2463
Vollständige Signatur
ISG FFM, H.19.01, 2463
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
16.11.1535 - 02.07.1536, 1491
Originaldatierung
Originaldatierung
Nr. 1: Datum Dinstags nach martini Anno D[omi]ni Millesimo Quingentesimo Trigesimo quinto;
Nr. 2: Datum auf Sontag Visitationis Beate Marie virginis In Anno domini Millesimo quingentesimo Trigesimo sexto.
Nr. 2: Datum auf Sontag Visitationis Beate Marie virginis In Anno domini Millesimo quingentesimo Trigesimo sexto.
Alte Archivsignatur
Alte Archivsignatur
Predigergasse
Provenienz
Organisations- und Aktenzeichen
Organisations- und Aktenzeichen
Bl. 8-9
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
Nr. 1: Quittung vom 16.11.1535 (Konzept): Der Rechenschreiber Hilarius Ochs zeigt dem Rat an, dass Friedrich Faut im Jahr 1491 als Erbe des Kraft zur alten Waage vor Gericht wegen einer Schuld von 70 Gulden 1 Turnos und 4 Hellern einen Kummer [Arrest] auf die Frankfurter Behausung des Gilbrecht Weiß zu Fauerbach ("Fuerbach"), Ritter zu Heuchelheim ("Huchelnheym"), legen ließ. Die Behausung steht beim Predigerkloster [neben einem Vikarienhaus des Bartholomäusstiftes; vgl. Hausurkunden 2461]. Nun hat Philipp Weiß von Fauerbach, der Sohn des damaligen Beklagten, Ansprüche auf die Behausung erhoben, zunächst gegenüber Barbara, Hans Schwarzenbergers Witwe, und nach deren Tod dann gegenüber ihrem Schwiegersohn Hilarius Ochs. Schließlich hat Weiß von Fauerbach erreicht, dass Ochs ihm die Behausung gegen Zahlung der Schuld und für einen halben Gulden Zins, der inzwischen abgelöst worden war, wieder übergibt, sofern dies nicht dem Urteil des Schöffengerichtes widerspricht. Weiß von Fauerbach hat daraufhin 80 Gulden bezahlt, über die Ochs quittiert, was der Rat mit der vorliegenden Urkunde beglaubigt.
Nr. 2: Verschreibung vom 2.7.1536: Philipp Weiß von Fauerbach verpflichtet sich gegenüber dem Rat, für die erwähnte Behausung alle bürgerlichen Lasten zu übernehmen, nämlich "stewr, wachen, huetten, bronnen gelt" u.a. Laut Rückvermerk stand die Behausung hinter dem Predigerkloster.
Nr. 2: Verschreibung vom 2.7.1536: Philipp Weiß von Fauerbach verpflichtet sich gegenüber dem Rat, für die erwähnte Behausung alle bürgerlichen Lasten zu übernehmen, nämlich "stewr, wachen, huetten, bronnen gelt" u.a. Laut Rückvermerk stand die Behausung hinter dem Predigerkloster.
Rückvermerk
Rückvermerk
"I. philips wayß von Fuerbach das huß hinder den predigern", "Aa"
Siegler
Siegler
Nr. 1: Siegelankündigung Stadtsiegel;
Nr. 2: Siegel des Philipp Weiß von Fauerbach (Wachs, anhängend, leicht beschädigt)
Nr. 2: Siegel des Philipp Weiß von Fauerbach (Wachs, anhängend, leicht beschädigt)
Deskriptoren
Deskriptoren
Personen: Ochs, Hilarius: Rechenschreiber; Weiß von Fauerbach, Gilbrecht; Weiß von Fauerbach, Philipp; Schwarzenberger, Barbara; Schwarzenberger, Hans; Waage, Kraft zur alten;
Sachbegriffe: Zinsklage; Gebäude; Predigergasse; Kummer; Arrest;
Körperschaften: Schöffengericht; Rat;
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Sprache: deutsch
Beschreibstoff: Papier
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Urkunde | Detailseite anzeigen |