Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2739

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen; des Kanzlers Johann Feige; des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Herzog Moritz; Herzogin Katharina; den Hofräten des Herzogs Moritz; Dr. Simon Pistoris; Georg v. Karlowitz; dem Amtmann zu Leipzig Georg v. Bendorf; dem Oberhauptmann in Ober- und Niederschlesien; Bischof Balthasar von Breslau; dem Amtmann zu Weißenfels Christoph v. Ebeleben. - Dabei: Abschied des obersächsischen Kreistages zu Zerbst (Abschrift) vom 22. Mai 1542. Revers des Kurfürsten über die Verschreibung des Herzogs Moritz vom 11. April 1542; (Im Samtarchiv Bd. II S. 220 und S. 244 Nr. 42.) vgl. Nr. 2738. 'Eine gemeine christliche Lehre in Artikeln, so einem jeden Christen von nöten zu wissen' des Bischofs Johann von Meißen (Abschrift)
Laufzeit Laufzeit
Mai - Dezember 1542

Vermerke


Enthält Enthält
Ohne Datum (1542?). Einsetzung kaiserlicher Kommissare in der braunschweigischen Sache
1542 Mai. Streit zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz wegen Erfurt. Ausgleich zwischen ihnen. Revers des Anton v. Schönberg. Wittum der Herzogin Katharina: sie fordert 500 Gulden. Bedrängung Georgs v. Bendorf durch den Bischof von Breslau eines Gutes wegen
der Landgraf verwendet sich für ihn. Streitigkeiten des Dr. Jakob Schenk mit dem Dekan Dr. Sauer in Leipzig. Herzog Moritz möge Anweisung geben, daß während seines Türkenzuges Herzog Heinrich von Braunschweig im Falle eines Krieges keine Unterstützung erhält und daß keine sächsischen Untertanen für ihn angeworben werden. Tag zu Mügeln wegen der Münzstreitigkeiten zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz. Die 50000 Guldengroschen Subsidien für den braunschweigischen Feldzug soll der Landgraf erhalten, wenn er ihrer bedarf. Abschied zu Zerbst (22. Mai 1542). Prediger (Daniel Greser). Geplante Zusammenkunft zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz
Irrungen zwischen ihnen wegen der erzgebirgischen Münzrechnung
Juni. Münztag zu Mügeln. Herzogin Katharina fordert 500 Gulden vom Herzog
Juli. Der Feldzug gegen Braunschweig-Wolfenbüttel. Herzog Moritz' Beitrag von 50000 Gulden. Der Landgraf läßt die bewilligten 3000 Spieße in Sangerhausen abholen. Der Landgraf bittet um Übersendung eines Bergvogtes. Verheiratung der Schwester des Herzogs Sidonie mit Herzog Christoph von Württemberg. Türkenkrieg
August, September. Der braunschweigische Feldzug. Auszahlung des sächsischen Geldbeitrages. Verhältnis des Georg v. Karlowitz zu Herzog Heinrich von Braunschweig. Landgraf und Kurfürst bitten Herzog Moritz, bei Beendigung des Türkenkrieges Leute für den Schmalkaldischen Bund anzuwerben
Oktober. Der Landgraf verwendet sich zu Gunsten der Goslarer Geldforderung an die Leipziger Bürger Wolf Widman und Lukas Straub für geliefertes Blei. (Schreiben des Landgrafen an Herzog Moritz vom 6. Oktober 1542 in Nr. 1513.) Zeitungen vom Türkenkrieg. Herzog Moritz aus Ungarn zurückgekehrt. Voraussetzungen für das Gelingen eines neuen Türkenkrieges
ohne Reformation des Kammergerichtes werden die evangelischen Stände keine neuen Gelder bewilligen
November, Dezember. Georg v. Karlowitz schreibt an König Ferdinand: Reformation des Kammergerichtes und allgemeiner Friede. Antwort König Ferdinands: Herzog Moritz soll auf dem Reichstage zu Nürnberg neben dem Könige in der jülichschen, dänemarkischen und braunschweigischen Sache als Vermittler tätig sein. Karlowitz schlägt einen Vergleich zwischen Herzog Heinrich von Braunschweig und den Verbündeten vor. Der dänische und der geldrische Erbfolgestreit. Reformation des Kammergerichtes
Ohne Datum (1542?). Bischof Johann von Meißen übersendet (Herzog Moritz) die für die Geistlichen des Bistums verfaßte Lehre 'Eine gemeine christliche Lehre in Artikeln, so einem jeden Christen von nöten zu wissen', beklagt sich über die sächsischen Befehlshaber zu Dresden und bittet um unbehinderte geistliche Administration (Abschrift)

Repräsentationen

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