2399
Vollständige Signatur
HStAM, 3, 2399
Sachakte
Identifikation
Titel
Titel
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Ludwig, Kanzler Johann Feige, dem Kurfürsten von Sachsen, dem hessischen Rat beim Schwäbischen Bunde Eberhard v. Radenhausen, Kurfürst Richard von Trier, den pfalzgräflichen Räten zu Heidelberg, den Amtmännern Helwig v. Rückershausen und Helwig v. Lauerbach, mit Ulrich Ulner v. Dieburg, dem Kellner zu Umstadt Wolf Stenger. - Dabei: Schreiben des Landgrafen an den Amtmann zu Gießen Balthasar v. Weitolshausen gen. Schrautenbach sowie an Kurfürst Ludwig in Ausfertigung. Schreiben des Pfalzgrafen Johann und des Markgrafen Philipp zu Baden an Kurfürst Ludwig
Laufzeit
Laufzeit
1526-1528
Vermerke
Enthält
Enthält
1526 Januar. Nr. 210. (Vgl. Friedensburg, Zur Vorgeschichte des Gotha-Torgauischen Bündnisses S. 87 Anm. 1)
Februar. Sendung des Kanzlers Feige zu Kurfürst Ludwig. Besetzung von Fulda. Beschwerde des Kurfürsten Ludwig über die im Nördlinger Bundesabschiede von den drei Bundesrichtern aufgestellten fünf Zweifel
Instruktion an den hessischen Gesandten Eberhard v. Radenhausen, sich in der Sache mit den pfalzgräflichen und anderen fürstlichen Räten zu vereinigen
April - Juli. Leistung der Bundeshilfe. Vermittlung zwischen dem Landgrafen und dem Koadjutor von Fulda. Unvermögen des Landgrafen, die vom Schwäbischen Bunde geforderte eilende Hilfe zu leisten
er wünscht, aus dem Bunde zu kommen. Geleit für Schweiker v. Sickingen zum Reichstage. Pfalzgraf Johann und Markgraf Philipp zu Baden bitten den Kurfürsten, daß der Besitz der jetzt von ihm besessenen, nach Kreuznach gehörenden, von der Grafschaft Sponheim rührenden Lehengüter des Franz v. Sickingen beurkundet wird
August. Nr. 2947
November, Dezember. Die Forderung des Hartmann v. Cronberg
kaiserliche Mandate in seiner Angelegenheit. Verhandlung über eine Verwendung der Kurfürsten von Sachsen und Pfalz und des Landgrafen für Herzog Ulrich von Württemberg bei Erzherzog Ferdinand und beim Kaiser. Sperrung der französischen Pässe. Irrung zwischen Philipp v. Falken und denen v. Boineburg gen. v. Hohenstein
1527 Januar - März. Entwurf der Instruktion an den Kaiser zu Gunsten Herzog Ulrichs von Württemberg
Zusammenschickung kurpfälzischer, kursächsischer und hessischer Räte nach Eisenach. Bedenken wegen der Beschlüsse zu Eßlingen und des nach Regensburg ausgeschriebenen Reichstages. Sendung des Amtmanns zu Schotten Adolf Rau v. Holzhausen zu Kurfürst Ludwig: der Landgraf ist verhindert, mit dem Kurfürsten zusammen zu kommen
Patenschaft Landgraf Philipps bei dem Sohne Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig
Zusammenschickung der Räte in Sachen des Herzogs Ulrich
Vorschlag einer Zusammenkunft mit Kurfürst Ludwig in Frankfurt
Besuch des Reichstages zu Regensburg
Instruktion des Landgrafen und Antwort des Kurfürsten an den Gesandten. Ansuchen eines Paul von Gamelitz
April - Juni. Kammergerichtsprozeß gegen den Landgrafen wegen Bezahlung seiner Anlagen für die Botschaft zum Kaiser nach Spanien und die Türkenhilfe. Zusammenschickung kursächsischer, kurpfälzischer und hessischer - Adolf Rau - Räte nach Nürnberg zur Ausrichtung der Gesandtschaft an König Ferdinand in Sachen Herzog Ulrichs von Württemberg. Irrung zwischen Philipp v. Falken und denen v. Boineburg gen. v. Hohenstein. Reise des Kurfürsten Ludwig nach Marburg. Bezahlung der Landsteuer in Stadt und Zent Umstadt
Juli. Belehnung des Landgrafen Philipp durch Kurfürst Ludwig mit Schloß und Stadt Homburg v.d.H. (Abschrift im Kopialbuch K 1 Bl. 107)
