2418
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 2418
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Friedrich, dem Vogt zu Germersheim Heinrich Riedesel, Großhofmeister und Räten zu Heidelberg, Herzog Christoph von Württemberg, den Herzögen von Sachsen, dem kurtrierischen Kanzler Michael Staudt. - Dabei: Abschriften: Oratio des Kardinals Reginald Pole (Polus) an den Kaiser, Bestallung des Hans Walhard durch die Königin Maria, Supplikation der österreichischen Ritterschaft an König Ferdinand, Ablaßverkündigung des Bischofs von Augsburg
Laufzeit
Laufzeit
1555, 1556
Vermerke
Enthält
Enthält
1555 Januar. Beschickung des Reichstages zu Augsburg
Schreiben König Ferdinands an Kurpfalz, seine Reise nach Augsburg
März. Zusammenkunft des Landgrafen mit den Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg zu Naumburg: Wiederaufrichtung der alten Erbeinung unter vorübergehendem Ausschluß Markgraf Albrechts, Erneuerung der Erbverbrüderung zwischen Sachsen und Hessen, Schreiben der genannten Fürsten an den Kaiser und den König, Ausführung des Passauer Vertrages, Sendung kurpfälzischer Räte nach Naumburg. Verhandlungen des kurpfälzischen Rates Dr. iur. Friedrich Thun (Dhunn) von Leiningen und des Kanzleiverwandten Stephan Zirler (Cirler) mit dem Landgrafen, eigenhändige Notizen des Landgrafen: Einigkeit der Fürsten, Granvellas Testament, Ausführung des Passauer Vertrages, Kardinal Reginald Polus, Truppenwerbung des Hans Walhard für die Königin Maria, Supplikation der österreichischen Herren und Ritterschaft an König Ferdinand, Verkündigung des durch den Papst aus Anlaß der Wiedereinrichtung des Katholizismus in England gespendeten Ablasses durch den Bischof von Augsburg. Unterstützung des durch Schiffbruch geschädigten Zollerhebers zu Kaub Bertram von Tutsch
April, Mai. Tod des Erzbischofs von Mainz. Heirat der verwitweten Tochter des Landgrafen, Agnes, und des Herzogs Johann Friedrich des Mittleren von Sachsen, Bitte an den Kurfürsten um einen Trompeter für die Hochzeit. Der Kurfürst verwendet sich für den Trompeter Jost Schirmer von Heidelberg wegen des ihm beim Landgrafen rückständigen Dienstgeldes. Auseinandersetzung zwischen König Ferdinand und Herzog Christoph von Württemberg zu Augsburg wegen der Religion. Wahl des Erzbischofs Daniel von Mainz. Friedensverhandlung zwischen dem Kaiser und dem Könige von Frankreich. Zollfreiheit für einen kurpfälzischen Ochsentransport aus Polen und Schlesien
Juni - August. Vorschlag des Landgrafen, Heinrich Riedesel anstatt des Eberhard Rüdt an den Hof des Erzbischofs von Mainz zu bringen. Vermählung der in Tochter des Landgrafen, Barbara, mit Graf Georg von Württemberg. Krankheit des Kurfürsten Friedrich
der Landgraf sendet seinen Kammerdiener zu diesem, um sich zu erkundigen. Sendung des Dr. iur. Hartmann Hartmanni zum Landgrafen. Grenzirrungen in der Elmshausener und Wilmshausener Gemarkung. Tag zu Bacharach. (Schreiben des Landgrafen an Kurpfalz vom 18. August 1555 und des Kurfürsten an den Landgrafen vom 28. August, praes. 29. August 1555, im Staatsarchiv Darmstadt: Abteilung I, Verhältnisse mit auswärtigen Staaten, Nassau, Akten betr. den Katzenelnbogischen Erbfolgestreit Vol. IV Bl. 101 und 104. Siehe Nr. 2326.) Werbung des Dr. Kaspar Niedbruck im Namen des Königs Ferdinand bei Kurpfalz und dem Landgrafen wegen Verlängerung des Reichstages, Haltung da Sachsens und Jülichs dazu. Plan einer Zusammenkunft der weltlichen Kurfürsten und Fürsten. Zusammenkunft des Kurfürsten und des Landgrafen zu Bacharach. Aufenthalt einiger Hauptleute zu Oppenheim, Werbungen für Markgraf Albrecht bei Mainz. Zeitung aus Rom
Juli. Nr. 2793. Siehe Nr. 2796
September, Oktober. Tag zu Bacharach Siehe Nr. 2326. (Briefwechsel mit Kurpfalz, gemeinsam mit Kurtrier und Württemberg, im Staatsarchiv Darmstadt, siehe S. 49 Anm. 1.)
Dezember. Schreiben des Landgrafen Wilhelm an Herzog Christoph von Würtemberg in der Religionssache, Notwendigkeit einer Zusammenschickung der Stände. (Ch. G. Neudecker, Neue Beiträge zur Geschichte der Reformation, Bd. 1 (Leipzig 1841) S. 116.) Kreistag zu Bingen
Januar, Februar. Grenzirrungen wegen eines gefangenen Weibes, wegen des Geleites, der Straße durch Darmstadt, der Schläge bei Zwingenberg, des Steinfurter Baches. Aufzeichnung über eine dem kurpfälzischen Marschall Landschad v. Steinach erteilte Antwort: Instruktion für die zum Reichstage zu entsendenden Räte, Reformation des Kammergerichtes durch Kurpfalz und Württemberg, Grenzirrungen, Bäcker zu Oberramstadt, Riedesel und Hatzfeld in Diensten Pfalzgraf Ott Heinrichs. Werbung König Philipps von Spanien beim Landgrafen und bei Kurfürst Friedrich. Werbung des Johann Ulrich Zasius im Auftrage König Ferdinands bei Kurpfalz wegen des künftigen Reichstages. Erlegung des Gemeinen Pfennigs. Friede zwischen Frankreich und dem Kaiser. Gerücht von feindlichen Absichten des Prinzen von Oranien
Repräsentationen
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