2088
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HStAM, 3, 2088
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Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und Herzog Ulrich von Württemberg): Briefwechsel mit dem Statthalter Johann Albrecht, einem nicht genannten hessischen Beamten, dem Dechanten und Kapitel in Aschaffenburg, dem Erzbischof Albrecht (auch den Kurfürsten Ludwig von der Pfalz, Johann Friedrich von Sachsen, Johann von Trier, Herzog Georg von Sachsen und Bischof Konrad von Würzburg), Jakob v. Taubenheim und Johann v. Ehrenberg Domdechanten und Statthalter des Erzstifts Mainz. Quittung. Instruktionen. Ausfertigung einer auf eine Instruktion gegebenen Antwort. Schuldbriefe
Life span
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1533-1536
Notes
Includes
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1533 Januar. Ansprüche des Kurfürsten auf die dem hessischen Untertanen Hans Bellnhausen aus Kassel von dem Abt des Michaelsklosters in Hildesheim auf Lebenszeit überlassene Wüstung Reinshausen bei Hildesheim. Hessische Forderungen an Kurmainz wegen der Entsetzung von Kostheim
März. Vorberatung hessischer, kurpfälzischer und kurmainzischer Räte in Worms wegen Beschickung des nach Nördlingen ausgeschriebenen Schwäbischen Bundestages. Beitrag des Erzbischofs zu der vom Landgrafen zu zahlenden Türkensteuer
April. Ansetzung eines Tages nach Mainz wegen Aufnahme des Bischofs von Würzburg in die Rheinische Einung
April, Mai. Sendung Jakobs v. Taubenheim zum Erzbischof wegen der Türkensteuer. Bitte des Kurfürsten Johann Friedrich und des Landgrafen bei Kurmainz und Kurpfalz um Verwendung bei dem Kaiser wegen der Reformationsversuche in Mühlhausen
Juni. Sendung des Jakob v. Taubenheim nach Mainz wegen Aufnahme der oberländischen Städte in die Rheinische Einung
Juli. Siehe Nr. 317. Ansetzung eines Tages nach Mainz auf den 8. September wegen der oberländischen Städte
1534 Februar - April. Sendung Jakobs v. Taubenheim an den Kurfürsten zur Versicherung, daß die kriegerischen Vorbereitungen nicht gegen die Königswahl Ferdinands gerichtet seien
April, Mai. Siehe Nr. 338. Aufenthalt des Erzbischofs beim Kurfürsten von Sachsen. Bitte des Landgrafen und Herzog Ulrichs von Württemberg um Proviantzufuhr auf dem württembergischen Zug
Mai, Juni. Siehe Nr. 347. Eroberung Württembergs. Jakobs v. Taubenheim Reise zum Erzbischof. Münsterischer Krieg. Bemühungen der Kurfürsten von Mainz und Sachsen und des Herzogs Georg von Sachsen um das Zustandekommen des Kaadener Friedens. Taubenheim wird vom Erzbischof hingehalten, Brief der Herzogin Elisabeth von Rochlitz an den Landgrafen, Verletzung Taubenheims, Dr. Ecks Vermittlerrolle in Augsburg, Johann Friedrich von Sachsen und Württembergs Belehnung vom Haus Österreich, Brief des Kurfürsten Albrecht aus Kaaden, Reiterdienst des Landgrafen für das Reich, nassauische Sache. Bitte des Landgrafen um Beschleunigung der Friedensunterhandlungen
Juli. Hans v. Dölzig beim Landgrafen, Abschluß des Friedens, Entlassung des hessischen Kriegsvolks, Dank des Landgrafen für die Vermittlung, Befreiung des Bastian Emmer in Eßlingen aus der Gefangenschaft. Ankündigung einer kurmainzischen Gesandtschaft an den Landgrafen und Herzog Ulrich
Oktober, November. Ratifikation des Kaadener Vertrags. Klage des Erzbischofs über das unschickliche Benehmen eines hessischen Boten in Halle. Unterstützung des Bischofs Franz von Münster. Hessische Gesandtschaft an den König. Tag der Rheinischen Einung in Oberwesel. Vgl. Nr. 414. Angebliche Absicht von Kurmainz, das Eichsfeld zu veräußern, Beförderung der Post durch kurmainzisches Gebiet während der Reise des Landgrafen zum König
Dezember. Tag zu Donauwörth wegen Erstreckung des Schwäbischen Bundes
1535 Januar. Siehe Nr. 427 und 176, 418
März. Aufnahme von 2000 fl. beim Erzbischof (Kassierte Ausfertigung im Samtarchive IV 406, 21.) zur Unterstützung des Bischofs von Münster. Siehe Nr. 2954
1535 Mai. Siehe Nr. 3064
Juni. Sendung trierischer, kurpfälzischer, mainzischer und hessischer Räte ins Lager vor Münster
Juli. Eberhard Rüdt v. Collenberg, Vitztum in Aschaffenburg, als mainzischer Gesandter beim Landgrafen
August. Ansprüche der Erben des Kurt v. Elben auf dessen vom Albansstift in Mainz lehnrührige Güter, die nach Elbens Tod an Jakob v. Taubenheim gefallen waren
Oktober. Klage des Albansstiftes über den hessischen Landschreiber in Dornberg wegen Vorenthaltung von Zehnten und wegen des Weinzehnten in Roßbach
November. Bitte des Mainzer Domkapitels um Zollfreiheit für Wein aus der Bergstraße. (Kopialbuch M 1 fol. 104 b.)
1536 April. Mahnung des Erzbischofs zur Rückzahlung der geliehenen 2000 fl. Beschickung des nach Augsburg ausgeschriebenen Schwäbischen Bundestages wegen der Fehde des Hans Thoma von Rosenberg. Irrungen zwischen dem Erzbischof und dem Pfalzgrafen Ruprecht von Zweibrücken wegen der auf dem Zoll zu Mainz lastenden 12000 fl.
Juni. Schreiben der in Augsburg versammelten Kommissare des ehemaligen Schwäbischen Bundes an Mainz, Würzburg und Hessen wegen Besuchs des neuen Bundestages. Siehe Nr. 2727
Juli. Besuch des Tages der Rheinischen Einung in Oberwesel. Rückzahlung der 2000 Gulden durch den Bischof von Münster an den Kurfürsten. Vertröstung des Herzogs Georg von Sachsen wegen dessen Forderungen an Münster. Verwendung des Kurfürsten für das Barfüßerkloster in Fritzlar, dem im Amte Gudensberg von hessischen Adligen Haus und Einkünfte vorenthalten werden
August, September. Verhandlung kurpfälzischer, hessischer, kurmainzischer und würzburgischer Gesandten in Gelnhausen wegen Beschickung des künftigen Bundestages des Schwäbischen Bundes in Augsburg
Oktober. Tag der Rheinischen Einung in Oberwesel. Vgl. Nr. 452
Dezember. Gesandtschaft des Kaisers beim Kurfürsten von der Pfalz wegen Vermittlung zwischen dem Schwäbischen Bund und Hans Thoma von Rosenberg
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