1643
Vollständige Signatur
ISG FFM, H.19.01, 1643
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
1829 - 1847
Alte Archivsignatur
Alte Archivsignatur
Lit. M. Nr. 161
Provenienz
Organisations- und Aktenzeichen
Organisations- und Aktenzeichen
Bl. 59
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
Memorialbuch Nr. 1 des Metzgermeisters Johann Martin May zu den Häusern Lit. E. Nr. X,1; Lit. M. Nr. 161 sowie Lit. M. Nr. 81 und 84:
Das Haus Lit. E. Nr. X,1 mitsamt Garten stand in der neuen Mainzergasse [auf einem ehemaligen Wallgrundstück]. Das Wohnhaus wurde vom 1.6.1829 an für ein Jahr für 500 Gulden an Friedrich Scharff-Willemer vermietet, gleichzeitig der Seitenbau für 300 Gulden im Jahr an Professor Molitor. Es folgt ein Aufstellung der Kosten für die Renovierung der Gebäude und für die Wiederherstellung und Bepflanzung des Gartens von April 1829 bis Ende 1832. Im Juli 1833 verkaufte May Haus und Garten an die Witwe Marie Louise Catherine Rozier des Bordes, geb. Brentano, verwitwete Jordis. [vgl. Hausurkunden 510].
Das Haus Lit. M. Nr. 81, später Schlachthausgasse 7, hatte Mays Vater bei einer Abteilung für 7000 Gulden von den Willischen Geschwistern übernommen. Nach dem Tod des Vaters hatte May das Haus für 7000 Gulden seiner Schwester Maria Kißner, geb. May überlassen, von der er es aber am 11.3.1836 für 11000 Gulden wieder übernahm. May bezahlte mit 6000 Gulden in bar und einem Insatz auf Haus und Schirn der Frau Zimmer, vorher verehelichte Rieger. Es folgt eine Aufstellung für die Renovierung des Hauses.
Es folgen Aufzeichnungen zu Mays Kanalaktien (Main-Donau-Kanal) und zu seiner Beteiligung an der Taunus-Eisenbahn.
Das Debos´sche Haus Lit. M. Nr. 84 in der Schlachthausgasse hatte May am 20.10.1840 für 3500 Gulden vom Pflegamt des Heiliggeistspitals ersteigert. Am 9.3.1841 ersteigerte er auch noch einen daran anstoßenden Bauplatz. Auf diesen Bauplätzen baute May dann in den Jahren 1841 bis 1843 die Häuser Lit. M. Nr. 84a und Lit. M. Nr. 84b. Die Kosten hierfür sind detailliert aufgeführt.
Das Haus Lit. M. Nr. 161 in der Bendergasse musste im Dezember 1846 wegen einer Absenkung gesprießt werden. Im Februar 1847 ordnete das Bauamt dann den Abbruch an. May wollte das Haus zunächst wieder aufbauen. Wegen verschiedener Auflagen des Bauamtes entschloß er sich jedoch, den Bauplatz für 500 Gulden zu verkaufen. Ein Verkauf an den Senator Kloß, der im Auftrag des Bauamtes auftrat, wurde jedoch vom Bürgerkolleg untersagt, so das May den Platz seinem Schwager Jacob schenkte.
