1295
Vollständige Signatur
HStAM, Urk. 75, 1295
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
1494 Juli 31
Originaldatierung
Originaldatierung
Acta sunt hec Fulde in curia dotis ibidem mane hora audiencie causarum consueta sub anno Domini millesimoquadringentesimo nonagesimo quarto die vero Iovis mensis Iuly tricesima prima indictione duodecima pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Allexandri divina providentia pape sexti anno secundo
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
Nikolaus Horr aus Fulda, Kleriker der Diözese Würzburg, Notar kaiserlicher Autorität, hat nachfolgendes Transsumpt von anderer Hand anfertigen lassen. Der Offizial des Archidiakons von Fulda bezeugt, dass ihm durch Valentin Cristan, Pfarrer in Buttlar, Syndikus und Prokurator von [Johann von Henneberg], Abt von Fulda, und des Konvents von Fulda, zwei Urkunden vorgelegt worden sind: Eine mit einem grünlichen [?] (glauca) Wachssiegel versehen, ausgestellt vom Abt eines Benediktinerklosters, die andere besiegelt mit einem roten Wachssiegel, ausgestellt von Heinrich [von Weilnau], Abt von Fulda. Beide Urkunden werden zur Sicherheit kopiert und notariell beglaubigt, so dass sie vor Gericht Geltung haben. Siegelankündigung. Handlungsort: Fulda. Notarszeichen. Inserierte Urkunde von 1323 Februar 22; darin inserierte Urkunde von 1031 März. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Zeugen
Zeugen
Balthasar Klein, Vikar
Adam Hartleub, Kustos der Fuldaer Pfarrkirche
Formalbeschreibung
Formalbeschreibung
Ausfertigung, Pergament, Siegel, Notarszeichen
Weitere Überlieferung
Weitere Überlieferung
Vgl. Nr. 249.
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Inserierte Urkunde von 1323 Februar 22 [Nr. 249]: Friedrich Hiltpold von Nördlingen (Fridericus Hiltpoldi de Nordelingen), Kleriker der Augsburger Diözese, öffentlicher Notar kaiserlicher Autorität, fertigt ein Notariatsinstrument auf Bitten des Magisters Leupold von Feuchtwangen (Leupoldus de Fuchtwanch), Kanoniker von St. Johann in Haug vor den Mauern Würzburgs und Notar und Prokurator des Abtes von Fulda, und des Magisters Johann Pfefferhard, Domherr in Konstanz, Doktor des Kirchenrechts, päpstlicher Kaplan und Auditor der Rota, aus. Es folgt die inserierte Bulle des Papstes Johannes [XIX.] von 1031 März. Im Anschluss an die Abschrift folgt eine mit zahlreichen Allegationen aus dem Kirchenrecht gestützte Diskussion des Rechtsgehaltes. Danach gelten die Privilegien des Abtes nicht weiter, nur die Privilegien des Klosters können weiterhin Geltung beanspruchen. Handlungsort: Avignon. (... quod a nativitate Domini anno millesimo trecentesimo vicesimotercio indictione sexta die videlicet XXIII mensis Februarii pontificatus sanctissimi patris et domini domini Iohannis divina providencia pape XXII anno septimo ... Acta sunt hec Avinioni in domo quam predictus dominus Iohannes tunc inhabitabat ...).
Inserierte Urkunde von 1031 März: Papst Johannes [XIX.] bestätigt Richard, Abt von Fulda, wunschgemäß alle Besitzungen seines Klosters, besonders das Andreaskloster in Exaiulo neben Santa Maria Maggiore [in Rom] samt allen Pertinenzen, verleiht ihm Immunität und Exemtion und verbietet die Feier des Hochamtes ohne Erlaubnis des Abtes. Der Abt wird vom Papst geweiht. Der Abt hat den Vorrang unter allen Äbten in Frankreich und Deutschland. Er wird nur vom Papst gerichtet und kann wie ein Bischof an den Papst appellieren. Der Abt darf Dalmatika und Sandalen benutzen. Er berichtet dem Papst über den religiösen Zustand des Klosters. Frauen ist der Zutritt zum Kloster untersagt. Der Papst bestätigt die Zehnten und das Recht des Armenhospitals und der Klosterpforte. Congruit apostolico moderamini. (Scriptum per manum Sergii scrinarii [!] sancte Romane sedis mense Marcio indictione XIV).
Repräsentationen
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