2390
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 2390
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp; des Statthalters und der Räte zu Kassel; des Kanzlers Heinrich Lersner: Briefwechsel mit dem paderbornischen Erbmarschall Johann Spiegel, Hermann v. Viermünden, Bischof Rembert und dem Domkapitel von Paderborn, Sekretär Alexander Pflüger, Dechant und Kapitel des Stiftes Busdorf, dem Kammermeister Jost v. Weiters. - Dabei: Schreiben der Brüder Philipp und Johann v. Hörde zu Boick sowie des Lic. iur. Johann Ghyr, Kanonikers ad Apostolos zu Köln, an Bischof Rembert
Laufzeit
Laufzeit
April 1553 - Mai 1566
Vermerke
Enthält
Enthält
1553 April - August. Hermann v. Viermünden rechtfertigt sich wegen angeblicher Beschwerungen hessischer Untertanen und bittet um den Schutz des Landgrafen gegen Herzog Philipp Magnus von Braunschweig. Aufforderung des Landgrafen an Johann Spiegel, gerüsteten Zuzug zu leisten. Paderbornischer Landtag vor Lippspringe: Markgraf Albrecht von Brandenburg fordert 15000 Taler von Paderborn wegen der dem Herzog Heinrich von Braunschweig von Paderborn geleisteten Hilfe
Eintritt des Stiftes Paderborn in die Einung etlicher Kurfürsten und Fürsten
Oktober, November. Irrung zwischen Kurköln und Waldeck, Sequestration des strittigen Gehölzes durch Johann Spiegel. Hessische Verordnung gegen die Straßenräuber
Dezember. Nr. 2391
1554 Juli. Pflüger übersendet dem Kanzler Lersner das Konzept zu einem Schreiben an den Bischof von Osnabrück
1555 März. Anspruch Hessens auf die vom Stifte Helmarshausen an das Stift Busdorf verpfändete Wüstung Emmerich
Mai. Schuldforderung des Henning Berneck zu Grebenstein an Werner Reimann zu Brakel
September. Irrung zwischen Graf Johann von Waldeck und der Stadt Warburg
Oktober. Bischof Rembert verwendet sich für die Brüder Philipp und Johann v. Hörde wegen des von Cratius Grise zu Störmede begangenen Landfriedensbruches
1557 August. Klage des Grafen Johann von Waldeck gegen die Stadt Warburg wegen deren Gewalttätigkeit zu Bellinghausen
1558 November. Klage des Grafen Wolrad von Waldeck über Johann und Meinolf Herren v. Büren wegen Zerschlagung eines zum Goldbergwerk auf dem Eisenberg gehörigen Pochwerkes
1559 März. Ein von einigen Einwohnern zu Germete im malsburgischen Gericht zu Wettesingen begangener Totschlag
August. Zinsforderung des Stiftes Busdorf wegen eines Darlehens, das es dem Vater des Landgrafen unter Bürgschaft der Städte Kassel und Treysa aus Anlaß des pfälzischen Zuges gegeben hat (1504)
1560 Juli. Verhandlung zwischen Paderborn und Waldeck wegen Abteilung des Asseler Holzes
1561 Februar. Beschwerde des Ditmar Wolf zu Vöhl über Bernd Herrn v. Büren
1563 Januar - Mai. Nr. 1321
Juni. Klage des Johann von Steinen zu Dalheim über den malsburgischen Gerichtshintersassen Georg Pankoken zu Wettesingen
1564 März. Der Bischof verwendet sich für Johann Ghyr in dessen Streit mit seinem Vetter Johann Wolf zu Höxter bei dem Landgrafen
1565 September. Der Landgraf setzt sich beim Bischof von Paderborn für Hermann Schilder in dessen Streite mit dem Dorfe Sandebeck ein
1566 Mai. Klage des Abtes von Korvei über Beschwerungen durch Paderborn an der Grenze am Rottenberge
Repräsentationen
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