Vollständige Signatur

HStAM, Urk. StadtA Fulda, 294

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Kurzregest Kurzregest
Anerkenntnis einer Schuld über 25 Gulden durch Andreas Weber und Aufnahme eines Darlehens bei den Vorstehern des Gotteskastens St. Peter und Paul in Fulda
Datierung Datierung
1653 März 19
Originaldatierung Originaldatierung
So geschehen Fuldt den 19. Martii im Sechzehenhundert drey undt funffzigisten Jahre

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
Andreas Weber, Bürger von Fulda, und seine Frau Katharina bekunden, dass sie an Peter Adolf, Eberhard Schäfer, Hans Scheer und Lorenz Licht, alle Vorsteher des Gotteskastens St. Peter und Paul in Fulda, einen Zins von 1 Gulden à 42 Böhmisch und 1 Ortsgulden fuldischer Währung für 25 Gulden verkauft haben. Die 25 Gulden sind eine Schuld, mit dem ein Haus hinter dem Jesuitenkloster belastet ist, das Andreas Weber als Unterpfand von Philipp Güth, der das Haus zuvor von Hans und Margarethe Spengler übernommen hatte, eingesetzt wurde. Da Philipp Güth seine Schulden nicht bedienen konnte, ging das Haus mit seinen Schulden an Andreas und Katharina Weber über. Das Haus sei jedoch durch Kriegsschäden derart baufällig, dass Andreas Weber die Instandsetzung nicht stemmen könne. Er hat daher das Haus wieder den Erben des Philipp Güth - Johann Güth und Otto Lauffkotte - überlassen. Die Schuld über 25 Gulden übernimmt Andreas Weber allerdings und wird die Schuld mit den genannten Zinsen jährlich auf Kathedra Petri [22.2.] abtragen. Der Wiederkauf ist jährlich auf Kathedra Petri möglich, muss aber ein Vierteljahr vorher angezeigt werden. Als Unterpfand setzt Andreas Weber sein Haus auf dem Sonnabendsmarkt ein, das bisher mit 25 Gulden belastet ist, die dem Kloster St. Blasius zustehen. Für den Aussteller siegelt der Oberschultheiß und Forstmeister Lukas Heinrich von Gelnhausen.
Siegler Siegler
Lukas Heinrich mit seinem Amtssekret
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Ausfertigung, Papier, Deutsch, papiergedecktes Siegel

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Die Urkunde liegt im Stadtarchiv Fulda.

Repräsentationen


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