959
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HStAM, 3, 959
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Akten des Statthalters und der Räte in Kassel und der Landgräfin Christine: Kredenz des Kaisers für Hieronymus Ortitz, dessen Anordnungen, Briefwechsel mit ihm; Schreiben Wilhelms v. Schachten. Anordnungen des Jakob Dilles, offener Brief für ihn. Paßport für Martinus de Padueda. Urkunde Bings für Ortitz. Briefwechsel mit Anton Perennot Bischof von Arras, Brief an Lorenz Koch. Verzeichnis des nach Frankfurt zu führenden Geschützes. Niederschrift des Kaspar Bodenhausen. Bericht des Zeugwarts Hans Rommel, Schreiben an Bürgermeister und Rat zu Marburg, den Kellner zu Bickenbach und die Amtknechte zu Gießen. Offener Brief für Hans Rommel. Briefwechsel mit dem Erzbischof Sebastian von Mainz, dem Kurfürsten Friedrich von der Pfalz, dem Bischof Melchior von Würzburg, Christoph von Manderscheid Abt zu Stablo und Administrator zu Prüm und mit Dr. Walter, Schreiben an Dechant und Kapitel zu Bleidenstadt. Zweite Werbung des Ortitz. Briefwechsel mit dem Kaiser, mit dem kaiserlichen Architekten Franciscus de Gandino, Bekenntnis für den letzteren. Rechnung über die Kosten für den Transport des Geschützes nach Frankfurt. Schreiben des Christian Schröder zu Frankenberg und des Dr. Johann Lersner zu Brüssel
Life span
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September 1548 - Januar 1550
Notes
Includes
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1548 September, Oktober. Ankunft des kaiserlichen Gesandten Ortitz in Kassel zur Besichtigung der Festungen und zur Abführung des Geschützes nach Frankfurt
Beratung über seine Forderungen, Wilhelm v. Schachten dabei abwesend wegen des Todes seines Schwagers Werner von Görtz. Ablieferung von Geschütz nach Friedberg und der Hauptmenge durch Rommel nach Frankfurt. Besichtigung der Entfestigungsarbeiten zu Kassel, Gießen und in der Grafschaft Katzenelnbogen durch Jakob Dilles. Abreise des Padueda zum Kaiser. Supplik an Arras gegen die übertriebenen Forderungen des Ortitz, Abschrift davon durch Koch auch an den kaiserlichen Sekretär Obernburger überreicht. Rückständiger Fuhrlohn des Pankratius Sattler
November. Antwort des Bischofs von Arras nach dem Bericht Bodenhausens. Reklamation fehlenden Geschützes durch Ortitz und Mahnung zur gänzlichen Durchführung der Entfestigung nach dem Beispiele Gothas
Bericht Rommels dazu. Ablieferung zurückgebliebenen Geschützes aus Marburg, Bickenbach und Gießen
Dezember. Erwiderung des Bischofs von Arras auf die Supplik nach seinen Erkundigungen bei dem kaiserlichen Sekretär Erasso. Ortitz zum zweiten Mal in Kassel, Ersatz der Transportkosten für das eiserne Geschütz. Supplik an den Kaiser um Schonung der von fremden Fürsten zu Lehen gehenden Burgen der Grafschaft Katzenelnbogen. Unterstützung der Bitte von Pfalz (für Lichtenberg und Braubach), Würzburg (für Dornberg) und Prüm (für Rheinfels) zugesagt, dagegen von Mainz (für Auerberg und Hohenstein) abgelehnt
1549 Januar, Februar. Abreise des Architekten de Gandino an den Kaiser zum Bericht. Mißstimmung gegen den Landgrafen in Gießen. Mahnung des Kaisers zur Durchführung der Entfestigungsarbeiten. Verhaftung des Gandino in Brüssel
Anklage, gegen Bestechung die Entfestigungsarbeiten verschleppt zu haben
Ausstellung einer Bescheinigung für ihn zu seiner Rechtfertigung. Wiederfreilassung
März - Mai. Bemühungen des Abtes von Prüm beim Kaiser um Erhaltung von Rheinfels. Rat des Mag. Franz Cramm wegen einer Supplik an König Philipp. Vermittlungsgesuch an den Bischof von Arras wegen der Entfestigungsarbeiten. Eintreten des Kardinals von Trient und des Königs Philipp für den Landgrafen
Juli. Reise des Gandino zum Marchese von Marignano nach Prag, Kurfürst Moritz von Sachsen in Prag. Ankunft des Königs Ferdinand daselbst, seine Unterredung mit Gandino. Intriguen des Grafen von Solms und eines hessischen Edelmanns bei Ferdinand
1550 Januar. Dank des Gandino (Hierbei liegt auch eine undatierte Instruktion des Landgrafen Philipp für den seit 1556 als hessischen Sekretär nachgewiesenen Christoph Harsack an Franciscus Ciranbelli a Gandino in Nürnberg, um wichtige Mittheilungen von ihm entgegenzunehmen, ihm sicheren Aufenthalt in Hessen anzubieten und für seine Verdienste bei der Leitung der Schleifungsarbeiten noch ein Geschenk zu geben) für empfangene Wohltaten. Guter Ruf des Landgrafen Philipp in Italien, Fürbitte des Kardinals von Trient für seine Befreiung
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