169

Complete identifier

HStAD, C 1 A, 169

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Identification


Title Title
OPPENHEIM: Kopialbuch (mit 250 Urkundenabschriften hauptsächlich aus dem 13. und 14. Jahrhundert) des Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau für die Besitzungen des Klosters im Verwaltungsbezirk Oppenheim, mit Einkünfte- und Abgabenlisten (Bl. 6r; 115v); Additionsrechnungen (Bl. 6v) und Bleistiftzeichnungen (Bl. 6v; 38r), angelegt um 1390, mit Nachträgen von 1438 bis 1458 und 1500 bis 1547, renoviert 1652
Life span Life span
1131-1384, [um 1390], 1438-1547, 1652
Former identifier Former identifier
C 1 Nr. 167/10

Provenance


(Previous) provenances (Previous) provenances
Kloster Eberbach

Notes


Includes v.a. Includes v.a.
Ortsregister nennt 25 Ortschaften (Bl. 2r)
Arheiligen:
- 1331 April 23 (Bl. 3r) - Ulrich Herr von Bickenbach überträgt dem Kloster Eberbach den Zehnt zu Arheiligen.
Biebesheim am Rhein:
- 1261 Februar 2 (Bl. 3v-4r) - Das Kloster Eberbach kauft mehrere Wiesen zu Biebesheim.
- 1334 Februar 4 (Bl. 5r) - Conz von Werberg vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen dem Kloster Eberbach und der Gemeinde zu Biebesheim bezüglich der Leitung des Wassers.
Bensheimer Hof:
- 1272 (Bl. 9v) - Ritter Burchard von Wolfskehlen verkauft gemeinsam mit seinen Söhnen Heinrich, Burchard und Hartmann zwei Höfe mit allem Zubehör zu Bensheim an das Kloster Eberbach.
- 1277 November 18 (Bl. 10r) - Die Brüder und Herren Johannes und Nikolaus von Kronberg verkaufen ihre Geldgülten bzw. Gefälle zu Bensheim an das Kloster Eberbach.
- 1302 Juli 25 (Bl. 11r) - Johann von Sponheim, Seifried und Wolfram von Löwenstein vergleichen eine Auseinandersetzung zwischen Eberhard von Werstadt und dem Kloster Eberbach dahingehend, dass Eberhard von Werstadt auf seine Ansprüche an gewissen Gefällen zu Bensheim verzichtet.
- 1314 (Bl. 12r-12v) - Die Ritter und Brüder Gerhard, Arnold und Hertwig von Wolfskehlen schreiben an den Abt und Konvent des Klosters Eberbach wegen eines ewigen Guts zu Bensheim.
- 1314 (Bl. 12v-13r) - Die Ritter Gerhard, Arnold und Hertwig von Wolfskehlen schreiben an den Abt und Konvent, des Kloster Eberbach, dass sie auf ihre Rechte an einem Gut zu Bensheim ohre weitere Ansprüche verzichten.
- 1323 (Bl. 13v-14r) - Abt Heinrich vergleicht gemeinsam mit Dekan Theodor und dem Konvent des Klosters Fulda eine Auseinandersetzung zwischen dem Abt und dem Konvent des Klosters Eberbach und Ulrich, Gotfried und Konrad von Bickenbach bezüglich der Rechte zu Bensheim.
- 1307 (bl.15v) - Wolf von Bickenbach, Pastor zu "Houen", bekennt, dass er mit dem Kloster Eberbach wegen Äckern zu Bensheim, die Wydenhuben genannt, eine Auseinandersetzung hatte, die dahingehend verglichen wurde, dass er dem Kloster von dieser Pfarrei jährlich 5 Malter Korn entrichtet.
Dalheim:
- Kopie des Weistums über die Dolgesheimer Kirche.
Darmstadt:
- 1341 (Bl. 19v) - Guntram und Otilia von Wertheim bekennen, dass sie das Erbe ihres Vaters Bukhard von Darmstadt und ihrer Mutter Godelind an Hermann von Liebesberg übertragen haben.
- 1362 Januar 25 (Bl. 20v) - Abt Heinrich und der Konvent des Klosters Eberbach bestätigen dass die Tochter der verstorbenen Tochter des verstorbenen Ritters von Darmstadt ihr Erbe für ihr Seelenheim und das ihrer Vorfahren an das Kloster Eberbach übergeben hat.
- 1378 Februar 12 (Bl. 20v-21r) - Edelknecht Johann Bach wird von dem Kloster Eberbach mit einer Hofreide mit Haus und Scheune zu Darmstadt belehnt.
Dexheim:
- 1344 Juni 15 (Bl. 23r) - Hamman Kiesel von Dexheim und seine Ehefrau Else verkaufen dem Katherinenstift zu Oppenheim einen Malter Korngeld.
