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HStAM, 3, 2594

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich und Herzog Moritz von Sachsen. - Dabei: Protokollarische Aufzeichnungen
Laufzeit Laufzeit
Juni - Dezember 1541

Vermerke


Enthält Enthält
1541 Juni, Juli. Rückkehr des Landgrafen aus Regensburg. Neue Gewalttaten Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig gegen Goslar
Schritte bei den Bundesständen in Regensburg, damit sie Vorstellungen beim Kaiser erheben und die Angelegenheit zur Religionssache erklären. Der Kurfürst empfiehlt dem Landgrafen Christoph v. Taubenheim, der nach dem Tode seines Bruders Jakob nach Kassel reisen will, um dessen Erbschaft anzutreten. Der Landgraf plant, Herzog Heinrich unschädlich zu machen. Er vertraut auf die künftige Mitwirkung des Herzogs Moritz im Bunde. Granvellas Äußerungen über Bayerns Politik. Die bayrische Schrift über das Regensburger Buch und das Kolloquium. Nachricht Georgs v.d. Planitz von der Hochzeit des Herzogs Wilhelm von Jülich-Kleve mit der Prinzessin (Johanna) von Navarra
der König von Frankreich bietet sich in der geldrischen Sache an. Beschwerde des Kurfürsten über die in Regensburg entgegen den Bundesbeschlüssen bewilligte Türkenhilfe. Nr. 1914
August. Zwei neue Schmähschriften Herzog Heinrichs. Verhandlungen des Kurfürsten mit den Abgeordneten der Städte Magdeburg, Braunschweig, Hildesheim, Einbeck, Göttingen und Hannover wegen des Herzogs
dessen Rückkehr. Kursächsisch-hessische Vermittlung zwischen Dänemark und Pommern. Kursächsische Werbung bei Herzog Wilhelm von Bayern, der angeblich zum Kriege hetzt. Des Landgrafen Plan, Herzog Heinrich bei Nichtachtung des Regensburgischen Abschiedes im nächsten Frühjahr gemeinsam zu bekriegen, Goslar vorläufig durch Unterhaltung einer Besatzung zu unterstützen. Plan einer Zusammenkunft in Gotha unter Beteiligung des Herzogs Moritz. Beilegung der Grenzirrungen zwischen den beiden sächsischen Linien
September. Zeitung von der Niederlage des deutschen Heeres vor Ofen. Neue Beschwerden Goslars wider Herzog Heinrich. Auftrag für Dr. Seifried Löwenberg, der dem Kaiser nachgeritten ist, bei diesem um Kommissare wegen Goslars anzuhalten. Verproviantierung Goslars. Bundestag
Frage der Hauptmannschaft. Erwägungen für den Krieg gegen Herzog Heinrich. Zeitpunkt der Heimführung der Tochter des Landgrafen, Agnes. Ansicht des Landgrafen über den Türkenkrieg
weitere Nachrichten über den Krieg. Schreiben Eßlingens wegen seines Streites mit Herzog Ulrich von Württemberg. Gereon Sailer schreibt über sein Gespräch mit Dr. Eck über den Kaiser: Möglichkeit, Eck zu gewinnen, Bayern vom Nürnberger Bunde zu trennen, Württemberg mit Bayern zu versöhnen. Der Kurfürst übersendet Goslar die vidimierte kaiserliche Erklärung über die Suspendierung der Acht zur Überreichung an Herzog Heinrich. Die Stadt Magdeburg über die Zufuhr an Goslar. Beilegung der hauptsächlichsten Streitpunkte zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz. Landtag in Wolfenbüttel. Tag zu Naumburg auf den 16. Oktober angesetzt. Einladung zum Besuch dieses Tages an den Kurfürsten von Brandenburg wegen der Türkenhilfe. Kurbrandenburg überschickt Aussagen der Mordbrenner. Kursächsische Antwort an die schlesischen Fürsten und Stände wegen der Türkenhilfe. Gründe für die Festnahme von Nickel und Hans v. Minckwitz durch den Kurfürsten. Zuziehung der Städte Braunschweig und Goslar zu dem Naumburger Tage
Oktober. Kursachsen und Hessen als Schiedsleute zwischen Württemberg und Eßlingen
