3118

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HStAM, 3, 3118

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Title Title
Akten des Landgrafen Philipp, auch gemeinsam mit dem Kurfürsten August und den Herzögen Johann Friedrich dem Mittleren, Johann Wilhelm und Johann Friedrich dem Jüngeren von Sachsen; des Statthalters und der Räte zu Kassel; des Kanzlers Heinrich Lersner; der hessischen und hennebergischen Statthalter zu Schmalkalden: Briefwechsel mit den Bischöfen Konrad IV., Melchior und Friedrich; deren Statthaltern und Räten; Dechant und Domkapitel zu Würzburg; Wilhelm v. Grumbach; der Stadt Schweinfurt; den Hauptleuten, Räten und dem Ausschuß der Ritterschaft der sechs Orte zu Franken; dem Obersten des Fränkischen Kreises Ludwig v. Seinsheim; Volprecht Riedesel; Heinrich Wegen; Dr. Georg v. Boineburg; Werner v. Waldenstein
Life span Life span
1541-1566

Notes


Includes Includes
1541 März. Geleit für den Landgrafen durch das würzburgische Territorium zum Reichstage. Nr. 571
1542 Juni. Der Landgraf verwendet sich für Andreas Marr zu Herges in dessen Streite mit den Rieneckern zu Brebersdorf
Juli. Der Landgraf bittet, ein Pferd zu übersenden
1542. Der Landgraf verspricht, die ihm geliehenen 10000 Gulden in zwei Jahren zurückzuerstatten. (Ausfertigung auf Pergament, im Samtarchiv Bd. IV. S. 408 Nr. 24.)
1543 Januar. Bischof Konrad erteilt dem Amtmann zu Fladungen Kunz v.d. Tann Anweisung, aus den bischöflichen Wäldern dem Landgrafen Holz für 4 bis 5000 Fußknechtsspieße zu liefern
März - 1546 Mai. Der Landgraf vermittelt in dem Streite seiner schutzverwandten Stadt Schweinfurt mit dem würzburgischen Amte Mainberg wegen der Zentobrigkeit und der Jagd, insbesondere in den einstmals hennebergischen Dörfern Gochsheim und Sennfeld (Sendfeld, Sendelfeld)
1543 August - 1546 Juli. Rüstungen und Feldzug Herzog Heinrichs von Braunschweig gegen Hessen. Der Landgraf bittet Würzburg und den Rheinischen Bund um Hilfe. Tagung des Rheinischen Bundes zu Frankfurt
zweifelhafte Haltung Würzburgs und geplante Kündigung des Bundes an Würzburg. Bischof Melchior verwahrt sich gegen den Vorwurf, den Kaiser zum Krieg gegen die Protestanten aufgehetzt zu haben. Nr. 2962 (Juni 1544)
1544 August, September. Tod des Bischofs Konrad IV. v. Bibra und Regierungsantritt des Bischofs Melchior Zobel. Beitritt des letzteren zu der zwischen Mainz, Trier, Pfalz und Hessen bestehenden Einung. (Abschrift im Kopialbuch N Bl. 130.) Nr. 2962
1545 April. Der Landgraf übersendet Bischof Melchior Bücher Martin Bucers
September, Oktober. Braunschweigischer Feldzug
Nr. 754
Siehe Nr. 757
1546 März. Der Landgraf verwendet sich in der Angelegenheit des Klaus Beltz gen. von Ochsenfurt gegen dessen Schwager Wolff Konrad, Bürger zu Ochsenfurt, wegen Ermordung der Frau des letzteren
August. Ermordung eines hessischen Feldschers im würzburgischen Amte Aschach
1548 Dezember. Schleifen der Festungen Hessens auf Grund der Haller Kapitulation, hier des Dörnbergs
1549. Prozeß gegen den Landfriedensbrecher Klaus Neuber
(In Landaus Nachlaß, Fehden II (Nr. 545).) vgl. Nr. 3117 (Februar, März 1531)
1552 März - Juli. Krieg des Kurfürsten Moritz von Sachsen und des Landgrafen Wilhelm (IV.) gegen den Kaiser
Nr. 1071, 1072, 1084. Landgraf Wilhelm und seine Bundesverwandten versprechen, Land und Leute des Bischofs möglichst zu schonen, wogegen dieser verspricht, sich nicht zu widersetzen oder den Feinden Beistand zu leisten. (Ausfertigung des Bischofs und des Kapitels vom 26. März 1552 auf Pergament, im Samtarchiv Bd. III S. 194 Nr. 9.)
