Vollständige Signatur

HStAM, Urk. 14, 10357

Urkunde


Identifikation (Urkunde)


Datierung Datierung
1459 Februar 09
Alte Archivsignatur Alte Archivsignatur
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Rein, Nr. 3
A I u, von Rein sub dato

Vermerke (Urkunde)


(Voll-) Regest (Voll-) Regest
1.) Drei Burglehen mit ihren Behausungen, Hofreiten und ihrem Zubehör in der Stadt Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], nämlich zwei Burglehen über dem Kirchhof bei der Mauer, wovon eines der 1459 Belehnte von Hans von Stockhausen dem Älteren gekauft hat und das andere von seinen Eltern auf ihn gekommen ist, und das dritte Burglehen bei dem Liebenbach mit seinem Zubehör, nämlich zwei Mark Geld Spangenberger Währung jährlich, halb an Walpurgis und halb an Michaelis, im Dorf Metzebach [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] anfallend; 2.) die Gülte und Zinsen des 1459 Belehnten zu Rockensüß [Ortsteil der Gem. Cornberg, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] von folgenden Gütern: die (Urlettich) geben drei Scheffel Korn und eine Gans, (Rupel) gibt einen Scheffel Hafer, eine Gans und zwei Michaelishühner, Jakob Landau zinst einen Scheffel Korn von einem Gut, Dietrich (Titzel) Landau gibt von demselben Gut vier Scheffel Frucht, halb Korn, halb Hafer, Johann Brun gibt einen Scheffel Hafer und Caspar Landau zinst eine Gans; 3.) zwei Fastnachtshühner zu Rockensüß von einem Gut und anderes Pfenniggeld und Gülte, die dem 1459 Belehnten dort zustehen; 4.) jährlich zwei Mark Geld aus der Wüstung zu Suckenrode [Wüstung in der Gemarkung Reichenbach, Stadt Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], die zu Obergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und zu Niedergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] anfallen; 5.) ein Viertel des Zehnten in der Schemmermark [Schemmern, Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.]; 6.) zwei Lehen zu Halbersdorf [Hof auf der Gemarkung der Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit Ackern, Wiesen, Höfen, Freiheiten und Zubehör, wie es die Eltern des 1459 Belehnten zu Lehen getragen haben; 7.) die Hälfte von vier Hufen Land zu Hohenkirchen [Ortsteil der Gem. Espenau, Lkr. Kassel], die nach dem Tod des Ludolf von Zwergen heimgefallen und dem 1459 Belehnten verliehen worden sind, wovon Friedrich von Pappenheim die andere Hälfte besitzt; 8.) die zusammen mit dem Burglehen zu Spangenberg dem Hans von Stockhausen abgekauften und zu dem Burglehen gehörenden Güter, nämlich eine große Wiese über der Stadt Spangenberg mit ihrem Zubehör, eine Wiese unter der (Wissenburg), neun Viertel Roggen jährlicher Gülte zu Königswald und was an Obleien dazu gehört; 9.) eine Mark Geld zu Sontra [Stadt, Werra-Meißner-Kr.], die von der Mittelmühle [Mühle auf der Gemarkung der Stadt Sontra, Werra-Meißner-Kr.] anfällt; 10.) drei Pfund Heller Geld, drei Viertel Weizen und drei Viertel Hafer zu (Bracke); 11.) acht Schillinge Heller Geld zu Neumorschen [Ortsteil der Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.]; 12.) sieben Schillinge von einem Hof zu Spangenberg, den 1459 Adam der Badstuber inne hat; 13.) zwei Schillinge von der Scheune des Heinrich Kusch, alles als Mann- und Burglehen.
Siegler Siegler
Johann von Rein
Formalbeschreibung Formalbeschreibung
Lehnsrevers

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Belehnte/r: Johann von Rein

Repräsentationen

Typ Bezeichnung Zugang Information Aktion
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