabeth Kitowski, geb. Fuchs, Gerhard Fuchs, Christel Fuchs, Klaus Fuchs
(s. auch Couvert Gerhard und Christel Fuchs)
Emil Fuchs war Pfarrer und religiöser Sozialist
1931 als Prof. für Religionswissenschaft an die pädagogische Akademie nach Kiel berufen
nach dem 2. Weltkrieg wurde er Prof. der Theologie in Leipzig
Name of person Name of person
Fuchs, Else, geb. Wagner
Date of death Date of death
1931-10-10

Notes


Includes u.a. Includes u.a.
Emil Fuchs war Pfarrer und religiöser Sozialist, siehe dazu 28. August 1926, 18. November 1926, 29. Mai 1928 und Zeitungsartikel von 1925
Er wurde 1931 als Prof. für Religionswissenschaft an die pädagogische Akademie nach Kiel berufen, s. dazu 31. Januar 1931, 03. Juli 1931, 11. Februar 1933
1933 verliert er seine Stellung an der Akademie
es schwebt ein Prozess gegen ihn, der auf "haltloser Schwätzerei" beruht, s. 16. Juli 1933
während der Hitlerzeit offenbar viele Vorträge gehalten, Bibelauslegung u. a. geschrieben, s. 01. Juni 1935, 26. Mai 1935, sowie ein undatierter Brief [November 1945]
nach dem 2. Weltkrieg wurde er Prof. der Theologie in Leipzig, s. Brief vom Dezember 1950. E. Fuchs stand den Quäkern nahe, nahm an ihren Tagungen Teil etc.
zu E. Fuchs siehe auch den Kurzkommentar von Magdalena Hager vom 13. Mai 1962 zu seinem 88. Geburtstag
E. Fuchs hatte während seiner Studienzeit in Giessen (1894-1897) die Arminia und besonders Udo Kraft sowie dessen Familie kennengelernt
im Hause Kraft lernte er auch Paul Geheeb kennen;die Freundschaft zwischen den beiden entstand jedoch erst viel später (siehe E. Fuchs: Mein Leben, Bd.1, Leipzig 1957, S.62).
mit Udo Krafts Schwester Anna verband ihn während Jahren eine schwierige Liebe
auch Fuchs' Freundschaft mit Eduard David stammt aus jener Zeit. Einzelne Briefe: 30. Mai 1930
E. Fuchs über Heinrich Becker, E. Rotten, Karl Wilker u. a.: "So bin ich also sehr dabei mitzuhelfen, irgendwie eine neue Leitung für eine so wichtige Sache zu schaffen, denn die Erneuerung der Erziehung, die Überwindung des Berechtigungswesens, das ist alles ja etwas so entscheidendes für Deutschland, vielleicht das Entscheidende."
30. Mai 1930 E. Fuchs an Minister Grimme über P. Geheeb
10. Oktober 1931 Else Fuchs (E. Fuchs' Frau) stirbt
27. Oktober 1931 E. Fuchs zur Lage der Professoren
17. November 1931 E. Fuchs zum Abbau der Junglehrer
16. Mai 1934 E. Fuchs bittet um Hilfe für jemanden der nicht in Deutschland bleiben kann
20. November 1931 P. Geheeb u. a. über Politik
23. November 1931 E. Fuchs über seine Studenten
1933 Elisabeth Fuchs als kommunistische Funktionärin inhaftiert
1. Juni 1935, 26. Dezember 1935 E. Fuchs zu seinen Bibelauslegungen, mehr dazu September, Oktober 1937 und 09. November 1945
08. Oktober 1945 E. Fuchs bringt Enkelsohn Klaus Kitowski in die OSO "Was würde es doch bedeuten, wenn Du wieder unter uns Deine Arbeit beginnen könntest."
12. Februar 1946 E. Fuchs an E.Geheeb: Sie oder Paul Geheeb sollten kommen, den alten OSO-Schülern bei der Wiederaufbauarbeit zu helfen
28. Januar 1946 kurz über die OSO
Dezember 1950 trägt schwer an der Verurteilung von Klaus, arbeitet weiter als Theologieprofessor
26. Juli 1952 zwei Zeitungsartikel zu Klaus Fuchs 1. "The Age of Treason", 2. "Three Treators"
20. März 1971 E. Geheeb an Klaus Fuchs

Information / Notes


Additional information Additional information
Umfang: 2 Couverts, 119 Briefe und Karten, Telegramme, Todesanzeige, Zeitungsartikel, Drucksachen
AZB 189/2017

Representations

Type Name Access Information Action
Original Akte Show details page