Vollständige Signatur

HStAM, 3, 2679

Sachakte


Identifikation


Titel Titel
Akten des Landgrafen Philipp; des Landgrafen Wilhelm (IV.); des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Herzog Johann Friedrich dem Mittleren, Hermann v. Hundelshausen, Amtmann zu Reichenbach, und Dr. Joist Didamar; mit dem Rate der Stadt Eisenach. - Dabei: Je ein Schreiben des Trompeters Hans Litt, des Grafen Bartholomäus Friedrich von Beichlingen und des Grafen Reinhard von Solms an den Herzog
Laufzeit Laufzeit
1560, 1561

Vermerke


Enthält Enthält
1560 Januar. Irrung zwischen Herzog Johann Friedrich und Graf Bartholomäus Friedrich von Beichlingen wegen einiger Gehölze am Kraynberg. Herzog Johann Friedrich in Marburg: Werbung um Landgräfin Elisabeth für Pfalzgraf Ludwig (VI.)
Abschluß des Vertrages. Der Landgraf vermittelt zwischen Wilhelm v. Grumbach und seinen Gegnern
Februar. Erbschaft des hessischen Untertanen Hans v. Berstadt (Berstedt) in Sachsen
siehe Nr. 2671. Angebliche Drohungen der Herzöge von Sachsen und Grambachs. Rüstung des Georg v. Holle in der Grafschaft Lippe. Verhandlungen Spaniens und Frankreichs mit den Kurfürsten von Köln und Trier zu Koblenz. Der Kaiser beruft die fränkische Ritterschaft nach Kitzingen. Der Landgraf warnt den Herzog vor Grumbachs Umtrieben, damit nicht Verderben über sein Land komme. Geleit durch die 'Kurzen Hessen' zur Frankfurter Messe
März. Beschwerung von Eisenacher Bürgern auf Betreiben Jakob Ferges zu Hoheneiche
Entschädigungsansprüche des Rates zu Eisenach. Einladung zur Hochzeit der Landgräfin Elisabeth (8. Juli) in Marburg. Sendung des Trompeters Christoph Litt, Sohn des Hans Litt, an den Landgrafen
April. Teilnahme des Herzogs an der Hochzeit noch ungewiß. Er reist zur Revision des Kammergerichtes nach Speyer
der Bitte um Lieferung von Hafer aus der Obergrafschaft kann nicht entsprochen werden
Mai. Die Krankheit Landgraf Philipps zwingt zum Abschreiben der Hochzeitseinladungen
Juni. Rückreise des Herzogs von Speyer über Marburg
dabei Fourierzettel
Juli. Graf Reinhard von Solms klagt über hessische Eingriffe in sein Gebiet
August. Geleit durch die 'Kurzen Hessen' für die Leipziger Kaufleute
September. Siehe Nr. 2817
Oktober. Zusammenkunft der protestantischen Fürsten zu Naumburg. Antwort der Schweizer Theologen auf das Schreiben der Jenaer Gelehrten an Württemberg, das 'Weimarische Buch'
November. Pfalzgraf Wolfgang und Herzog Christoph von Württemberg antworten dem Herzog wegen des Naumburger Tages. Grumbachs Rüstungen
der Landgraf warnt den Herzog, sich zu weit mit Grumbach einzulassen
Dezember. Naumburger Tag (20. Januar 1561)
Antwort des Kurfürsten von Sachsen
Herzog Johann Friedrich der Mittlere lädt die Grafen von Henneberg dazu ein
1561 Januar, März. Geleit für den Landgrafen nach Naumburg. Beschwerung der beichlingischen Gemeinde Tiefenort durch die Holzförster 'zum Frauensee'
April, Mai. Herstellung von Spießen in der Grafschaft Henneberg für Moskau. Zeitungen. Tag zu Treffurt in den nachbarlichen Irrungen (15. Juni)
Juni. Abendmahlsstreit zwischen den Jenaer und oberländischen Theologen. Der Herzog will ein vom Landgrafen übersandtes Buch Bullingers als das eines Sakramentierers nicht lesen. Hessisch-sächsischer Geleitstreit an der Brücke zu Vacha gelegentlich der Reise des Prinzen von Oranien nach Sachsen
Ohne Datum. Lüneburger Artikel der städtischen Theologen wegen der Naumburger Beschlüsse der Kurfürsten und Fürsten

Repräsentationen

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