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HHStAW, 35, 2

Amtsbuch


Identifikation


Titel Titel
Copiae einiger original brieff
Laufzeit Laufzeit
(1237-1459) 15. Jh.

Vermerke


Enthält Enthält
[1246]: Die Schöffen und die Bürgerschaft von Frankfurt beurkunden, daß Albert, Sohn des Ritters Heinrich von Ruedigheim ('de Ruedenkeim'), dem Antoniter-Kloster [zu Rossdorf], in welches derselbe eingetreten sei, vor dem Gerichte zu Frankfurt 3 1/2 Mansen, zu Butterstadt ('Bodderstat')(1) belegen, zu Händen des Herrn Heinrich von Hanau ('de Hagenowa') und des Meisters Richard aufgetragen habe. Datum fehlt. - Original siehe U 7
1247 Februar 22: Gottfried von Epstein ('de Eppinstein') und Reinhard von Hanau ('de Hagenowe') beurkunden, daß Ritter Heinrich von Ruedigheim ('de Rudinkeim') vor dem Gerichte zu Hesselstadt seinen Ansprüchen auf die von seinem Bruder (!) Albert dem Antoniterhause zu Rossdorf ('Rosdorf') geschenkten Güter. Zeugen: die Ritter Franko von Cronenberg (' de Croninberg'), Johann von Rorbach, Gozolf von Friedberg ('de Frideberg'), Arnold Rinnenwolf, Elwin von Buchen ('de Buche'), Guonther von Hanau ('de Hagenowe') und Johann Moffel. Acta sunt hec a. d. 1247 in festo cathedre s. Petri.
1272 August 24: Magister Rupert und die Brüder Falco, Conrad von Burkhardsfelden, Wiger, Heinrich von Udenhausen, Wigand, Friedrich und Walpert vom Antoniter-Hause zu Gruenberg ('Gruninberg') verkaufen dem Antoniter-Hause zu Rossdorf für 70 Mark Kölnisch ihre Güter zu Butterstadt ('Buaderstat') nebst benannten Gefällen zu Langenselbold ('Seilbolt') und Markoebel ('Markmele'). Actum et Datum a. d. 1272 in die b. Bartholomei apostoli. - Original siehe U 22
1251 ohne Tag: Die Meisterin Isengard vom Kloster Meerholz verkauft die dem Kloster gehörigen Güter zu Rossdorf dem dortigen Antoniterstifte. Zeugen: Prior R. und der Kellner des Klosters, Ritter Rudolf, Kanonich H. vom Mockstadt. A. s. h. 1251 in ecclesia nostra in Meroldes
1252 Dezember 5: Hugo, Kardinal-Priester von S. Sabina und apostolischer Legat, genehmigt den Kaufakt, wodurch die Äbtissin des Prämonstratenser-Klosters Meerholz ('Miroldes') in der Diözese Mainz unter Zustimmung ihres Konvents und des Abts von Kloster Selbold dem Antoniter-Hause zu Rossdorf in der Diözese Mainz 4 Hufen in der Gemarkung Rossdorf verkauft habe. D. Colonie non. decembris p. d. Innocentii pape IV. a. X. - Original siehe U 12
1555 August 5: Probst Wigand und die Konventualen des Klosters S. Cyriacus zu Neuenburg beurkunden, daß mit Konsens ihres Obern, des Abts vom Limburg in der Diözese Speier, der Maister Wilhelm und der Konvent des Antoniterstifts Rossdorf eine auf Gütern des Stifts lastende Rente von 2 Schilling und das dem Kloster von der Hinterlassenschaft jedes Meisters des Stifts zustehende Besthaupt mit 4 Mark abgelöst habe. A. 1255, XVIII. Kal. septembris.
1263 Juni 21: Abt Volcmar vom Kloster Limburg in der Diözese Speier ratifiziert als Oberer den Akt, durch welchen Probst Marquard vom Kloster Neuenburg die dem Kloster von der Religiösen Isentrud geschenkte Güter zu Rossdorf dem dortigen Antoniterstift für 16 Mark verkauft. Anno 1263, d. Lympurg mense junio die Albani martiris.
1264 März 23: Reinhard von Hanau konsentiert zu dem Akt, durch welchen die Witwe des Ritters Guenther von Hanau 1/2 Hufe Ackerlands zu Rossdorf dem dortigen Antoniterstift verkauft hat. A. s. h. 1264 dominica oculi mei.