Bei der Berechnung der Ausgaben werden folgende Firmen genannt: Schreiber (Öfen); J. G. B. Trost (Öfen); Eimer (Weißbinder); Löwe (Spengler); Brofft (Maurer); Maier (Tapeten); Rust (Steinmetz); Laupus (Schreiner); Scheuer (Steindecker); Nothnagel (Tapeten); Laubinger (Schlosser); Dehmer (Tapezierer); Straus (Tapeten); Roth (Häfner); Müller (Kupferschmied); Scheibe (Spengler); Kitz (Pumpen); Allmann (Schreiner); Schupert (Herde); Himmighoffen (Glaser); Heimpell (Zimmermeister); Geiger (Schreinermeister); Rausch (Glasermeister); Pauli (Tapezierer); Schell (Kärcher); Pommarius (Tapezierer); Körber (Zimmermeister); Weber und Rübenach (Plattenhändler); Reinhard (Pflasterer); Reichert (Weißbinder); Gwinner (Weißbinder); Kreutzer (Häfner); Morret (Tapezierer); Lotz (Mauerermeister); Pistor (Maurermeister); David Worms (Makler); Hofmann (Notar); Bertram (Schiffer); Hens (Weißbinder); Hofmann (Weißbinder); Röhrig (Steindecker); Huber (Schreinermeister); Renfert (Steinmetz); Heychen (Schreinermeister); Brofft und Krupp (Steinmetz); Schuch (Schlossermeister); Weil (Schreinermeister); Löschhorn (Spenglermeister); Startz (Kupferschmied); Frohberg (Schreinermeister); Franz Fried (Pumpenmacher); Fester (Kupferschmied); Hammeran (Schlossermeister); Hassenpflug (Schreinermeister); Mack (Schlosser); Zeh Witwe (Plattenhändler); Kothe (Schreiner); Böhler (Glaser);
Das Haus Lit. E. Nr. X,1 mitsamt Garten stand in der neuen Mainzergasse [auf einem ehemaligen Wallgrundstück]. Das Wohnhaus wurde vom 1.6.1829 an für ein Jahr für 500 Gulden an Friedrich Scharff-Willemer vermietet, gleichzeitig der Seitenbau für 300 Gulden im Jahr an Professor Molitor. Es folgt ein Aufstellung der Kosten für die Renovierung der Gebäude und für die Wiederherstellung und Bepflanzung des Gartens von April 1829 bis Ende 1832. Im Juli 1833 verkaufte May Haus und Garten an die Witwe Marie Louise Catherine Rozier des Bordes, geb. Brentano, verwitwete Jordis. [vgl. Hausurkunden 510].
Das Haus Lit. M. Nr. 81, später Schlachthausgasse 7, hatte Mays Vater bei einer Abteilung für 7000 Gulden von den Willischen Geschwistern übernommen. Nach dem Tod des Vaters hatte May das Haus für 7000 Gulden seiner Schwester Maria Kißner, geb. May überlassen, von der er es aber am 11.3.1836 für 11000 Gulden wieder übernahm. May bezahlte mit 6000 Gulden in bar und einem Insatz auf Haus und Schirn der Frau Zimmer, vorher verehelichte Rieger. Es folgt eine Aufstellung für die Renovierung des Hauses.
Es folgen Aufzeichnungen zu Mays Kanalaktien (Main-Donau-Kanal) und zu seiner Beteiligung an der Taunus-Eisenbahn.
Das Debos´sche Haus Lit. M. Nr. 84 in der Schlachthausgasse hatte May am 20.10.1840 für 3500 Gulden vom Pflegamt des Heiliggeistspitals ersteigert. Am 9.3.1841 ersteigerte er auch noch einen daran anstoßenden Bauplatz. Auf diesen Bauplätzen baute May dann in den Jahren 1841 bis 1843 die Häuser Lit. M. Nr. 84a und Lit. M. Nr. 84b. Die Kosten hierfür sind detailliert aufgeführt.
Das Haus Lit. M. Nr. 161 in der Bendergasse musste im Dezember 1846 wegen einer Absenkung gesprießt werden. Im Februar 1847 ordnete das Bauamt dann den Abbruch an. May wollte das Haus zunächst wieder aufbauen. Wegen verschiedener Auflagen des Bauamtes entschloß er sich jedoch, den Bauplatz für 500 Gulden zu verkaufen. Ein Verkauf an den Senator Kloß, der im Auftrag des Bauamtes auftrat, wurde jedoch vom Bürgerkolleg untersagt, so das May den Platz seinem Schwager Jacob schenkte.
