1435
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HStAM, 3, 1435
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Akten des Landgrafen Philipp (auch gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen): Briefwechsel mit den Bürgermeistern (Jakob Herbrot), Baumeistern und Geheimen Räten in Augsburg (auch mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm). Brief des Augsburger Bürgers Alexander Jakob Christoph Kraffter
Life span
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1546
Notes
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1546 Februar. Bezahlung der Anlagen Augsburgs und Ulms für die Bundeshauptleute. Siehe auch Abt. Hamburg, Nr. 2919. u. Sachsen (ernestinische Linie) und Nr. 855
März. Anbringen des Grafen Reinhard von Solms und Dr. Siebert Löwenbergs beim Landgrafen. Antwort Philipps an den Vizekanzler Naves. Mandat des Kaisers gegen den Erzbischof von Köln, Rat des Kurfürsten von Sachsen. Entschluß des Landgrafen, zum Kaiser zu reisen, seine Bitte um Zuschickung eines Augsburger Gesandten. Besuch des Reichstags durch den Kaiser. Abwehr der gefährlichen Truppenansammlungen. Französische Gesandte auf dem Konzil zu Trient. Weigerung Augsburgs, den gemeinen Pfennig zu bezahlen. Reiterbestellung durch Augsburg. Bemühen des Kaisers, Straßburg, Ulm und Augsburg vom Schmalkaldischen Bund abzubringen. Reiter des Markgrafen Albrecht im Dienste des Kaisers. Geschütztransport nach Koblenz für den Kaiser, Rüstungen im Elsaß und Hegau. Tridentiner Konzil und Regensburger Kolloquium. Verhalten Augsburgs wegen Aufnahme des Kaisers in die Stadt. Aufbruch des Kaisers in Mastricht. Werbungen des Grafen Friedrich von Fürstenberg. Hilfe Württembergs und benachbarter Städte für Augsburg, Besatzung daselbst auf Bundeskosten. Schickung der Bundesgesandten nach Augsburg und Worms. Erneuerung des Schwäbischen Bundes. Frankfurter Bundesabschied. Gefährdung des Bundes wegen der rückständigen Anlagen. Anwerbung von Knechten für England durch Kurt Pfenning. Entsendung des Augsburger Ratmannes Marx Pfister zur Zusammenkunft des Landgrafen mit dem Kaiser in Speyer. - Nr. 1069
April. Siehe Nr. 2919. - Unterhandlungen Philipps mit dem Kaiser, Granvella und Naves in Speyer. Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Kaiserliches Mandat gegen Köln. Verdächtigung Augsburgs und namentlich Wolfgang Rehlingers, daß sie den Vertrag zwischen Bayern und Württemberg durch Bestechung Dr. Ecks hätten hintertreiben wollen und ein Hilfegesuch des Herzogs von Württemberg gegen die Schweizer abgeschlagen hätten. Entschuldigung Augsburgs bei Württemberg
Mai. Bitte des Altbürgermeisters Jakob Herbrot um Übernahme seiner Schuldforderung an den Kurfürsten von Brandenburg. Gefangennahme des Heinrich Busch, eines Anhängers des Herzogs Heinrich, durch den Landgrafen auf Veranlassung des Kurfürsten von Sachsen und der Stadt Nordhausen. Anschlag gegen Anton Fuggers Söhne in Italien. Beschaffung von Reitern für den Bund und Unterstützung Schertlins