1270 Juni 21: Philipp von Bolanden und seine Gattin Sangardis schenken dem Antoniterstift Rossdorf 17 Morgen Ackerlands, 2 Morgen Wiesen und ein Haus zu Dorfelden und 2 Hofstätten zu Rossdorf. D. 1270 in vigilia b. Marie Magdalene.
1347 ohne Tag: Knappe Robert von Buedingen und seine Gattin Agnes verkaufen dem Kellner Jordan vom Antoniterstift Rossdorf namens desselben ihre zu Rossdorf belegenen benannten Güter. Zeugen: Pfarrer Johann zu Rossdorf, Priester Gilbert zu Friedberg und andere mehr. D. 1347.
1387 Februar 14: Symand Ruesser von Buseck, Konventuale des Antoniterstifts Rossdorf, verkauft unter Zustimmung seiner Brüder Reinhard und Friedrich dem Konventualen Peter, Probst von U. L. F. zu Hirzbach und Verwalter des Stifts, seine benannten Güter zu Rossdorf. Zeugen: Prior Johann 'de tectis' zu Rossdorf und andere mehr. D. 1387 ipso die b. Valentini martiris.
1387 Februar 14: Die Brüder Reinhard und Friedrich Ruesser von Buseck konsentieren zu dem vorstehenden Verkauf. Zeugen: Prior Johann 'de tectis' vom Antoniterstift Rossdorf und andere mehr. G. 1387 ipso die Valentini martiris.
1399 Oktober 10: Abt Diether und der Konvent des [Benedictiner-]Klosters zu Schluechtern verkaufen dem Meister Hugo von Cherio und dem Konvent des Antoniter-Stifts zu Rossdorf ihren hier belegenen Hof nebst allen Zugehörungen. D. 1399 feria VI proxima post Dyonisii martyris sociorum ejus. - Original siehe U 61
1399 Dezember 7: Die Schultheißen Cuno zu Rossdorf und Gobelhen zu Hanau beurkunden, daß vor ihnen Abt Diether und Pfarrer und Klosterbruder Albrecht Fulhaber vom Benediktiner-Kloster Schluechtern dem Meister Hugo von Cherio und dem Konvent des Antoniter-Stifts zu Rossdorf ihren hier gelegenen Hof mit allen zugehörigen Liegenschaften, Rechten und Freiheiten verkauft haben. Datum et actum a. d. 1399 proxima post festum Nicolai confessoris et pontificis. - Original siehe U 62
1400 Dezember 10: Ritter Rudolf von Monfort beurkundet, daß den Geschwistern Ritter Heinrich, Gilbert und Katharina Buseck freies Verfügungsrecht zustehe bezüglich ihrer in den Gemarkungen Rossdorf und Hoechst belegenen Güter. D. 1400 feria VI post conceptionis b. virginis gl.
1401 Januar 1: Die Geschwister Knappe Heinrich, Gilbert und Katharina von Buseck verkaufen unter Zustimmung ihrer Vetter Rudolf von Sachsenhausen und Rudolf von Montfort, beide Ritter, eine in der Gemarkung Rossdorf belegene Hufe Ackerlands und Wiesen nebst benanten anderen Parzellen im Dorfe Rossdorf dem Kaplan Johann Pfund namens des Antoniter-Stifts zu Rossdorf. D.: 1401 in festo circumcisionis domini. - Original siehe U 64
1401 Januar 18: Cuno, Amtmann und Schultheiß zu Rossdorf, weist das Antoniterstift daselbst, vertreten durch den Kaplan Johann Pfund, in die von demselben inhaltlich eines vorgezeigten Kaufbriefs von den Geschwistern Ritter Heinrich, Junker Gilbert und Jungfrau Katharina von Buseck käuflich erworbenen Güter in der Gemarkung Rossdorf gerichtlich ein. Zeugen: Meister Hugo von Chario vom Antoniterstift Rossdorf, die benannten Pfarrer von Mittelbuchen, Bruchkoebel und Niederissigheim und andere mehr. D. 1401 in crastino b. Anthonii confessoris.
