499
Vollständige Signatur
ISG FFM, H.19.01, 499
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
1779 - 1809
Alte Archivsignatur
Alte Archivsignatur
Lit. E. Nr. 233
Provenienz
Organisations- und Aktenzeichen
Organisations- und Aktenzeichen
Bl. 4
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
a) Kaufvertrag vom 7.10.1779: Die Barbanischen Erben verkaufen an Anna Maria Sporer, geb. Thomas, Witwe des Holzmessers Otto Spo[h]rer, das Haus Zur bösen Frau. Als Verkäufer treten folgende Personen auf: Johanna Rahel Wolst, geb. Barban, und ihr Mann, der Tobais [Tobacs?]-Fabrikant Johann Daniel Wolst, der auch als Kurator des Johann Georg Barban auftritt; Dr. jur. Jonas Kingenheimer als bevollmächtigter Kurator des in neapolitanischen Militärdienst stehenden und verheirateten Simon Barban; der Prokurator Johann Nikolaus Alexander Rößing als bevollmächtigter Kurator des ledigen Johann Georg Barban. Das verkaufte Haus ist eines der sogenannten neuen Häuser und liegt zwischen dem Capitain de Grote und dem Judeneck bzw. der Heuwaage. Vorne stößt es auf die Baumallee und hinten auf die Töpfergasse ("Töppengasse"). Es ist mit einem Grundzins von 4 Gulden an das Rechneiamt und mit 4 Gulden Laternengeld belastet. Der Kaufpreis beträgt 5000 Gulden, wovon die Käuferin 1000 bar bezahlt. Die übrigen 4000 Gulden bleiben als Restkaufschilling auf dem Haus stehen (auf 3 Jahre bei 3,5% Zinsen).
b) Am 7.10.1779 treten die Verkäufer den Restkaufschilling an den Materialisten Johann Jakob Kasimir Leonhardi ab. c) Korrekturen des Notars vom 7.10.1779.
d) Vermerk des Substituten J[ohann] D[aniel] Maus vom 11.6.1784, dass der Restkaufschilling im Restkaufschillingsbuch notiert wurde ("de Anno 1784 pag. 543.seq. sub Num. 19."). e) Am 20.6.1785 erklären folgende Personen, dass der Restkaufschilling in der elterlichen Erbteilung der Frau Dr. Schweizer, geb. Leonhardi, zugeschrieben ("cediret") wurde: Johann Peter Leonhardi, M. M. Buch, geb. Leonhardi, und ihr Mann Johann Samuel Buch, A. C. C. Schmid, geb. Leonhardi, und ihr Mann Johann Friedrich Schmid (dieser als Administrator über Johann Daniel Leonhardi) sowie G. W. Buch als Kurator des Johann Daniel Leonhardi.
f) Kanzleivermerk des Substituten [Karl Ludwig] Franck vom 21.1.1809, dass die Cession vom 20.6.1785 gerichtlich eingeschrieben worden ist.
g) Kanzleivermerk des Substituten Franck vom 21.1.1809: Die Administratoren des Leonhardischen Fidei-Kommiss-Vermögens, Dr. Gottlieb Schmid und Georg Wolfgang Fischer, sowie der Oberleutnant Schweizer zeigen Folgendes an: Nach dem Tod der Frau Senator Dr. Schweizer wurde ihr Vermögen am 11.1.1809 unter ihren beiden Kindern durch Losentscheid aufgeteilt. Dabei ist der Restkaufschilling der Frau Hofrat Margaretha Elisabetha Hoch, geb. Schweizer, zugefallen.
h) Am 4.2.1809 erklärt Margaretha Elisabetha Hoch, geb. Schweizer, dass sie den Restkaufschilling an ihre Eltern, den Güterschaffner Georg Philipp Christoph Hoch und seine Frau verkauft hat.
i) Kanzleivermerk des Substituten Franck vom gleichen Tag zur Umschreibung des Restkaufschillings.
j) Kanzleivermerk Francks, dass der Restkaufschilling heute zu Lasten der neuen Schuldner in eine Hypothek umgewandelt worden ist.
b) Am 7.10.1779 treten die Verkäufer den Restkaufschilling an den Materialisten Johann Jakob Kasimir Leonhardi ab. c) Korrekturen des Notars vom 7.10.1779.
d) Vermerk des Substituten J[ohann] D[aniel] Maus vom 11.6.1784, dass der Restkaufschilling im Restkaufschillingsbuch notiert wurde ("de Anno 1784 pag. 543.seq. sub Num. 19."). e) Am 20.6.1785 erklären folgende Personen, dass der Restkaufschilling in der elterlichen Erbteilung der Frau Dr. Schweizer, geb. Leonhardi, zugeschrieben ("cediret") wurde: Johann Peter Leonhardi, M. M. Buch, geb. Leonhardi, und ihr Mann Johann Samuel Buch, A. C. C. Schmid, geb. Leonhardi, und ihr Mann Johann Friedrich Schmid (dieser als Administrator über Johann Daniel Leonhardi) sowie G. W. Buch als Kurator des Johann Daniel Leonhardi.
