1708

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HStAM, 3, 1708

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Title Title
Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen): Briefwechsel mit der Stadt Hannover
Life span Life span
1533-1547

Notes


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1533 November. In Hannover gegen den Widerstand des Rates von der Gemeinde die Reformation eingeführt und infolgedessen Irrungen zwischen der Stadt einerseits und dem Landesfürsten Herzog Erich von Braunschweig und dem ausgewanderten Rat andererseits entstanden. Philipp auf die Klage der Stadt bereit, gemeinsam mit Herzog Ernst von Celle eine Gesandtschaft an Herzog Erich zur Vermittlung zu schicken
1534 Januar, Februar. Gegenüber einer in dieser Sache abgeschickten Gesandtschaft der sächsischen Bundesstädte erklärt sich Erich bereit, diese vermitteln zu lassen, Philipp aber lehnt es ab, an dem Vergleichstage teilzunehmen, um Erich nicht zu verletzen. Bitte Hannovers um Fürsprache in dieser Sache bei Kursachsen
1540 Oktober Nr. 2592
1541 Februar Nr. 568
1542 Juni. Siehe Nr. 618
1544 Juni, Juli. Von Hannover wegen der durch Herzog Heinrich drohenden Gefahr auf Kosten des Bundes Knechte angenommen. Hessen damit einverstanden, die Stadt jedoch angewiesen, auch die Zustimmung Kursachsens einzuholen
September. Besorgnis Hannovers vor den bis Neustadt am Rodenberge und an die Leine vorgerückten gardenden Knechten des Franz v. Halle und Heinrich v. Flete, die angeblich Herzog Heinrich zustehen. Hilfegesuch
1545 Juli. Die Werbungen Herzog Heinrichs in den Niederlanden und sonst, sein Widerstand gegen die Sequestration, die Defensionsverwandten entschlossen, seinen etwaigen Angriff abzuwehren
September. Warnung an Hannover vor den Werbungen Wrisbergs, die im Auftrage Herzog Heinrichs geschehen
der Bund bei einem etwaigen Angriff zur Hilfe bereit
Oktober. Dietrich Ber von Herzog Ernst von Celle mit 200 Pferden nach Hannover geschickt, um Herzog Heinrich die Proviantzufuhr aus Kalenberg und den Stiftern Bremen und Verden abzuschneiden
Hannover angewiesen, den Reitern 1000 Taler von ihrem Bundesbeitrag auszuzahlen. Kundschaft über die entkommenen Helfer Herzog Heinrichs: Christoph v. Wrisberg, Adrian v. Steinberg und andere zu Pattensen, Johann v. Münchhausen zu Hameln. Von anderen Helfern ein hannövrischer Bürger bei Wunstorf überfallen. Siehe auch Nr. 761
November. Siehe Nr. 759 und Abt. Stadt Hildesheim
Dezember. Gegenüber der Mahnung um Bezahlung des dritten Doppelmonats von der Stadt auf ihre Auslagen im Interesse des Bundes verwiesen, über welche ihre Gesandten auf dem Bundestage zu Frankfurt Rechnung legen würden
1546 April Nr. 858
Juni. Bei der Stadt rückständige Bundesanlagen, Meinungsverschiedenheit darüber, Gegensatz zu den oberländischen Städten
Dezember. Abermalige Mahnung wegen dieser Rückstände mit Beziehung auf den Ulmer Abschied (vgl. Nr. 910) und Erlegung der im Abschied von Giengen bewilligten eilenden Hilfe. Vgl. Nr. 928 und 1585
1546 Dezember. 1547 Januar. Aufbringung von Geld zur Bekämpfung Bürens. Siehe auch Nr. 943

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