Vollständige Signatur

HStAM, 3, 1749

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem König Friedrich von Dänemark, Herzog zu Schleswig-Holstein. Instruktionen und Beglaubigungen für dessen Hofdiener Jost Eggenhusen. Antworten darauf. Briefwechsel mit dem dänischen Kanzler Wolf v. Utenhofen. Schreiben des Obersten Reinhold v. Heiderstorff
Laufzeit Laufzeit
Februar - November 1532

Vermerke


Enthält Enthält
1532 Februar. Werbung des dänischen Gesandten Jost Eggenhusen: Änderung der Beschlüsse über die Besiegelung des Lübecker Bündnisses, Aufforderung, schon jetzt gegenüber den Rüstungen für Christian in Schottland Friedrich die im Bündnis bestimmte Hilfe zuzuschicken und dafür bei Sachsen und den anderen Bundesgliedern zu wirken. Philipp dazu bereit in der Erwartung, daß Friedrich auch auf eigene Kosten für die Verteidigung seines Landes rüste. Höhe des Soldes der Hilfstruppen festzusetzen mit Rücksicht auf die dänischen Soldverhältnisse. (Es ist ungewiß, ob dieses Aktenstück zur Werbung Eggenhusens gehört.) Weigerung des Kurfürsten von Sachsen, sich mit der von Dänemark vorgeschlagenen Besiegelung einverstanden zu erklären und schon jetzt Hilfe zu leisten
März. Nachrichten über den Stand des dänischen Kriegs. Schreiben des Landgrafen an Nikel v. Minkwitz durch Wolf v. Utenhofen in Kopenhagen übermittelt
April, Mai. Warnung an Friedrich vor einem Angriff des Erzhischofs von Bremen und des Herzogs Heinrich von Braunschweig. Nachrichten vom dänischen Kriege. Absicht Friedrichs, das Lübecker Bündnis zu besiegelen. Zeitung vom Reichstage zu Regensburg. Bitte Dänemarks um Überlassung eines Kanzleibeamten als Vizekanzler
Juli - September. Siehe Nr. 1450. Jost v. Eggenhusen als dänischer Gesandter beim Landgrafen, um die Kapitulation König Christians anzuzeigen. Verhandlungen mit Eggenhusen und weiterhin über die Annahme der frei gewordenen dänischen Knechte durch Hessen oder über ihre Verwendung zu einem dänischen Feldzuge gegen Oldenburg. Geburt d. Landgr. Wilhelm. Wiederholtes Ersuchen Friedrichs, auf seinen früheren Sekretär Benedikt Klock fahnden zu lassen. Das Lübecker Bündnis von Friedrich besiegelt und an Herzog Ernst von Lüneburg geschickt. Verhandlungen über den Eintritt Bayerns in das Bündnis und die dann zu leistende Hilfe. Jost v. Eggenhusen abermals als Gesandter an Kursachsen, Kurbrandenburg und Hessen geschickt, um über die Auseinandersetzung Friedrichs mit seinem Gegner Christian zu berichten und mit dem Landgrafen noch besonders wegen des Bündnisses mit Bayern zu verhandeln
Oktober, November. Klock in Paris gefangen genommen. Rechtfertigungsschrift Friedrichs wegen der Behandlung Christians. Hessischer Ratschlag deswegen. Eine gütliche Verhandlung und Vermittlung von Friedrich abgelehnt. Die Entscheidung über das Bündnis mit Bayern dem dänischen Reichstage vorbehalten

Repräsentationen

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