f) Kanzleivermerk des Substituten [Karl Ludwig] Franck vom 21.1.1809, dass die Cession vom 20.6.1785 gerichtlich eingeschrieben worden ist.
g) Kanzleivermerk des Substituten Franck vom 21.1.1809: Die Administratoren des Leonhardischen Fidei-Kommiss-Vermögens, Dr. Gottlieb Schmid und Georg Wolfgang Fischer, sowie der Oberleutnant Schweizer zeigen Folgendes an: Nach dem Tod der Frau Senator Dr. Schweizer wurde ihr Vermögen am 11.1.1809 unter ihren beiden Kindern durch Losentscheid aufgeteilt. Dabei ist der Restkaufschilling der Frau Hofrat Margaretha Elisabetha Hoch, geb. Schweizer, zugefallen.
h) Am 4.2.1809 erklärt Margaretha Elisabetha Hoch, geb. Schweizer, dass sie den Restkaufschilling an ihre Eltern, den Güterschaffner Georg Philipp Christoph Hoch und seine Frau verkauft hat.
i) Kanzleivermerk des Substituten Franck vom gleichen Tag zur Umschreibung des Restkaufschillings.
j) Kanzleivermerk Francks, dass der Restkaufschilling heute zu Lasten der neuen Schuldner in eine Hypothek umgewandelt worden ist.
Zeugen
Zeugen
a) u. b) Johann Wolfgang Fleck, Georg Maußer
Siegler
Siegler
a) Lacksiegel und Unterschriften der Verkäufer bzw. der Kuratoren und der Zeugen, Unterschrift der Käuferin, Oblatensiegel und Unterschrift des Notars Johann Lorenz Stellwag
b) Lacksiegel und Unterschriften der Verkäufer und der Zeugen, Oblatensiegel und Unterschrift des Notars Stellwag
c) Unterschrift des Notars Stellwag
d) Unterschrift des Substituten Maus
e) Unterschriften der Erben Leonhardi
f) u. g) Unterschrift des Substituten Franck
h) Lacksiegel und Unterschriften der Verkäuferin und ihres Mannes J. P. H. Hoch
i) u. j) Unterschriften Francks
b) Lacksiegel und Unterschriften der Verkäufer und der Zeugen, Oblatensiegel und Unterschrift des Notars Stellwag
c) Unterschrift des Notars Stellwag
d) Unterschrift des Substituten Maus
e) Unterschriften der Erben Leonhardi
f) u. g) Unterschrift des Substituten Franck
h) Lacksiegel und Unterschriften der Verkäuferin und ihres Mannes J. P. H. Hoch
i) u. j) Unterschriften Francks
Deskriptoren
Deskriptoren
Personen: Wolst, Johann Daniel: Tobais-Fabrikant; Wolst, Johanna Rahel: geb. Barban; Kingenheimer, Jonas; Barban, Simon; Rössing, Johann Nikolaus Alexander: Prokurator; Barban, Johann Georg; Grote, de: Capitain; Spohrer, Otto: Holzmesser; Spohrer, Anna Maria: geb. Thomas; Sporer: siehe Spohrer; Stellwag, Johann Lorenz: Notar; Fleck, Johann Wolfgang; Maußer, Georg; Leonhardi, Johann Jakob Kasimir: Materialist; Maus, Johann Daniel: Stadtkanzleisubstitut; Schweizer: Frau Senator, geb. Leonhardi; Leonhardi, Johann Peter; Buch, M. M.: geb. Leonhardi; Buch, Johann Samuel; Schmid, A. C. C.: geb. Leonhardi; Schmid, Johann Friedrich; Buch, G. W.; Leonhardi, Johann Daniel; Franck, Karl Ludwig: Stadtkanzleisubstitut; Schmid, Gottlieb; Fischer, Georg Wolfgang; Schweizer: Oberleutnant; Hoch, Margaretha Elisabetha: geb. Schweizer, Frau Hofrat; Hoch, J. P. H.; Hoch, Georg Philipp Christoph: Güterschaffner;
Sachbegriffe: Böse Frau, Haus; Gebäude; Judeneck; Heuwaage; Baumallee; Töpfergasse; Töppengasse; Grundzins; Laternengeld; Restkaufschilling; Fideikommiss; Hypothek; Lit. E. Nr. 233;
Körperschaften: Rechneiamt; Leonhardischer Fideikommiss;
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Sprache: Deutsch
Beschreibstoff: Papier
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
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| Original | Urkunde | Detailseite anzeigen |