1727
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1727
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Statthalters und der Räte in Kassel (insbesondere von Christian v. Haustein, Adolf Rau v. Holzhausen und Johann Feige, Rudolf Schenk und Dr. Walter) (Teilweise im Samtarchive III 314, 11a, 11b, 11c; III 316, 12; III 318, 14 und 15.): Briefwechsel mit dem Abt Franz von Corvey. Dessen Beglaubigung und Instruktion für seinen Sekretär Heinrich Brinkmann. Hessische Instruktion für Burkhard v. Cramm, Amtmann zu Trendelburg, und Dr. Walter. Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp, dem Propst Andreas von Kreuzberg, Kaspar von Hersel dem erwählten Abt von Corvey, Wittekind v. Falkenberg und dem Kapitel von Corvey. Schreiben des Hans v. Stockhausen Amtmanns zu Collerbeck, Heinrichs v. Stockhausen und des Kleinen Jakob. Schreiben an Gerhard v. Falkenberg, an die Verordneten der Ritterschaft, das Kapitel von Corvey und an Bürgermeister und Rat zu Höxter. Instruktion für deren Gesandte Wittekind v. Falkenberg und Georg Kremer. Aufzeichnungen Feiges
Laufzeit
Laufzeit
1525-1549
Vermerke
Enthält
Enthält
1525 November, Dezember. Bitte um den Rat Hessens in den Verwicklungen, die durch die Gefangennahme des braunschweigischen Hintersassen Johann vom Hagen durch Gerd v. Falkenberg entstanden sind. Übertragung des Anteils Gerds am Schlosse Blankenau auf Rabe v. Falkenberg. Der Corveyer Sekretär Heinrich Brinkmann in dieser Sache in Kassel
1526 März. Irrungen der Abtei Corvey mit Hans v. Stockhausen über einen Zehnten, mit dessen Sohn Heinrich über das Gut Haßfort
1528 November. Der Tag zu Höxter zwischen Corvey und Stockhausen ohne Ergebnis verlaufen, Ansetzung eines neuen Tages nach Kassel
1529 März. Verschiebung dieses Tages. Irrungen Corveys mit Herzog Heinrich von Braunschweig, Gesuch um Fürbitte bei ihm, wenn er auf der Reise zum Reichstage durch Kassel komme
1529 Dezember - 1530 Januar. Die von Hessen eingeleitete Lösung des Schlosses Blankenau aus dem Pfandbesitz des Gerhard v. Falkenberg zu gunsten des Abts wieder aufgegeben
1531 Januar. Der von Hessen übermittelte Eigentumsanspruch des Werner Greten von Hofgeismar an einer Wiese zu Jerze durch Corvey zurückgewiesen
1532 Dezember. Irrungen über das Haus Brockhausen zwischen den Gebrüdern Georg, Wilhelm, Heinrich und Dietrich v. Schachten einerseits und der Witwe des verstorbenen Heinrich v. Schachten und Jost Kanne andererseits
Tag zu Höxter vor dem Abt von Corvey, Landgraf Philipp dort zum Mitschiedsrichter erwählt
ein neuer Tag nach Höxter angesetzt, Lic. Nikolaus Antonius dazu vom Abt erbeten
1534 Juli. Einwilligung des Landgrafen in die Verpfändung des Schlosses Blankenau auf 30 Jahre an Wittekind v. Falkenberg. (Nach dem Kopialbuch M 1 f. 50.)
1535 August. Dr. Meckbach zu dem kranken jüngsten Sohne des Landgrafen Philipp Ludwig beordert. Krankheit des Abts von Corvey. Befehl Philipps durch eine Gesandtschaft, ihn zur Wahl eines ihn unterstützenden Amtmanns, etwa des Heinrich v. Stockhausen, aufzufordern, Fürsorge für den Fall seines Todes zu treffen und für die Wahl eines günstig gesinnten neuen Abts bei den Klosterpersonen zu wirken
Oktober. Der Amtmann zu Trendelburg Burkhard v. Cramm und Dr. Walter an den Abt, Dechant und Kapitel und die Ritterschaft von Corvey und die Stadt Höxter gesandt, um die Wahl einer Ordensperson von Adel an Stelle des gegenwärtigen kranken Abtes vorzuschlagen
1540 Juni. Bericht Heinrichs v. Stockhausen über die üble Lage des Stifts. (Es ist ungewiß, ob dieses Stück hierher gehört.) Befehl des Kaisers an den Abt von Corvey, die Befestigung Holzmindens durch Herzog Heinrich nicht zu stören. Aufforderung Hessens, unter allen Umständen den Bau zu verbieten und den Corveyer Kanzler nach Kassel zu schicken, um eine Antwort auf das kaiserliche Mandat zu beraten. Unterredung Feiges mit diesem. (Dabei ein damals vorgelegtes, in den hessischen Akten gebliebenes Konzept eines Schreibens des Abts Franz von Corvey an Herzog Heinrich von Braunschweig vom 25. Februar 1540.)
