Vollständige Signatur

KreisA HG, Slg. 102, 452

Fallakte (allgemein)


Identifikation (Fallakte)


Titel Titel
Jüngst, Karl
Laufzeit Laufzeit
1922-1933, 1945-1954

Angaben zur Person


Personenname Personenname
Karl Jüngst
Wohnort Wohnort
Oberhöchstadt, Borngasse 7
Biografische Angaben Biografische Angaben
Jüngst setzt sich in der Stichwahl im Juli 1922 mit 7:6 Stimmen gegen den bürgerlichen Kandidaten Bruno Hildmann durch.
Der Oberhöchstädter Bürgermeister kandidiert 1925, 1928 (2. Juni) und 1933 (12. März) für die Kreistagswahl für die SPD. Er zieht 1925 und 1928 in den Kreistag ein.
Am 14. März 1933 wird er seines Amtes vollständig enthoben. Er wurde von jeglicher Arbeit und Wohlfahrtsunterstützung (bis 1936) ausgeschlossen.
Nach dem Krieg wird er von den Amerikanern erneut als Bürgermeister eingesetzt. Zunächst hatte er das Amt abgelehnt, weil er die Rückkehr der Nazis fürchtete. Dich am 2. April erklärte er sich dich dazu bereit. Im Frühjahr 1946 wird er wiedergewählt. Ebenfalls Kandidatur für den Kreistag 1946, er zieht ins Parlament ein und wird Mitglied des Kreisausschusses. 1948 erneut in den Kreistag gewählt.
Der DRK-Ortsverband hat seinen Sitz seit 1979 im Karl-Jüngst-Haus
W. Jung, Kronberg von A bis Z, Oberursel 1982, S. 19

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
Kreisblatt des Obertaunuskreises, 26. September 1925, Nr. 26 und 14. November 1925, Nr. 32, 29. Juni Nr. 21
Kreisblatt des Obertaunuskreises, 22. Mai 1928, Nr. 14.
Kreisblatt des Obertaunuskreises, 2. Juni 1928 und 23. Juni 1928, Nr. 16 und 18.
Amtliches Kreisblatt des Obertaunuskreises, 6. April 1946, Nr. 10, 18. April, Nr. 12, 2. Mai, Nr. 13
Amtliches Kreisblatt für den Obertaunuskreis, 4. Mai, 1948, Nr. 17, Sondernummer

Usinger Anzeiger, 3. März 1933.
C., Kopper, Das Hakenkreuz auf der Kronberger Burg, Dortmund 1990, S. 77. 174
W. Ronner (Hg.) Es war einmal, Eine Chronik der Jahre 1872-1975 in Zeitungsmeldungen, Frankfurt 2006. S. 364

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