Bei der Berechnung der Ausgaben werden folgende Firmen genannt: Schreiber (Öfen); J. G. B. Trost (Öfen); Eimer (Weißbinder); Löwe (Spengler); Brofft (Maurer); Maier (Tapeten); Rust (Steinmetz); Laupus (Schreiner); Scheuer (Steindecker); Nothnagel (Tapeten); Laubinger (Schlosser); Dehmer (Tapezierer); Straus (Tapeten); Roth (Häfner); Müller (Kupferschmied); Scheibe (Spengler); Kitz (Pumpen); Allmann (Schreiner); Schupert (Herde); Himmighoffen (Glaser); Heimpell (Zimmermeister); Geiger (Schreinermeister); Rausch (Glasermeister); Pauli (Tapezierer); Schell (Kärcher); Pommarius (Tapezierer); Körber (Zimmermeister); Weber und Rübenach (Plattenhändler); Reinhard (Pflasterer); Reichert (Weißbinder); Gwinner (Weißbinder); Kreutzer (Häfner); Morret (Tapezierer); Lotz (Mauerermeister); Pistor (Maurermeister); David Worms (Makler); Hofmann (Notar); Bertram (Schiffer); Hens (Weißbinder); Hofmann (Weißbinder); Röhrig (Steindecker); Huber (Schreinermeister); Renfert (Steinmetz); Heychen (Schreinermeister); Brofft und Krupp (Steinmetz); Schuch (Schlossermeister); Weil (Schreinermeister); Löschhorn (Spenglermeister); Startz (Kupferschmied); Frohberg (Schreinermeister); Franz Fried (Pumpenmacher); Fester (Kupferschmied); Hammeran (Schlossermeister); Hassenpflug (Schreinermeister); Mack (Schlosser); Zeh Witwe (Plattenhändler); Kothe (Schreiner); Böhler (Glaser);
Deskriptoren
Deskriptoren
Personen: May, Johann Martin: Metzgermeister; Rozier des Bordes, Marie Louise Catherine: geb. Brentano, verw. Jordis; Scharff-Willemer, Friedrich; Molitor: Professor; Kloß, Johann Jakob Konrad: Senator; Zimmer; Will: Geschwister; Debos; Kißner, Maria: geb. May;
Sachbegriffe: Lit. E. Nr. X,1; Gebäude; Mainzer Gasse, neue; Lit. M. Nr. 161; Bendergasse; Bürgerkolleg; Taunuseisenbahn; Main-Donau-Kanal;Lit. M. Nr. 81; Schlachthausgasse 7; Lit. M. Nr. 84; Lit. M. Nr. 84 a; Lit. M. Nr. 84 b;
Körperschaften: Schreiber, Öfen; J. G. B. Trost; Eimer, Weißbinder; Hospital zum Heiligen Geist; Löwe, Spengler; Brofft, Maurer; Maier, Tapeten; Rust, Steinmetz; Laupus, Schreiner; Scheuer, Steindecker; Nothnagel´sche Fabrik und Handlung (Tapeten); Laubinger, Schlosser; Dehmer, Tapezierer; Strauß, Tapeten; Roth, Häfner; Müller, Kupferschmied; Scheibe, Spengler; Kitz, Pumpen; Allmann, Schreiner; Schubert, Herde; Himmighoffen, Glaser; Heimpell, Zimmermeister; Geiger, Schreinermeister; Rausch, Glasermeister; Pauli, Tapezierer; Schell, Kärcher; Pommarius, Tapezierer; Körber, Zimmermeister; Weber und Rübenach, Plattenhändler; Reinhard, Pflasterer; Reichert, Weißbinder; Gwinner, Weißbinder; Kreutzer, Häfner; Morret, Tapezierer; Lotz, Mauerermeister; Pistor, Maurermeister; David Worms, Makler; Hofmann, Notar; Bertram, Schiffer; Hens, Weißbinder; Hofmann, Weißbinder; Röhrig, Steindecker; Huber, Schreinermeister; Renfert, Steinmetz; Heychen, Schreinermeister; Brofft und Krupp, Steinmetz; Schuch, Schlossermeister; Weil, Schreinermeister; Löschhorn, Spenglermeister; Startz, Kupferschmied; Frohberg, Schreinermeister; Franz Fried, Pumpenmacher; Fester, Kupferschmied; Hammeran, Schlossermeister; Hassenpflug, Schreinermeister; Mack, Schlosser; Zeh Witwe, Plattenhändler; Kothe, Schreiner; Böhler, Glaser; Bauamt
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Sprache: deutsch
Beschreibstoff: Papier
Modi: Memorialbuch.
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
|---|---|---|---|---|
| Original | Urkunde | Detailseite anzeigen |