3075
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HStAM, 3, 3075
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Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, und des Rates Hermann v.d. Malsburg: Briefwechsel mit Herzog Ulrich; den Städten Augsburg, Straßburg, Ulm und mit Jakob Sturm; Alexander v.d. Tann; Herzog Christoph; Georg v. Reckerode; Alexander v. Oberg. - Dabei: Ratschlag hessischer Räte. Ausschreiben des Landgrafen an den Abt zu Fulda, den Bischof von Münster, Herzog Philipp von Braunschweig und eine große Zahl von Grafen und hessischen Lehensleuten vom 16. Oktober 1540. Ratschlag der württembergischen Theologen 'Das ein man im neven testament zumal nit mer dan eyn ehweib haben sol' und hessische Widerlegung, von Lenings Hand
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1540
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1540 Januar - März. Reise des Erzbischofs von Lund nach Wien, Verhandlungen im Auftrage des Kaisers wegen des Frankfurter Abschiedes, Abfassung von Verteidigungsschriften zur Augsburgischen Konfession und Apologie durch die Theologen Württembergs und der Städte, namentlich Bucer
Sendung von Theologen zu dem Bundestage in Schmalkalden. (Schreiben des Landgrafen an Herzog Ulrich, Straßburg, Augsburg und Ulm vom 1. Januar 1540, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. III S. 1.) Rüstungen der Gegner
der Landgraf neigt zur Offensive, Gegenrüstungen. Antwort Herzog Ulrichs an den Gesandten v.d. Malsburg und dessen Bericht: Leistung des Fußfalles vor dem Kaiser durch Ulrich und Philipp gemäß dem Kaadener Vertrage
Verhältnis zwischen Ulrich und seinem Sohne Christoph
Erwägung einer Heirat Christophs mit der Schwester des Landgrafen, Elisabeth (von Sachsen). Angelegenheit des Pfalzgrafen Friedrich. Die bei einer Einnahme Jülichs und Gelderns durch den Kaiser drohenden Gefahren
der Landgraf schlägt ein Bündnis zwischen beiden Sachsen, Hessen, Württemberg, dem Herzog von Jülich-Kleve und vielleicht Dänemark vor. (Schreiben des Landgrafen an Jakob Sturm vom 3. Januar 1540, gedr.: ebenda S. 4.) Angebliche Pläne des Kaisers gegen England
der Landgraf sendet vertraute Boten dorthin. Er befürchtet, daß der Herzog von Kleve freiwillig dem Kaiser Geldern abtritt, um Frieden zu haben
Geldaufwendungen durch Württemberg, Straßburg, Ulm und Augsburg zum Anwerben von Kriegsleuten
Verhandlungen des Herzogs Ulrich mit Ulm darüber
(Schreiben des Landgrafen an Herzog Ulrich, Straßburg, Augsburg und Ulm vom 4. Januar 1540, gedr.: ebenda S. 5.) Kammergerichtsprozeß des ehemaligen Abtes von Maulbronn gegen Herzog Ulrich. Herzog Ulrich ist mit erneutem Bemühen des Landgrafen um einen Ausgleich mit Bayern einverstanden. Kurfürst Johann Friedrich und der Landgraf senden Georg v. Harstall, Amtmann zu Creuzburg, und Alexander v.d. Tann, Oberamtmann der Obergrafschaft Katzenelnbogen, zu Herzog Ulrich
Instruktion und Relation der Gesandten: Beredung eines Bündnisses mit Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve zu Paderborn durch den Kurfürsten von Sachsen, Aufforderung an Ulrich, sich anzuschließen
mit gleicher Werbung werden Dr. Melchior v. Kreutz und Hans Keudel zum Herzog von Pommern gesandt
Verhandlungen wegen einer Heirat des Grafen Georg von Württemberg mit der Tochter des Herzogs Philipp von Braunschweig
Herzog Ernst von Braunschweig beim Landgrafen
Harstall soll Philipp Luthers jüngst gehaltene Predigt über die Ehe zusenden. Forderung der württembergischen Kammerräte an Jakob Raminger und Fürsprache seiner Schwäger Bernhard und Georg Besserer von Ulm für ihn. Werbung Georgs v. Reckerode in Frankreich, Mißfallen des Kaisers über die Afterlehenschaft Württembergs. Herzog Franz von Lüneburg zu Besuch beim Landgrafen
er wünscht, in Ulrichs Dienste zu treten. Nr. 528
April, Mai. Die zwischen Graf Georg und der Tochter des Herzogs Philipp von Braunschweig geplante Heirat scheitert an der Jugend der Herzogin. Herzog Ulrich ist bereit, Herzog Franz von Lüneburg an seinem Hofe aufzunehmen. Herzog Ulrich dankt für die Übersendung einer Löwin. Ausschreiben des Religionsgespräches durch den Kaiser. Nr. 2586
Juni, Juli. Herzog Christoph ist durch den König von Frankreich verhindert, auf Anfordern seines Vaters zu Verhandlungen nach Reichenweier zu kommen
Zorn Ulrichs
Christoph beabsichtigt, zum Landgrafen nach Hagenau zu kommen
Aufträge der französischen Gesandten zu Hagenau an Hessen und Kursachsen. Zusammenkunft der Bundeskriegsräte. Der Landgraf sendet Heinrich Lersner zu Herzog Ulrich, um ein Verständnis zwischen Vater und Sohn anzubahnen. Otto v. Dieskau als Gesandter König Ferdinands bei Herzog Ulrich wegen der Truppenwerbungen in Württemberg. Der Landgraf fordert Herzog Christoph durch Georg v. Reckerode auf, zu ihm zu kommen. Beredung Christophs mit Alexander v.d. Tann zu Hagenau. Der Landgraf übersendet Herzog Christoph den Bericht Lersners über seine Gesandtschaft zu Herzog Ulrich. Nr. 546
August. Herzog Christoph sendet Degenhard Wieland zum Landgrafen. Einäscherung der Stadt Einbeck, Brandstiftungen in Oberdeutschland
September. Nr. 1913, 2591
Oktober - Dezember. Sendung Alexanders v.d. Tann zu Herzog Ulrich wegen der Doppelehe des Landgrafen
seine Instruktion. Brandstiftungen der Mordbrenner in Deutschland. (Schreiben des Landgrafen an ebendieselben vom 9. Oktober 1540, gedr.: ebenda S. 106.) Die katholischen Orte der Eidgenossenschaft beabsichtigen, Herzog Ulrich anzugreifen. Das kaiserliche Kammergericht zitiert Herzog Ulrich wegen Unterstützung der Landfriedensbrecher Christoph v. Venningen und Christoph v. Landenberg
Ratschlag hessischer Räte dazu. Der nach dem Kaadener Vertrage vor dem Kaiser zu leistende Fußfall. Truppenaufgebot zur Unterstützung Herzog Ulrichs gegen die Schweizer. Herzog Ulrich gibt der Stadt Goslar 1000 Gulden Unterstützung. Burggraf Asmus von Tübingen. Französische Gesandtschaft an den Kaiser. Mitteilung des Kellners zu Rüsselsheim über Werbungen und über Musterplätze in Baden. Herzog Ulrich erhebt Vorstellungen gegen die Doppelehe Philipps
Ratschlag der württembergischen Theologen und deren Widerlegung. Tag des Nürnberger Bundes zu Wemding. Reiterdienst des Alexander v. Oberg. Versöhnliche Stimmung Herzog Ulrichs gegenüber dem Sohne. S. Nr. 7. 548, 560. 1814
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