- 1378 Januar 18 (Bl. 23v-25r) - Edelknecht Hermann genannt Büsemann, Sohn des verstorbenen Hermann Hillegyns, Sohn des Ritter von Lorche hat dem Kloster Eberbach eine Hofreide mit Zubehör zu Dexheim verkauft.
- 1426 Dezember 2 (Bl. 27r-28r) - Hans und Else Rowe aus Dexheim bestätigen die Belehnung durch das Kloster Eberbach für die nächsten 20 Jahre mit dem Hof zu Dexheim, ausgenommen 32 Morgen Acker, den vorher Peter Ortlieb innehatte.
Dienheim:
- 1260 (Bl. 31v) - Philipp von Falkenstein verkauft dem Kloster Eberbach das Gericht zu Dienheim bei Oppenheim für 80 Kölner Mark.
- 1289 (Bl. 32r-32v) - Ritter Gotz von Dienheim schenkt der St. Nikolauskapelle zu Dienheim 20 Malter Korn für die jährliche Gülte von einem Fuder Wein.
- 1331 (Bl. 34r-34v) - Richter Helfrich von Ingelheim bekennt, dass er mit Zustimmung seiner Kinder mit dem Kloster Eberbach 20 Malter ewige Korngülte von dem Dorf zu Ingelheim und von dem Dorf und seinen Güter zu Dexheim entrichten will.
- 1300 (Bl. 36r-36v) - Die Edelknechte Contzlmann Monphorn, Johann Rockere von Omischeim und sein Bruder bekennen gemeinsam mit Konrad Rüsse von Dirmstein, dass sie ihre Auseinandersetzung mit dem Kloster Eberbach bezüglich der Wege beigelegt haben.
- 1381 Februar 22 (Bl. 37v) - Dekan Martin verpfändet gemeinsam mit demStift zu Fulda das Gericht im Dorf und der Gemarkung Dienheim für 200 Pfund Heller, Mainzer Währung, an das Kloster Eberbach.
Frankenfeld:
- 1260 Juli (Bl. 38v) - Abt Orewinus und der Konvent des Klosters Arnstein verkaufen dem Kloster Eberbach das Dorf Frankenfeld für 150 kölnische Mark
- 1296 (Bl. 38v-39r) - Johannes von Kronberg erhält gemeinsam mit seiner Ehefrau Guda den Hof zu Frankenfeld bei Gernsheim.
- 1345 Oktober 27 (Bl. 39r-39v) - Abt Wilhelm und der Konvent des Klosters Eberbach haben eine Auseinandersetzung mit Propst Konrad und dem Konvent des Klosters Lorsch bezüglich etlicher Zehnteinnahmen und Novalien von dem Hof in Frankenfeld.
Gehaborner Hof:
- 1222 (Bl. 41v) - Diether von Katzenelnbogen vergleicht eine Auseinandersetzung zwischen dem Kloster Eberbach und den Rittern von Krumbach wegen einer Tötung.
- 1234 April (Bl. 42r-42v) - Rechtsspruch von dem Mainzer Domdekan Christian bezüglich des Eigentumsrechts des Klosters Eberbach an dem Busch Harrozen bei Gebenborn bei Griesheim.
- 1258 (Bl. 44r-44v) - Graf Diether Graf von Katzenelnbogen schenkt dem Kloster Eberbach die Hälfte des Zehnten von dem Hof zu Gebenbrunnen.
- 1262 April 28 (Bl.44v) - Bischof Iring von Würzburg genehmigt die Veräusserung einer Korngülte in Höhe von 32 Maltern vom Hof zu Gebeborn an das Kloster Eberbach.
- 1330 (Bl. 45r-45v) - Die Grafen Wilhelm, Johann und Eberhard von Katzenelnbogen beurkunden gemeinsam mit Graf Urlich Herr von Bickenbach anstatt des Junker Eberhard den Schutz und Schirm für den Hof zu Gebenborn der dem Abt und Konvent zu Eberbach gehört.
Gernsheim:
- 1226 (Bl. 47r) - Das Stift St. Stefan zu Mainz schlichtet einen Streit zwischen dem Kloster Eberbach und dem Kloster St. Jakob zu Mainz bezüglich einer Wiese zu Gernsheim.
- 1355 Mai 7 (Bl. 48r) - Die geistlichen Richter zu Mainzer teilen dem Pfarrer in Gernsheim mit, dass Abt und Konvent von Kloster Eberbach bei ihnen vorstellig geworden sind und berichteten, dass Schultheiß und Schöffen von Gernsheim sie wegen einer gewissen Scheune und bestimmter Äcker und Güter in ihrer Gemarkung belästigen. Insbesondere geht es um die Brüder Hermann und Willekin sowie die Schmiede Alhelm und Johannes. Sie fordern den Pfarrer auf, die Betroffenen vor Schultheiß und Schöffen des Dorfes zu veranlassen, vor ihrem Gericht zu erscheinen, und setzen einen Termin fest.
Guntersblum:
- 1210 (Bl. 48v) - Theobald, Abt des Klosters Eberbach, lässt das klösterliche Eigenthum auf der Rheinaue absteinen.
