1905
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 1905
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp. Dabei einige Akten des Statthalters und der Räte in Kassel: Briefwechsel mit dem Herzog Karl, dem Erbhofmeister Jan v.d. Horst, dem Statthalter in Gröningen Karl von Geldern, dem Kanzler Feige, dem Marschall Hermann v.d. Malsburg und der Herzoginwitwe Elisabeth. Instruktionen. Vertragsentwurf
Laufzeit
Laufzeit
1518-1558
Vermerke
Enthält
Enthält
1518 August. Anfrage bei Herzog Karl wegen angeblicher Kriegsrüstungen in den Niederlanden
[1528 November, Dezember.] Werbung des Marschalls Hermann v.d. Malsburg beim Herzog wegen Unterstützung mit Reitern für den Fall, daß der Landgraf vom Schwäbischen Bunde angegriffen werden sollte
1530 Oktober, November. Sendung des geldrischen Rats Georg v. Hattstein an den Landgrafen und Hermanns v.d. Malsburg an Herzog Karl. Dessen Geneigtheit mit Philipp ein Bündnis abzuschließen. Übersendung eines Bündnisentwurfs an Karl. Festhalten Philipps an der Augsburger Konfession. Anerbieten Jans v.d. Horst Truppen zu beschaffen. Geschütztransport Graf Heinrichs von Nassau nach den Niederlanden
1531 Juli. Herzog Karls Versicherung seiner Freundschaft und Dienstbereitschaft
September. Kriegsknechte in den Niederlanden unter König Christian von Dänemark, Bezahlung der kaiserlichen Pension an Herzog Karl, Reise des Kaisers nach Brabant
[Oktober]. November. Sendung des Kammerdieners Alexander v.d. Tann an Herzog Karl, Instruktionspunkte: Auskundschaften, ob eine Vereinigung der in Holland versammelten Knechte mit den oberländischen in Köln geplant sei, Gefahr eines Überfalls durch Nassau, Bitte um Unterstützung durch Geldern
November. Vorschläge Feiges zu Unterhandlungen des Marschalls Hermann v.d. Malsburg mit dem Herzog Karl: Protest gegen König Ferdinands Königswahl, Versuch, Karl für das Fürstenbündnis zu gewinnen und zur Beschickung des Lübecker Tages zu veranlassen. Bayrische Bedenken wegen der Wahlopposition
Dezember. Geneigtheit des Herzogs, dem Bündnis beizutreten und Jan v.d. Horst nach Lübeck zu schicken, Aufnahme des Herzogs von Jülich erwogen, großes Vertrauen des Herzogs Karl zu Herzog Wilhelm von Bayern, Abreise des Kaisers von Antwerpen nach Tournay. England und Venedig als Gegner jeder Annäherung zwischen dem Kaiser und dem König von Frankreich. Große Geldbeschaffungen durch den Kaiser
1532 Mai. Werbung Alexanders v.d. Tann bei Herzog Karl. Neuwahl eines Bischofs von Münster in Schönfliet im Beisein von hessischen und geldrischen Gesandten (Herzog Philipp von Braunschweig, Graf Franz von Waldeck und der Bruder des Grafen von Tecklenburg Otto Propst von St. Johann in Osnabrück als Bischofskandidaten)
August, September. Werbung Alexanders v.d. Tann beim Herzog von Geldern: Mitteilung von dem Abschluß des Scheyernschen Vertrags, Aufforderung zum Beitritt, Hoffnung auf Englands Anschluß, Verwendung der in den Niederlanden gesammelten kaiserlichen Reiter gegen die Türken
1533 Oktober, November. Unterhandlungen des Bischofs Franz von Münster wegen Übergabe seines Stifts an den Kaiser, Gesandtschaft der Königin Maria an Bischof Franz
1534 Februar. Verhandlungen Alexanders v.d. Tann mit dem Herzog wegen einer an ihn abzusendenden Botschaft Hessens, Frankreichs und Triers, um Geldern dem Reich zu erhalten. Zusammenkunft der trierischen und hessischen Gesandten in Köln
[März - Mai.] Werbung des lüneburgischen Kanzlers Johann Furster und Alexanders v.d. Tann bei Herzog Karl wegen Unterstützung für den württembergischen Zug des Landgrafen. Eroberung Württembergs
Mai. Verwendung der Kasseler Räte für einen hessischen Untertanen aus Kappel beim Herzog Karl. Gefahrdrohende Kriegsrüstungen des Kaisers. Übersendung von Briefen des Landgrafen nach Geldern
1535 Mai. Unterdrückung der Wiedertäufer in den Niederlanden und Friesland. Schutzvertrag Herzog Karls mit Frankreich
1537 Mai. Irrungen zwischen der Stadt Bremen und Balthasar v. Esens. Siehe auch Nr. 1712
1539 Dezember. Siehe Nr. 2583
1546 Januar. Verwendung der Herzoginwitwe Elisabeth für Heinrich Backhois und Eilert Claupertz in Geldern gegen Jakob v.d. Schulenburg
1558 Januar. Zurückweisung des Gerüchts, daß der Landgraf in Kriegsrüstungen stehe
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Mikrofiche | Akte | Detailseite anzeigen | ||
| Nutzungsdigitalisat | JPG |
|
Detailseite anzeigen |
Digitalisate öffnen