1675
Vollständige Signatur
HStAM, Urk. 75, 1675
Urkunde
Identifikation (Urkunde)
Datierung
Datierung
1588 April 25
Originaldatierung
Originaldatierung
... und geben zu Fulda Montags nach Quasimodogeniti den funff und zwanzigsten Aprilis im funffzehenhundertt acht unnd achzigstenn jahr
Vermerke (Urkunde)
(Voll-) Regest
(Voll-) Regest
Maximilian [III.], [erwählter König von Polen], Erzherzog von Österreich, [Hoch]Meister des Deutschen Ordens, kaiserlicher Kommissar und Administrator des Klosters Fulda, bekundet, dass er den Kindern des verstorbenen Johann (Hans) Ludermundt - Katharina, Anna, Margarete (Grethe), Kunigunde und Margarete (Margrethe) Ludermundt - ein halbes Gütchen in Horas (Horaw), genannt das Lindeners Gut, mit allem Zubehör nach Fuldaer Lehnrecht erblich verliehen hat. Es folgt eine Beschreibung des Zubehörs. Das halbe Gütchen haben die Vormünder der Lehnsnehmer zuvor von deren Geschwistern für 450 Gulden gekauft. Über ein weiteres von den Geschwistern erworbenes Gütchen besitzen die Vormünder [?] eine gesonderte Lehnsurkunde. Die Lehnsnehmer sollen das Gütchen in einem guten baulichen Zustand halten und nicht aufteilen. Sie haben einen jährlichen Zins in Höhe von vier Gnacken, sieben Maß Hafer, zwei Maß Weizen und einem halben Huhn zu zahlen. Sie sind wie ihre Nachbarn, die vergleichbare Güter innehaben, verpflichtet, Folge, Steuer und Frondienste zu leisten. Wenn die Erträge des Gütchens steigen, werden auch die Abgaben und Dienste proportional angehoben. Etwaige Streitigkeiten zwischen den Lehnsnehmern und dem Kloster Fulda werden ausschließlich vor dem zuständigen Fuldaer Gericht beigelegt; wenn die Lehnsnehmer vor dem Gericht einer fremden Landesherrschaft klagen, wird die vorliegende Urkunde ungültig und das halbe Gütchen fällt an das Kloster Fulda zurück. Andere Rechte und Gewohnheiten des Klosters Fulda bleiben von dieser Urkunde unberührt. Siegelankündigung [Sekretsiegel]. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Siegler
Siegler
[Maximilian [III.], [erwählter König von Polen], kaiserlicher Kommissar und Administrator des Klosters Fulda]
Formalbeschreibung
Formalbeschreibung
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Informationen / Notizen
Zusatzinformationen
Zusatzinformationen
Datierung nach dem neuen Stil.
Gnacken sind geringwertige Groschen.
Laut des Rückvermerks des 16. Jahrhunderts sind die in der Urkunde genannten Lehnsteile bei einer Aufteilung (theilung) bis auf vier Beete an eine Frau Katharina Scheffer gefallen.
Repräsentationen
| Typ | Bezeichnung | Zugang | Information | Aktion |
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