1970
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1970
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Statthalters und der Räte in Kassel (Dabei ein Schreiben des Landvogts an der Werra Siegmund v. Boineburg an die Landgräfin Christine nebst deren Antwort und ein Brief des Domdechanten Grafen Heinrich von Stolberg in Köln an 'N. den Wirt zu Hersfeld zu Sankt Christoph'.): Instruktionen und die darauf erteilten Antworten. Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp, dem Propst Michael auf dem Petersberg, dem Abt Kraft, dem Schultheißen zu Hersfeld Cyriakus Hofmann, Hermann v. Hundelshausen und dem Vogt zu Friedewald
Laufzeit
Laufzeit
1547, 1548
Vermerke
Enthält
Enthält
1547 September. Werbung Wilhelms v. Schachten und Konrad Zöllners von Speckswinckel beim Abt: Geneigtheit des Abts für die Wahl des Propstes vom Petersberg zum Koadjutor, die hersfeldisch-hessischen Verträge, Widerstand des Kaisers. Vgl. Nr. 1141. Empfehlung des Propstes beim Landgrafen
Oktober. Verhandlungen des Statthalters an der Lahn (Georg v. Kolmatsch) und Konrad Zöllners beim Abt: Widerstand des Abts gegen den Vorschlag, daß der Landgraf die im Bauernkrieg eingezogenen dem Stift gehörigen Güter pachtweise behalte
Ablehnung mündlicher Verhandlungen mit den hessischen Gesandten
Oktober, November. Der Statthalter in Kassel Rudolf Schenk und Jost Becker beim Abt in Hersfeld: Der Abt besteht auf der Rückerstattung der entwendeten Stiftsgüter
Ansetzung eines neuen Tages, zu dem namentlich Heinz v. Lüder und Cyriakus Hofmann hinzugezogen werden sollen
Wahl des neuen Abts in Herrenbreitungen, Reichssteuern
Dezember. Abfertigung des Schultheißen von Hersfeld Cyriakus Hofmann zum Abt: Verzögerung des Vertragsabschlusses durch die Gefangenschaft des Landgrafen, Beschwerden Hersfelds über die hessischen Beamten in Friedewald und Hersfeld
Dezember. 1548 Januar. Aufschub weiterer Verhandlungen
1548 Februar. Verhandlungen des Kölner Domdechanten mit dem Pfarrer in Hersfeld wegen der Koadjutorwahl
Juni, Juli. Sendung des hersfeldischen Kanzlers Dr. Nikolaus Asklepius zu Rudolf Schenk und Dr. Günterode: Freundschaftliche Gesinnung des Abts und Besorgnis, seiner Güter und des hessischen Erbschutzes verlustig zu gehen. Verwendung des Dr. Asklepius für Roleder in Alsfeld. Notwendigkeit, daß einer der hessischen Räte zum Abt komme. Der Statthalter an der Lahn in Hersfeld. Bürgschaft des Erbmarschalls und Hermanns v.d. Malsburg für den Landgrafen (1000 Gulden). Geheime Mahnung Bings an Asklepius zum Frieden, Versprechen, das schuldige Geld zu zahlen
August, September. Auszahlung der 1000 Gulden durch Hermann v. Hundelshausen an den Abt, dessen Drängen auf Abschluß eines Vertrags, Nichtauffinden von Urkunden in der hessischen Kanzlei. Während des Winters ist von Hersfeld nichts zu befürchten. Werbung des Dechanten Michael im Auftrage des Abts Kraft: Aufhebung des Vertrags, Ungnade des Kaisers, Restitution der Stiftsgüter. Anweisung an den Vogt zu Friedewald wegen der Schweinemast. Verbot des Mühlenbaus des Hans Heyer auf der Ludwigsau wegen Schädigung des Abts: Bezahlung eines von dem Sohne des Hans Heyer erschossenen Pferdes eines armen Mannes
Dezember. Vertrauliche Besprechung Siegmunds v. Boineburg mit den in Vacha versammelten hersfeldischen und fuldischen Räten wegen der Wahl eines Sohnes des Landgrafen Philipp zum Koadjutor von Hersfeld. Absicht Graf Reinhards von Solms, einen seiner Söhne zum Koadjutor vorzuschlagen
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