Vollständige Signatur

HStAM, 3, 1743

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel (mit den Kommissionsakten der hessischen Gesandten auf den Tagen zu Höxter 1533 und 1535): Ausschreiben. Protokoll. Von den Parteien übergebene Aktenstücke. Entwürfe und Konzept eines Rezesses. Supplik des Bürgers Johann Sanders zu Höxter. Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat zu Höxter, mit dem Landgrafen Philipp, mit Georg, Gottschalk, Johann und Elmerhausen Gebrüdern v. Haxthausen, Hermann v. Mengersen Statthalter des Stifts Paderborn, mit Reineke v. Amelunxen, dem Amtmann, Schultheißen und der Stadt Wolfhagen und mit dem Abt Franz von Corvey. Schreiben an Johann v. Ratzenberg Hauptmann zu Fürstenberg
Laufzeit Laufzeit
1530 - Mai 1547

Vermerke


Enthält Enthält
1530 Juni, Juli. Siehe Nr. 1730
1531 März. Siehe Nr. 1729
1533 Juli. Beilegung der Streitigkeiten zwischen dem Petersstift und der Stadt Höxter über die Ordnung des Kirchenwesens vor den hessischen Räten Georg v. Pappenheim, Mag. Adam Kraft und Georg Nußpicker beigelegt: die Bestellung der Prädikanten an den Pfarrkirchen St. Kilian und St. Nikolaus der Stadt überlassen. Bestellung eines Predigers bei St. Peter durch das Stift zugesagt, Konrad Moygen dazu angenommen. Fortbestand der Zeremonien beim Stift, der Bürgerschaft hingegen Taufen in den beiden anderen Kirchen und das Abendmahl unter beiderlei Gestalt gestattet (in SA III 318.15, Wff)
August. Siehe Nr. 1741
1535 März. Erlegung von 30 fl. zur Münsterischen Anlage für Corvey und Höxter
Juli - September. Neue Streitigkeiten zwischen der Stadt Höxter und dem Petersstift, namentlich über Güter und Einkünfte. Entscheidung vor den hessischen Räten Hermann v.d. Malsburg, Feige, Burkhard v. Cramm und Dr. Walter. Einführung der Reformation in Kirche und Schule des Stifts unter Vorbehalt gewisser Rechte für die Stiftsherrn. Supplik des Johann Sanders zu Höxter an die Räte, ihn vor der auch schon am Oberhofe zu Dortmund verhandelten Anklage auf Tötung eines Kindes zu schützen
Oktober. Siehe Nr. 1727
1537 Februar. Gegenbericht der Stadt Höxter auf die hessische Interzession für die v. Haxthausen wegen eines strittigen Gehölzes
1538 Juli, August. Gefangensetzung einer Bürgerin von Höxter durch den braunschweigischen Drosten zu Holzminden, weil sie einen Prädikanten über den Solling geleitet, ihre Freilassung zuerst an ein Lösegeld geknüpft, dann auf Interzession Hessens bei Braunschweig erreicht
1539 Mai. Streitigkeiten zwischen der Stadt Höxter und Johann v. Amelunxen wegen dessen Übergriffen in ihre Hute
1542 April. Überfall eines Höxterischen Schweinehirten durch die braunschweigischen Waldförster Gebrüder Specht
September. Von Hessen übermittelte und befürwortete Supplik um Freigabe des zu Höxter auf Antrag Hermanns v.d. Malsburg in Haft gesetzten Peter Schmidt, seine Freilassung gegen Bürgen, abermalige Supplik von ihm selbst, seine Sache zu untersuchen
1545 April. Besorgnisse Höxters vor den in der Herrschaft Rietberg versammelten Knechten
Oktober. Auf Wunsch Höxters neuerdings seine Besetzung durch die Knechte Wilhelms v. Werne angeordnet
November. Das Haus des Peter Schmidt zu Höxter, der im vergangenen Zuge gegen den Landgrafen gedient, beschlagnahmt und an den landgräflichen Diener Lukas Hopfenkamm gegeben
1546 Januar. Supplik der Stadt Höxter um Schutz gegen die Gewalttaten der v. Haxthausen, die in den Grenzirrungen einen ihrer Bürger getötet und mehrere verwundet hätten. Interzession auf Anweisung des Landgrafen bei den v. Haxthausen und dem Statthalter zu Paderborn Hermann v. Mengersen. Die Schuld von diesen der Stadt zugeschoben, die den Stillstand nicht gehalten habe
März, April. Klage von Höxter gegen Reineke v. Amelunxen
dessen Verantwortung auch auf die Beschuldigung, daß er Herzog Heinrich von Braunschweig unterstützt habe. Schuldforderung Höxterischer Bürger an Hans Weiters Amtmann auf dem Fürstenberge, Klage Heinrichs v. Stockhausen gegen die Stadt
Juni. Verhaftung des Schultheißen Thonges von Höxter in Wolfhagen, weil er sich in fremde Bestallung begeben. Entschuldigung Heinrichs v. Stockhausen, daß er und Thonges nur von Johann v. Ratzenberg Wartegeld angenommen. Bitte des Abts Franz von Corvey um Entsendung Hermanns v.d. Malsburg und Dr. Walters zu einem Augenscheinstermin in den Irrungen zwischen Brakel und Höxter und zwischen den v. Haxthausen und Höxter und um Ansetzung eines Tages zwischen Corvey und den v. Amelunxen. Schuldforderung von Höxterer Bürgern an den Amtmann Johann Weiters zu Fürstenberg
Juni, Juli. Aufforderung an Höxter, die Werbungen für den Schmalkaldischen Bund zu fördern, die gegen ihn zu hindern und später zu der über die Weser gesetzten Bundesreiterei einige Reiter stoßen zu lassen
Oktober. Bitte des Abts Franz von Corvey um ein Gutachten über den Vorschlag des Statthalters zu Paderborn, die Grenzirrungen zwischen Höxter einer- und Brakel, den v. Haxthausen und dem Kloster Marienmünster andererseits verhören und durch eine unparteiische Universität entscheiden zu lassen
1547 Januar, März. Siehe Nr. 1727
Mai. Beschwerung der Stadt Höxter durch den Hauptmann auf dem Fürstenberg Johann v. Ratzenberg in der Grashute am Solling

Repräsentationen

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