- 1360 Juni 5 (Bl. 51v-52r) - Hebela genannt Befele von Guntersblum übergibt gemeinsam mit ihren Söhnen Peter und Johann dem Kloster Eberbach ihr Gut zu Guntersblum mit allem Zubehör.
Hahnheim:
- 1347 Juni 26 (Bl. 59r-59v) - Edelknecht Johann von Hainheim, Sohn des Peter von Udenheim, übergibt dem Kloster Eberbach Besitz zu Hanheim.
- 1361 März 9 (Bl. 59v) - Ritter Diez von Wachenheim verzichtet auf seine Ansprüche bezüglich des "Waßenganges und Diges wegen".
Hahn:
- 1329 November 5 (Bl. 62r) - Hartmut von Kronberg, Burggraf auf der Starkenburg, Heinrich Rint und Ritter Konrad von Werberg vergleichen eine Auseinandersetzung zwischen dem Abt und Konvent zu Eberbach und Burkhard und Hertwig von Wolfskehlen bezüglich eines Hofes zu Heney .
Leeheim:
- 1131 (Bl. 72v-73r) - Konrad von Rüdesheim der Ältere und Ritter Nikolaus von Scharpenstein bestätigen die Stiftungsurkunde des Klosters Eberbach und die Schenkung des Hofs Leeheim an das selbe durch Erzbischof Adalbert von Mainz.
- 1184 (Bl. 64r) - Vertrag des Gerhard von Wolfskehlen mit dem Kloster Eberbach über zahlreiche Güter bei Leeheim
- 1186 (Bl. 64r-64v) - Abt Heinrich von St. Alban zu Mainz vergleicht sich mit dem Kloster Eberbach wegen Ländereien zu Leeheim.
- 1225 (Bl. 64v-65r) - Ripert, Schultheiß zu Frankfurt, sichert den Hof des Klosters Eberbach zu Leeheim gegen die Befehdungen der Ritter von Wolfskehlen.
- 1438 (113v-114v) - Das Kloster Eberbach hatte mit dem verstorbenen Philipp von Albich gnannt von Dexheim eine Auseinandersetzung bezüglich der Mühlen und des Wassers.
- 1514 Juni 9 (Bl. 113r) - Steinsetzung zwischen denen von Leeheim und dem Kloster Eberbach.
Nierstein:
- 1336 April 17 (Bl.79v) - Konrad, Schultheiß von Oppenheim, bestätigt, dass ein Jude Isaak wegen eines Hofs zu Nierstein zu ihm gekommen ist.
- 1358 Januar 8 (79v-80v) - Elsa und Kunigunde von Nierstein geben ihren Niersteiner Besitz an das Kloster Eberbach.
- 1367 Mai 25 (Bl. 80v-81r) - Else, Witwe des Paul Metzler von Nierstein, übergibt dem Kloster Eberbach ihre Güter zu Nierstein.
Mettenheim:
- 1338 September 9 (Bl. 94r-94v) - Ritter Philipp von Wunnenberg übergibt dem Kloster Eberbach das Gericht zu Mettenheim.
- 1366 Januar 1 (Bl. 96r-97r) - Edelknecht Wippel von Abenheim und seine Ehefrau Greda sowie Thomas von der alten Are und seine Ehefrau Else, Heinkin Bube von Vluesheim und Agnes, Gotzo Fulschussel und Antzo Fulschlussel von Vluesheim Edelknecht wegen der Güter des verstorbenen Philipp von Wunnenberg in der Gemarkung Mettenheim.
Udenheim:
- 1335 (Bl. 109v) - Ritter Walter von Kronberg und seine Ehefrau Elisabeth bekennen, dass Abt und Konvent des Klosters Eberbach wegen deren Gut zu Udenheim bei dem Gericht auf 1000 Pfund Heller geklagt haben, wobei die Austeller ihre Unschud beteuern.
- 1340 September 11[?] (Bl. 109v-110r) - Hedwig genannt Unbescheiden von Oppenheim verkauft ihren Besitz zu Udenheim an das Kloster Eberbach für 60 Pfund Heller.
Also contains Also contains
Formalbeschreibung:
Papierlibell, 2° (30 x 22,5 cm) , Holzdeckel mit Pergamentüberzug (Blindprägung) und Pergamentrücken (Handschriftenfragment), beschädigt, 116 Bl., davon 1 Bl. unbeschrieben und 2 Blatt herausgeschnitten (Vor Bl. 51r; vor Bl. 60r; vor 108r).
Descriptors Descriptors
Oppenheim
Eberbach (Rheingau), Kloster
Arheilgen
Biebesheim
Bensheimer Hof
Dalheim
Darmstadt
Dexheim
Dienheim
Frankenfeld
Gehaborner Hof
Geinsheim
Groß-Gerau
Gernsheim
Guntersblum
Gräfenhausen
Griesheim
Gimbsheim
Hahnheim
Hahn
Leeheim
Mettenheim
Nierstein
Nauheim
Odernheim
Oppenheim
Riedhäuser Hof
Selzen
Trebur
Flörsheim
Undenheim
Wolfskehlen
Rudelsheim

Information / Notes


Additional information Additional information
Spezialrepertorium (Regesten) siehe C 21 Nr. 776 bzw. siehe C 21 Nr. 777

Representations

Type Name Access Information Action
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