1542 Februar, März. Gewaltsame Veränderung der Grenze zwischen Corvey und Kalenberg durch den braunschweigischen Amtmann zu Polle
hessische Vermittlung
April. Bericht Corveys über das von der Gräfin Anna von Waldeck mit Beschlag belegte Gut des Niederelsunger Pfarrers Heinrich Kracht zu Regerlutersen
(Wüstung zwischen Külte und Herbsen.) von Hessen angesetzter Verhörstag
Juni. Verhandlungen wegen einer Tagsatzung in den Grenzstreitigkeiten zwischen Corvey und Kalenberg
1544 Dezember. Von Hermann v.d. Malsburg eingelaufene Nachricht von einer schweren Erkrankung des Abts von Corvey
Gutachten Dr. Walters und des Statthalters Rudolf Schenk, wie im Falle seines Todes zu verfahren sei: Befehl an den hessischen Amtmann zu Fürstenberg und Holzminden, die Klostergüter zu inventarisieren und von den Mönchen und den Ständen des Stifts die Erfüllung der Verschreibung von 1535 zu verlangen, die Wahl eines neuen Abts nur mit hessischer Mitwirkung zuzulassen, vielleicht auch die Säkularisation einzuleiten. Weitere Vorschläge über die Inventarisation des Hauses Tonenburg, wegen der Corveyer Grenzstreitigkeiten mit Kalenberg und wegen einer zu erwägenden Nachfolge des Grafen Johann von Waldeck im Stift Corvey, der ja bereits Domherr zu Paderborn sei. Unzufriedenheit Corveys über die Verschiebung des von Hessen angesetzten Verhörstages in den Grenzstreitigkeiten zwischen dem Stift und dem kalenbergischen Hause Polle. Beschwerde über unberechtigte Steuerforderungen des hessischen Waldförsters am Solling von Einwohnern von Höxter und Lüchtringen
1545 Mai. Beschwerde Corveys über die Heranziehung der im Stift gesessenen Wittekind v. Falkenberg und Reineke und Johann v. Amelunxen zur hessischen Türkensteuer
Berufung Hessens auf altes Herkommen gegenüber dem in diesem Punkte nicht angenommenen Speyerer Reichsabschiede
1547 Januar. Bemühungen Hessens um die Wahl des Andreas von Kreuzberg, Propsts des Klosters Kreuzberg, zum Abt von Corvey. Dessen Ungeneigtheit, sich wählen zu lassen, weil er den Anforderungen nicht genügen könne, nicht Priester und erst kürzlich zum Abt von Herrenbreitungen gewählt worden sei
Februar. Entschuldigung Corveys und Höxters, daß sie an den Verhandlungen in Ziegenhain nicht teilnehmen können
Bitte, ihre Interessen zu vertreten
März. Wittekind v. Falkenberg und der Sekretär Georg Kremer als Gesandte des Stifts Corvey und der Stadt Höxter in Kassel: Ablehnung der Kandidatur des Andreas von Kreuzberg, ihr Kandidat der Mönch Kaspar von Hersel aus der Eifel. Ihre eilige Rückkehr, insbesondere weil sie an den Ausgleichsverhandlungen mit Herzog Heinrich von Braunschweig in Ziegenhain teilnehmen wollen. Übersendung ihrer Werbung an den Landgrafen
Mai. Anzeige des Kaspar von Hersel von seiner Wahl zum Abt von Corvey, Bitte, zwei in seinen Dörfern Amelunxen, Godelheim, Stahle und Albaxen lagernde Fähnlein Knechte abzurufen
1547 November. 1548 Februar, April. Bemühungen Hessens, einen angeblichen Nachstand an den von Georg Zorn v. Bulach vorgeschossenen und nun an ihn zurückgezahlten Kosten für das Corveyer Kontingent im Türkenzuge von 1542 zu erhalten
1549 Mai. Die Forderung aus dem Türkenzuge 1542 von Corvey als irrig abgelehnt
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