736
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HStAM, 3, 736
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Akten der hessischen Gesandten: Abschriften der auf dem Bundestage entstandenen oder auf ihn bezüglichen Akten. (Die Bundestagsinstruktionen siehe bei den Instruktionen zum Reichstage.) Briefwechsel der Bundesstände mit einzelnen Bundesmitgliedern (Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, Landgraf Philipp, Herzog Ulrich von Württemberg, den Städten Braunschweig, Bremen, Eßlingen, Ravensburg, Kaufbeuren), Statthalter und Räten zu Wolfenbüttel, Sebastian Schertlin, der Gesandten mit Lorenz Villani, dem Oberamtmann Alexander v.d. Tann, Peter Klotz, Ogyr v. Melem, Johann Helfmann, Otto v. Boineburg Amtmann zu Umstadt, Bernhard v. Dalheim. Instruktionen. Vertragsentwürfe. Abschiede. (Zwei Ausfertigungen in Wien.) Nebenabschied (Undatiertes Konzept)
Life span
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November 1544 - August 1545
Notes
Includes
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1544 November - 1545 August. Aufforderung an die oberländischen Städte, in Worms zu erscheinen bezw. ihren Gesandten genügende Vollmacht zu erteilen. - Verwaltung des Landes Braunschweig-Wolfenbüttel, Befriedigung der Gläubiger des Herzogs Heinrich. - Die Stellung der Bundesstände zum Kaiser bezüglich der Sequestration des Landes Braunschweig, Verweigerung der Sequestration durch Herzog Heinrich. Bericht Jakob Lersners aus Ferrara. Gutachten des Sozinus und Alciatus in der braunschweigischen Sache. (Vgl. S. 450 Nr. 721.) - Vergardung von Knechten in Norddeutschland. Werbeoffiziere in Bremen. Bernhards v. Dalheim Knechte im Dienst des Bundes. Kundschaft auf die Anhänger des Herzogs Heinrich: Graf Christoph von Oldenburg, Christoph v. Landenberg, Schneider, Friedrich Spedt. Sendung des Peter Klotz nach Heidelberg. Werbungen in Mainz, Herzog Heinrich in Köln. Seine Rüstungen, Bedenken der Bundesstände (12. März). Ansammlung von Knechten in der Delbrück. Rüstungen in Mecklenburg gegen Dänemark. - Streit der Stadt Eßlingen mit Herzog Ulrich von Württemberg (forstliche Hoheit in den Waldungen bei der Stadt). Bundesgesandtschaft (Eberhard v.d. Tann, Moritz v. Damitz, Jakob Lersner) an Württemberg. (Hierbei auch Briefwechsel des Landgrafen mit den Gesandten.) - Dreijährige Unterhaltung des Kammergerichts und Prozeß der fünf noch amtierenden Mitglieder desselben gegen den Bund. - Die kurkölnische Angelegenheit. Instruktion der kölnischen Stände an den Kaiser, Verhandlungen des kurkölnischen Gesandten mit den Bundesständen, kursächsisches Bedenken. - Die Gesandtschaft des Bischofs Franz von Münster bei dem Landgrafen. - Stellungnahme zum Konzil, Verhandlungen mit anderen Fürsten und Ständen darüber. Vorkehrungen für den Fall, daß ein Bundesstand des Konzilsschlusses oder sonst der Religion halben beschwert wird. Ausschußbedenken. - Gesandtschaft an Frankreich und England. Verhandlungs- und Bündnispunkte. Christoph v. Venningen und Sebastian Schertlin als Gesandte. Helfmann sendet Brief (für Johann Pastor Kaufmann in Köln) und Nachricht über Herzog Heinrich. - Der hoyischen Räte Klage über den Einfall der Mindener Bürger in die Herrschaft Depenau. - Botschaft des Kaisers an den Landgrafen wegen des Deutschmeisters. - Bestallung Sleidans. - Ausgesessene geistliche Güter des Amtes Umstadt, Schatzung von denselben. - Ermahnung an die Stadt Ravensburg, in der neuangenommenen reinen Lehre gegenüber den Verfolgungen des Bischofs von Konstanz standhaft zu sein, an Kaufbeuren, einen sektirerischen Prädikanten abzuschaffen. - Punkte der beiden Abschiede: 1. Sequestration des Landes Braunschweig, Hauptrechnung der braunschweigischen Defension, Rechnungen der letzten Rüstung gegen Herzog Heinrich d.J. und der sonstigen Ausgaben der einzelnen Defensionsverwandten, Rechnung des Landes Braunschweig, Ausstand an den beiden Doppelmonaten, Nichterlegung der braunschweigischen Defensionsanlagen durch Württemberg, Pommern und Markgraf Hans von Brandenburg, Anspruch des braunschweigischen Adels auf die ihm gemachten Verschreibungen, Bremens Gesuch um vollständige Bezahlung der ihm bewilligten doppelten Anlage. 2. Vergleich in der Religion, Erstreckung des Friedens und Besetzung des Reichskammergerichts, Erstreckung der Einung, Rechnungen der ordentlichen und außerordentlichen Anlagen, 3000 Gulden Wartegeld für 600 Pferde, Erneuerung der Verbote gegen den Wegzug der Untertanen der Bundesstände, Religionsanliegen von Ulm, Memmingen, Schwäbisch-Hall und Isny, Vermittlung zwischen dem Erzbischof und der Stadt Riga. - Nebenabschied: Gesandtschaft nach Frankreich und England
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