Absicht, einen neuen schwäbischen oder bayrischen Bund zu gründen. Der Kurfürst über die Bundespolitik gegenüber Bayern und Frankreich. Zusage des Kurfürsten Joachim von Brandenburg, den Naumburger Tag zu besuchen. Zeitung vom Zug der Türken gegen Mähren. Meinungsverschiedenheiten wegen des Geleitrechtes bei der Reise des Landgrafen nach und von Naumburg. (Im Samtarchiv Bd. II S. 216 Nr. 18.) Nr. 591
November. Georg v. Ravensberg und andere Diener Herzog Heinrichs von Braunschweig haben Absichten auf die aus Holstein ziehenden Knechte
Bernhard v. Mila erhält Befehl, sich Georgs zu bemächtigen. Der nach Speyer auf den 14. Januar 1542 ausgeschriebene Reichstag wird dem Unternehmen gegen Heinrich von Braunschweig nicht hinderlich sein. Antwort des braunschweigischen Sekretärs Johann Koch an Bernhard v. Mila auf den Naumburger Abschied. Wolf v. Bamberg plant, den Grafen Christoph von Oldenburg mit seinen für Frankreich geworbenen Knechten zu gewinnen
Bedenken des Landgrafen. Chiffren. Termin des Angriffes und die für den Feldzug zu treffenden Maßnahmen
Verhandlungen mit Herzog Ernst von Braunschweig-Celle. Nachricht über die in Dänemark und Schweden liegenden Knechte
die Politik Jülichs. Zeitung von den Türken. Vernehmung des früheren Kammermeisters des Herzogs Heinrich Andreas Bessel. Herzog Moritz lehnt ab, dem Schmalkaldischen Bund beizutreten
Dezember. Schrift an die Bundesstände wegen Erlegung der beiden Monate auf Grund des Naumburger Abschiedes und wegen des Vorgehens Herzog Heinrichs gegen Goslar. Vorberatungen wegen des Speyrer Reichstages über Frieden und Recht. Briefwechsel des Landgrafen mit dem Pfalzgrafen Ott Heinrich. Verhandlungen mit Herzog Moritz von Sachsen wegen des Termins gegen Herzog Heinrich
Verhandlungen des Landgrafen mit Dr. Eck, um Bayern von der Unterstützung Herzog Heinrichs abzuhalten. Schreiben des Christian Balder (Bürgermeister zu Goslar.) und des Johannes Hart (Syndikus zu Goslar.) wegen Goslars. Entgegnungsschrift des Landgrafen gegen Herzog Heinrich. Dieser hat in Holzminden Salz des Landgrafen mit Beschlag belegt. Dessen Briefwechsel mit Jakob Sturm über die Verhandlungsgegenstände auf dem Speyrer Tage. Krieg in Afrika. Weitere Unterredung des braunschweigischen Sekretärs mit Bernhard v. Mila. Schweden und Dänemark. 'Anhaltung' des braunschweigischen Adels. Naves über die Ankunft des Kaisers in Deutschland. Chiffrenalphabet für den Gebrauch zwischen dem Kurfürsten und Landgrafen. Einrichtung der Post. Frankreich gegen den Kaiser. Französische Gesandtschaft in Speyer. Goslar schreibt über den Besuch des Reichstages und über die Bedrängnisse durch Herzog Heinrich. Äußerungen des Johannes v. Naves über Herzog Heinrich. Schreiben an Herzog Moritz wegen seines Verhältnisses zum Bunde. Bedenken des Landgrafen gegen einen längeren Aufschub des Unternehmens gegen Herzog Heinrich
er ermahnt den Kurfürsten, Herzog Moritz seiner Zusage nicht zu entbinden. Entschuldigung des Koadjutors von Köln beim Landgrafen wegen der Beziehung seines Bruders zu Herzog Heinrich. Bedenken des Kurfürsten, seine Verhandlungen mit Herzog Moritz wegen des Angriffstermins. Aussage des wolfenbüttelschen, in Wittenberg gefangenen Buchdruckers. Gespräch Bernhards v. Mila mit Gebard Schenk, der an Stelle des in Naumburg gemachten Anschlages einen anderen vorschlägt. Einmahnung des Bürgen Michel v. Mandelsen. Veranlagung der Braunschweig-Wolfenbütteler Stände mit reisigem Zeug. Herzog Heinrich mahnt die Witwe des Herzogs Erich von Braunschweig (Elisabeth) wegen des Beitrages zum Nürnberger Bunde. - Sendung des Amtmannes zu Salzungen Friedrich v. Wangenheim an den Landgrafen wegen der Irrungen der Vormünder des jungen Grafen von Hanau mit den Brüdern Jakob und Johann v. Rumpenheim

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