September, Oktober. Die Angelegenheit Herzog Ulrichs von Württemberg. Irrung zwischen Philipp v. Falken und denen v. Boineburg. Unterstützung der Gesandtschaft Herzog Ulrichs an den Kaiser, Beredung dieser Angelegenheit auf dem Kurfürstentage zu Oberwesel. Versuch einer Aussöhnung Ulrichs mit Herzog Wilhelm von Bayern. Kriegsgefahr für Hessen im Falle eines Erfolges im ungarischen Kriege. Hartmut v. Cronberg. Nr. 3054
November, Dezember. Vermittlung des Kurfürsten Ludwig zwischen dem Landgrafen und Kaspar v. Langsdorf. Verhandlung der Irrung der Pfalzgrafen Ott Heinrich und Philipp mit Bischof und Stift zu Eichstädt auf dem Schwäbischen Bundestage. (Vgl. Nr. 145, 149. 150, 151.) Übersendung von Briefen an Herzog Ulrich. Einladung des Dr. Pack zu Weihnachten nach Kassel. Förderung der Gesandtschaft für Herzog Ulrich zum Kaiser. Werbung des kurpfälzischen Marschalls beim Landgrafen wegen des Komturs zu Marburg. Verhandlungen des Landgrafen mit dem Reichsregiment Herzog Ulrichs wegen, Bitte an den Kurfürsten um Hilfe im Falle einer Achterklärung, Verwendung des Kurfürsten für Philipp beim Reichsregiment. - Nr. 2541
Ohne Datum (1527 Ende). Forderung des Ulrich Ulner v. Dieburg, seines Bruders und des Herrn v. Reipoltskirchen wegen des Amtes Bickenbach
1528 Januar. Nr. 2947
Februar - Juni. Irrungen zwischen Philipp v. Falken und denen v. Boineburg. Der Landgraf wünscht, mit Kurfürst Ludwig zusammen zu kommen
Sendung des pfälzischen Marschalls Wilhelm v. Habern zum Landgrafen. Einwilligung des Kurfürsten zur Verpfändung von Lichtenberg und Homburg v.d.H. Drohender Einfall des Erzbischofs von Mainz in die Obergrafschaft Katzenelnbogen, Bitte um Unterstützung des Kurfürsten. Verhandlungen Philipps mit Ludwig zu Dornberg, Angebot kurpfälzisch-kurtrierischer Vermittlung zur Abwendung der drohenden Kriegsgefahr. Beteiligung des Statthalters in Württemberg Georg Truchseß an einer Vermittlung. Kurfürst Ludwig schlägt vor, von einer Sendung des Pfalzgrafen Friedrich zu König Ferdinand Abstand zu nehmen. Irrungen zwischen dem Landgrafen, Graf Wilhelm von Nassau und Graf Georg von Königstein einerseits und den beiden Stein v. Reifenberg und denen v. Stockheim andererseits wegen der Gerichte Altweilnau und Niederstockheim. Einladung kurpfälzischer Räte zum Verhör des Otto v. Pack nach Kassel. (Als Konzept benutztes Mundum vom 25. Juni im Samtarchiv Bd. IV S. 172 Nr. 8 c.) - Nr. 2948
Juli. Vermittlung des Kurfürsten zwischen dem Landgrafen und den Herzögen von Bayern wegen der aus Anlaß der Packschen Händel entstandenen Verstimmung
(September) Oktober - Dezember. Tag zu Altweilnau wegen der Irrung zwischen Hessen, Graf Wilhelm von Nassau, Graf Eberhard von Königstein und denen v. Reifenberg und v. Stockheim. Mandat des Reichsregimentes an den Landgrafen wegen der Herausgabe von Stadt und Schloß Kronberg
Entsendung hessischer, kurpfälzischer und kurtrierischer Räte zu einem Tage nach Frankfurt (19. November). Schreiben des Schwäbischen Bundeshauptmannes Wilhelm Guß wegen der Werbung des kaiserlichen Orators Propst von Waldkirch. Geplante Zusammenkunft zwischen den Kurfürsten von Pfalz und Trier. Haltung des Schwäbischen Bundestages zu Augsburg gegenüber Landgraf Philipp, Anerbieten kurpfälzischer Vermittlung auf einem Tage zu Worms. (Schreiben des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz vom 25. November in Ausfertigung im Samtarchiv Bd. IV S. 172 Nr. 8 c.) Sendung des Oberamtmannes Helwig v. Rückershausen zu Kurfürst Ludwig. Siehe Nr. 157, 229
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