Juni, Juli. Siehe Abt. Straßburg. - Aufgebot von vierzig Fähnlein für den Kaiser unter den Obersten Georg v. Regensburg, Herrn von Madrutsch, Bernhard v. Schaumburg, Marquis de Missa. Rüstungen Markgraf Albrechts, Anwerbungen auf dem Eichsfeld. Beschlüsse in der vierten und fünften Session auf dem Tridentiner Konzil. Schutz der französisch-niederländischen Grenze. Friede zwischen England und Frankreich. Versammlung des fränkischen Adels. Anwerbungen des Papstes und Kaisers in Italien und Spanien, des Königs von Frankreich und des Markgrafen Albrecht. Reiseziel des Kaisers von Regensburg aus. Zusammenkunft der Kriegsräte in Worms. Beobachtung Christophs v. Landenberg. Verwendung des allenthalben angeworbenen Kriegsvolkes gegen Frankreich oder die Türken. Mangel an Reitern im Oberland. Verhinderung von Knechteanwerbungen durch Hans Schnabel in Augsburg. Beschuldigungen seitens der Gegner, die Evangelischen hätten das Rogensburger Kolloquium vereitelt. Reiter des Barthold v. Heimbruch, Jülich. Vier evangelische Kurfürsten und die Möglichkeit, einen lutherischen Kaiser zu wählen. Weitere Unterhaltung der auf dem Frankfurter Tag bewilligten Reiter. Sendung eines erfahrenen Kriegsrates von Augsburg an den Landgrafen wegen einer Beratschlagung über die Gegenwehr. Erlegung je zweier Doppelmonate durch die oberländischen und sächsischen Städte. Augsburgische Gesandtschaft beim Kaiser in Regensburg. Festhalten Augsburgs am Evangelium und am Schmalkaldischen Bunde
August. Siehe Nr. 906
September. Augsburgs Bitte um Schertlin gegen Büren. Eroberung der Ehrenberger Klause. Bitte um Hilfe für die Oberländischen. Sendung von acht Fähnlein Schweizer nach Memmingen. Drei Möglichkeiten der Kriegspläne des Kaisers. Anleihe des Bundes bei Augsburg. - Siehe auch Nr. 916. - Aufgabe der Stadt Neuburg. Abbruch der Lechbrücken. Unmöglichkeit, einen Überfall des Feindes zu verhüten wegen des Mangels an Reitern. Anleihe bei den Fuggern und Welsern. Verhinderung der Proviantzufuhr für den Feind. Bitte Augsburgs um Reiter zum Schutz der bedrängten Untertanen am Lech. Beschwerde des Herzogs Wilhelm von Bayern wegen Sperrung der Weinfuhren durch Augsburg. Ungehinderter Weintransport aus Württemberg und vom Bodensee nach Bayern
Oktober, November. Wiederholte Bitten des Landgrafen und des Kurfürsten von Sachsen um eine Anleihe von 100000 Gulden bei Augsburg. - Siehe auch Nr. 916. - Mißfallen des Landgrafen wegen der von Augsburg abgeforderten württembergischen Reiter. Zuschickung Schertlins mit Geld und Truppen zum Landgrafen als Ersatz für den verwundeten Leutnant Schertlins, Marcel Dietrich. Aufbruch des Kaisers nach Lauingen und Bedrohung Augsburgs. Bewilligung von 50000 Gulden und Bezahlung des in Augsburg stehenden Kriegsvolkes. Bezahlung von drei Doppelmonaten. Sperrung der Proviantzufuhr. Ankunft eines großen Mehltransportes in Donauwörth. Unmöglichkeit, in Augsburg den gemeinen Pfennig aufzubringen. Beobachtung der Bewegungen des Feindes. Längeres Verweilen Schertlins in Augsburg. Mitteilungen des Augsburger Bürgers Alexander Jakob Christoph Kraffter: evangelische Gesinnung des Grafen von Mirandola, dessen Dienstanerbieten beim Schmalkaldischen Bunde, Venedig und Frankreich. - Siehe Nr. 912, 913, 3083
Dezember. Siehe Nr. 2919. - Versuche, die oberländischen Städte vom Schmalkaldischen Bunde abzuziehen. Augsburgs Bitte um 1000 Reiter. Beschickung des Frankfurter Bundestages im Januar. Mitteilung von Kundschaften durch den vom Altbürgermeister Jakob Herbrot ausgesandten Marx Müller. Bedrängung der Obergrafschaft durch Büren. Freude der Gegner über die Uneinigkeit des Kurfürsten von Sachsen und Herzogs Moritz von Sachsen. Aussöhnung zwischen Ulm und Württemberg. Gefährdung des ausgeschriebenen Bundestages
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