2092
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 2092
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Erzbischof Albrecht, dem Domkapitel (auch mit dem Domkapitel in Trier), Dr. Johann Walter, dem Hofmeister Eberhard Rüdt v. Collenberg, dem Hauptmann der Stadt Braunschweig Braun v. Bothmer, dem Schultheißen in Crainfeld Balthasar von Jossa und Konrad v. Hattstein. Aufzeichnungen von Instruktionspunkten, Instruktionen (dabei eine in Ausfertigung). Protokoll. Abschied in Abschrift, mainzische Instruktion und die darauf erteilten Antworten
Laufzeit
Laufzeit
1543-1545
Vermerke
Enthält
Enthält
(1542 Dezember) 1543 Januar. Einwilligung des Erzbischofs, daß sein Amtmann des Eichsfeldes Christoph v. Habsberg unbeschadet von dessen mainzischem Dienstverhältnis sich in hessische Bestallung begebe. Siehe Nr. 646
Februar. Siehe Nr. 662
April. Antwort der Königin Maria wegen des Geldrischen Erbfolgestreites. Verwendung des Landgrafen bei den Domkapiteln von Mainz und Trier wegen der Reformationsabsichten des Kurfürsten Hermann von Köln
August. Zusage einer eilenden Hilfe durch den Kurfürsten als Mitglied der Rheinischen Einung
September. Siehe Nr. 683
November. Bitte des Landgrafen um Auslieferung der dem Marburger Deutschordenshospital zustehenden Weine im Rheingau
1543. Einkünfte des Erzstifts und der Mainzer Klöster und Kirchen in den hessischen Ämtern Rüsselsheim, Dornberg, Umstadt
1544 April, Mai. Werbung des mainzischen Hofmeisters Eberhard Rüdt v. Collenberg wegen Beilegung der nachbarlichen Irrungen, Friedberg als Malstätte vorgeschlagen
Juni. Siehe Nr. 2962
Juli. Zusammenkunft der Abgesandten der Rheinischen Einung in Frankfurt, Bitte des Landgrafen um eine eilende Hilfe wegen des drohenden Überzugs Herzog Heinrichs. Siehe Nr. 709
August. Siehe Nr. 2962
August, September. Sendung Hermanns v.d. Malsburg, Dr. Johann Walters und Reichard Rincks nach Friedberg. Verhandlungen daselbst mit den mainzischen Räten dem Domdechanten Hans v. Ehrenberg, dem Domsänger Philipp v. Stockheim, dem Hofmeister Eberhard Rüdt v. Collenberg, dem Kanzler (Anton Wiedmeyer) und dem Amtmann zu Höchst Martin v. Heusenstamm vom 25. bis zum 27. August. Verhandlungspunkte: Kostheim, Wolfskehlen, Stockstadt, Vorschläge zum Austausch von Besitzungen und Rechtstiteln in der Obergrafschaft gegen Fritzlar, Amöneburg und das Eichsfeld, Geschenk von 20000 fl. an den Kurfürsten, die niedergeworfenen hessischen Reiter bei Flörsheim, Rückforderung von Gernsheim. Gebrechen mit Solms im Amt Königsberg. Abschied: Verschiebung der Entscheidung bis zum nächsten Reichstag. Walter überschickt den Friedberger Abschied an Philipp, kehrt nach Kassel zurück und empfiehlt den Statthalter in Marburg und Dr. Eisermann zu den solmsischen Irrungen
August. Abschied des Rheinischen Einungstages in Frankfurt wegen der Machthilfe
September. Des Erzbischofs Hilfezusage, falls Herzog Heinrich Hessen mit Krieg überziehen sollte
November. Bitte des Landgrafen um Auslieferung der Zehntweine des Marburger Hospitals. Siehe oben 1543 November. Geleitsbewilligung für den Kurfürsten
November, Dezember. Klage des Fritzlarer Petersstiftes über Wegnahme ihrer Zehnten im Amt Gudensberg durch die hessischen Superintendenten. Werbung des Amtmanns in Miltenberg Bernhard v. Hartbeim wegen der von den Amtleuten und Kellnern zu Groß-Umstadt und Rüsselsheim den mainzischen Geistlichen abgeforderten Steuer für die jüngst bewilligte Defensivhilfe. Zahlung der Defensiv- und Offensivsteuer bis zum Wormser Reichstag aufgeschoben
1545 Januar. Angebliche Kriegsgewerbe um Weißenburg und Worms, spanische Knechte in Lothringen, Gewerbe in Westfalen, Bedrohung der Stifter Halberstadt und Magdeburg, Kriegswerbungen gegen Dänemark
April. Dank des Erzbischofs für die Übersendung zweier Büchlein Martin Bucers
Mai. Gefangennahme des Hieronymus Baumgartner durch Albrecht v. Rosenberg
Juli. Bitte des Hauptmanns der Stadt Braunschweig Braun v. Bothmer um Verwendung beim Kurfürsten wegen rückständigen Dienstgeldes. Klage des hessischen Dieners und Lehnmanns Christoph v. Hagen über Hans und Bernhard v. Wintzingerode wegen Gewalttat und Raub
Juli, August. Angebliche Geldunterstützung Herzog Heinrichs durch Kurmainz. Entschuldigung des Kurfürsten wegen Ausfertigung eines Schreibens ohne Namensunterschrift
August. Der Kurfürst will den nach Donauwörth ausgeschriebenen Tag des ehemaligen Schwäbischen Bundes in Sachen Albrechts v. Rosenberg nicht besuchen, der Landgraf schreibt ebenfalls ab. Sicherung des Frankfurter Herbstgeleites
September. Weisung an den Schultheißen von Crainfeld Balthasar von Jossa, auf die das Frankfurter Geleit gefährdenden Kriegsunruhen zu achten. Friedrich v. Reifenbergs Bewerbungen angeblich für den Schmalkaldischen Bund (vgl. Nr. 1801). Hilfezusage des Erzbischofs für den Fall eines Überzugs Herzog Heinrichs. Vgl. Nr. 754. Tod des Erzbischofs Albrecht, Bitte des Domkapitels um Schutz bei der Neuwahl des Erzbischofs. Siehe Nr. 754. Sendung des Konrad v. Hattstein zum Landgrafen wegen der Wahl des Domscholasters Sebastian v. Heusenstamm zum Erzbischof
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Mikrofiche | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Nutzungsdigitalisat | JPG |
|
Detailseite anzeigen |
Digitalisate öffnen