1553 März, April. Einsetzen eines hessischen Zöllners in dem den Herren v. Heusenstamm zustehenden Dorfe Gräfenhausen, würzburgischer Hoheit
April. Leitung der Postsendungen von Würzburg nach Kursachsen über die hessisch-kursächsische Postlinie
Oktober - 1554 Januar. Peinliches Verfahren gegen Sebastian Habich (Hebing) wegen Ermordung des Valentin Gutwerlt, Bürgers zu Hersfeld
1554 Januar - Juni. Bischof Melchior verwendet sich für die Entlassung des Johann v. Gülz (Gullitz) aus dem Einlager zu Kassel
Juni. Entsendung des Nikolaus Asclepius und des Hans Geilmann nach Fulda
Nr. 1874
1555 September - 1557 Februar. Streit zwischen den Häusern Henneberg und Stolberg wegen der Güter der verwitweten Gräfin Katharina von Henneberg geborenen von Stolberg. Der Landgraf weigert sich, den Schutz der Gräfin zu übernehmen. Er bittet den Bischof, die Henneberger Agnaten und nicht die Stolberger mit den würzburgischen Lehen, vornehmlich in Münnerstadt, zu belehnen
Ohne Datum (1555). Die Wild- und Rheingrafen zu Salm bitten, nicht über den Wormser Anschlag von 1521 hinaus besteuert zu werden
1556 Februar - 1557 September. Verfolgung des Landfriedensbrechers Klaus Oder aus Dipperz bei Fulda wegen Greueltaten in der Nähe von Hersfeld, in dem den Riedesel verpfändeten würzburgischen Amte Mellrichstadt (Mellerstadt), in der Umgegend von Römhild und von Schweinfurt. Seine Flucht an den Hof zu Bamberg
der Bischof von Bamberg weigert sich, ihn auszuliefern. Der Landgraf dankt für übersandte Weintrauben. Nr. 2670
1556 März, April. Der Landgraf bittet Bischof Melchior, ihm den Philipp Diede v. Fürstenstein als Truppenführer wegen der Bedrohung durch den Prinzen von Oranien zu überlassen
April - Juni. Bischof Melchior übersendet Zeitungen
1558 Dezember. Bischof Friedrich übersendet ein Fuder Frankenwein
Ohne Datum (vor 1559). Beraubung der Schmalkaldener Amtseingesessenen Bastian Gunther, Kuntz und Hans Ulrich auf der Würzburger Landstraße bei Morstadt. (Vermutlich der im ehemaligen würzburgischen Amt Grünsfeld (Baden) gelegene Weiler Marstatt, der heute in die Gemeinde Messelhausen, Kreis Tauberbischofsheim, eingemeindet ist.)
1560 März. Nr. 2816
Juni - August. Fahndung nach dem Landfriedensbrecher Fritz Hauwacker
1561 Februar. Mitteilungen über die Verhandlungen auf dem Fürstentage zu Naumburg an den Bischof
April. Bischof Friedrich unterrichtet über eine päpstliche Gesandtschaft in Würzburg
1562 April - 1563 März. Der Landgraf verwendet sich für seinen Untertanen Hans Wasmuth zu Mellrichstadt
1563 Juni. Nr. 2974
1564 November - 1566 Juni. Forderung des Gastwirtes zur Krone in Schmalkalden Anthonius Weckmann gegen den früheren würzburgischen Diener Wolff Philipp von Zwickau
1565 Februar. Die Ritterschaft der sechs Orte zu Franken bittet, die Strafverfolgung gegen den Landfriedensbrecher Johann Adolf v. Walbrunn einzustellen
der Landgraf lehnt ab
April, Mai. Einlösung des Amtes Königsberg und von Allstedt (Alstatt), das die Grafen von Mansfeld angeblich innehaben, durch die Herzöge von Sachsen und Stellungnahme Würzburgs dazu
1566 Juni. Der Landgraf verwendet sich für Friedrich Rappel und Peter Landau zu Vacha wegen ihrer Forderung gegen Marx Grentzer an dem Reichartshof im Amte Marksteinach
Ohne Datum (um 1566). Bischof Friedrich lädt den Landgrafen ein, auf der Reise zum Reichstage seinen Weg über Würzburg zu nehmen
Ohne Datum. Truppenwerbung des v. Thüngen, um den Straßenräuber Georg Schade zu befreien

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