2976
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HStAM, 3, 2976
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Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Herzog Ulrich von Württemberg; des Kammersekretärs Heinrich Lersner und des Vizekanzlers Georg Nußpicker: Briefwechsel mit dem alten Bürgermeister Bernhard Besserer; Bürgermeister und Rat; den fünf geheimen Räten zu Ulm; Bürgermeister Georg Besserer; Kaspar v. Berlepsch; Peter Baidel; dem Ulmer Gesandten Sebastian Aitinger; dem Ulmer geheimen Rat Wiprecht Ehinger. - Dabei: Verzeichnis der Bürger und Schirmverwandten des Rates zu Ulm, denen württembergische und hessische Wappen ausgeteilt worden sind
Life span
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1533, 1534
Notes
Includes
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1533 Januar - Mai. Der landgräfliche Sekretär Peter Baidel wird zu Bernhard Besserer wegen des Abschlusses der Rheinischen Einung und des Eintrittes der oberländischen Städte gesandt. Stellungnahme der oberländischen Städte zu der vom Römischen Könige gewünschten Erstreckung des Schwäbischen Bundes
Gesandtschaft des Kammerdieners Alexander v.d. Tann an die geheimen Räte in Ulm. Kammergerichtsprozeß des ehemaligen Propstes zu den Wengen in Ulm Ambrosius Kaut gegen die Stadt Ulm. Streit des Abtes zu Haina mit dem Landgrafen. Einberufung des Schmalkaldischen Bundestages auf den 25. Juni. Alexander v.d. Tann verhandelt mit den Gesandten der oberländischen Städte auf dem Schwäbischen Bundestage zu Augsburg wegen deren Eintrittes in die Rheinische Einung. Siehe Nr. 171
August, September. Alexander v.d. Tann wird nach Ulm gesandt: Vorbehalt der evangelischen Sache und Austrag der Württemberger Angelegenheit vor einer Zustimmung zur Erstreckung des Schwäbischen Bundes
Eintritt der oberländischen Städte in die Rheinische Einung
Instruktion für den Gesandten. Siehe Nr. 171
Oktober, November. Gesandte des Königs Ferdinand und der rheinischen Kurfürsten tagen in Mainz zum Zwecke eines Bündnisses der Kurfürsten mit Ferdinand. Ulm wird gemahnt, nicht in die Erstreckung des Schwäbischen Bundes zu willigen
Dezember. In Nr. 2915. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 28. Dezember 1533, gedr.: Politische Correspondenz der Stadt Straßburg Bd. II S. 202.)
1534 Februar. Nr. 333
März, April. Kaspar v. Berlepsch und Peter Baidel werden nach Ulm gesandt, ihre Instruktionen: der Landgraf bittet, seine angeblich gegen die Münsterer Wiedertäufer gerichteten Werbungen zu unterstützen, und unterrichtet über das beabsichtigte Unternehmen, Herzog Ulrich von Württemberg zurückzuführen
Bitte um einen Büchsenmeister und um Mitteilung an die Stadt Eßlingen. Aufenthalt des Johann v. Fuchsstein in Ulm. Schmalkaldischer Bundestag zu Nürnberg. Verhandlungen Peter Baidels mit dem Erbmarschall von Württemberg Hans Konrad Thumb: Lage in Württemberg, Verhandlung mit Ulm, Rüstung der Stadt, Übermittlung von 2000 Gulden an den Landgrafen, Dienstanerbieten des in Ulm liegenden Hauptmannes Michael v. Nellingen. Peter Baidel schickt dem Landgrafen zwei Büchsenmeister. Der Kleine Hesse Konrad v. Boineburg wirbt für König Ferdinand Truppen an. In Nr. 2915. (Schreiben des Landgrafen an Straßburg und Ulm vom 12. März 1534, vgl. ebenda Bd. II S. 208 Anm. 3.)
Mai. Geheime Sendung des Ulmer Ratscheners Michael Berchtold an den Landgrafen. Bernhard Besserer beauftragt Berchtold, sich um eine Stellung für Bernhards Vetter Ulrich Höchstätter bei Hessen oder Württemberg zu bemühen. Anwesenheit des Dietrich Spedt, des Langen und Kleinen Hessen, des Bernhäuser, Stauffer und anderer Hauptleute auf der Alb bei Ulm. Anleihegesuch des Königs Ferdinand und des Landgrafen bei Ulm. Kundschaft des Peter Baidel aus Ulm über Rüstungen König Ferdinands
Juni, Juli. Der Landgraf ersucht Ulm, einen Mörder Thomas Mack, ehemaligen Schultheißen zu Ramstadt in der Grafschaft Katzenelnbogen, festzunehmen. Austeilung hessischer und württembergischer Wappen an Ulmer Bürger zur Sicherung von Hintersassen und Eigentum. Ulm bittet um Mitteilung des Friedensvertrages. Siehe Nr. 347
August, September. Sendung des Ulmer Sekretärs Aitinger zum Landgrafen wegen der Aufnahme Augsburgs in den Schmalkaldischen Bund und der Ausfertigung des Reverses
Reise Aitingers nach Torgau und Verhandlung mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen. Handlung zwischen König Ferdinand und Kursachsen. In Nr. 2915. (Schreiben des Landgrafen an Jakob Sturm und Georg Besserer vom 10. September 1534, gedr.: ebenda Bd. II S. 224.)
Oktober - Dezember. Wiprecht Ehinger wünscht, ein in Offenhausen gelegenes Gut der Kaplanei zu St. Georg in Ulm vom Herzog von Württemberg zu erwerben
Fürschrift von Bürgermeister und geheimen Räten an den Landgrafen. Verhandlungen auf dem Tage der oberländischen Städte zu Eßlingen wegen der Erweiterung und Erstreckung des Schmalkaldischen Bundes, wegen der Haltung des Kurfürsten von Sachsen und wegen der Vergleichung im Glaubensbekenntnis. Rüstung König Ferdinands, Anwesenheit Herzog Heinrichs von Braunschweig bei ihm. Verhandlungen des Landgrafen mit dem Kurfürsten von Sachsen
des letzteren Stellungnahme zur Aufnahme Augsburgs in den Bund. Der Landgraf erbietet sich, zwischen Hans Thoma v. Rosenberg und den oberländischen Städten zu vermitteln. Er plant, nötigenfalls einen Bund ohne Sachsen mit den Herzögen von Württemberg, Braunschweig-Lüneburg und mit Einschluß der oberländischen Städte zu schließen. Rüstungsvorkehrungen der Stadt Ulm, Bestellung von Reitern. Der Landgraf fordert Ulm auf, Sebastian Franck als Aufrührer und Wiedertäufer auszuweisen
Ohne Datum (Jahresende). Nr. 2915
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