1430 Februar 20: Die Eheleute Cuntz Becker von Ortenberg, Bürger zu Hanau, verkaufen in Beisein des Junkers Heilman von Eschbach, Schultheißen zu Hanau, der Katharina, Witwe Cuno, zu Rossdorf 11 1/2 Morgen Ackerlands in der Gemarkung Rossdorf. D. 1430 feria II proxima post dominicam exurge.
1443 November 14: Schultheiß Johann Prim und 3 benannte vereidigte Landscheider vermessen und steinen die in der Gemarkung Rossdorf belegenen, zu dem dortigen Gute der Eheleute Johann Prim gehörenden benannten Ländereien ab. D. 1443 V feria proxima post Martini episcopi.
1247 November ohne Tag: Probst Albert und der Konvent des Klosters Selbold beurkunden, ein zu Bruchkoebel ('in inferiore Kebele') belegenes Gut, vormals Eigentum des Ritters Drabodo, dann von ihnen von Ritter Arnold jun., Drabodos Schwiegersohn, käuflich erworben unter Zustimmung von dessen Gattin Adelheid, deren Bruder Ritter Bertold und der Ritter Eckard von Bleichenbach ('Bletehenbach'), Peter von Hüttengesäß ('Hittegeseze'), Conrad und Richard von Buches ('Buachehes'), Rudolf und Arnold sen. zu Buedingen ('Butingen') dem Antoniterhause [zu Rossdorf] verkauft zu haben. Zeugen: Prior Ruediger, die Kanonichen Werner, Werner, Wigand und Ulrich und die Konversen Richard, Albert, Werder, Rudolf, Bertold, Gerbodo und Heinrich vom Kloster Selbold, Ritter Rudolf von Selbold, benannte Bürger von Gelnhausen und benannte Bürger von Frankfurt. Actum 1247 mense novembris.
1259 März 17: Abt Starkrad und der Konvent des [Benediktiner-]Klosters Seligenstadt beurkunden, daß das Zisterzienser-Kloster Heina ('Henere') einen auf den von ihnen käuflich erworbenen, bei Markkoebel ('Kebele') belegenen Gütern lastenden ihnen jährlich zu entrichtenden Erbzins abgelöst habe. Acta sunt hec a. d. 1259 Datum Gertrudis virginis. - Original siehe U 16
1259 ohne Tag: Ritter Hartmann von Rueckingen entsagt unter Zustimmung seiner Gattin Pauline und seiner Söhne allen vogteilichen Gerechtsamen auf die Güter zu Markkoebel ('Kebele'), welche der Abt und der Konvent des Klosters Haina ('Haenes') dem Magister und den Brüdern des Antoniterhauses zu Rossdorf verkauft haben. Zeugen: Ritter Robert von Hoechst ('de Honstat'), Franko von Hensheim, Bertold der Weise von Koebel ('de Kebele') und andere. Acta sunt hec a. d. 1259 in villa Kebele in curia abbatis de Selegstat.
1263 März 17: Reinhard von Hanau und seine Gattin Adelheid schenken dem von ihren Vorfahren gestifteten Antoniter-Hause zu Rossdorf 30 Morgen Rottland und Wiesen, zwischen den Bächen Kebel und Branbach belegen. Datum a. d. 1263 in die b. Gertrudis. - Original siehe U 18
1450 August 8: Johann von Schwalbach sen. und sein Sohn Johann verkaufen vor Schultheiß Jung zu Markkoebel den eheleuten Johann Prim zu Rossdorf für 62 1/2 Gulden Frankfurter Währung 3 3/4 Morgen Wiesen, in der Gemarkung Markkoebel 'in dem Wilfurt' zwischen dem Markkoebeler und Wachenbuchener Walde belegen. D 1450 in die s. Ciriaci martiris.
1451 April 26: Protokoll über die von Johann Meysch, Schultheiß, und den benannten Schöffen von Mittebuchen, als geschworenen Landscheidern, vorgenommenen Grenzbegehung und Absteinung der Güter des Johann Primm in der Gemarkung Mittelbuchen. D. off montag nach s. Georgen tage a. d. 1451. - Original siehe U 126
1240 ohne Tag: Äbtissin und Kapitel des [Prämonstratenser]Klosters Meerholz ('Mioldos') verkaufen unter Zustimmung des Abts vom [Prämonstratenser-]Kloster Selbold ('Selbol') dem Meister W. und den Brüdern des Antoniter-Hauses zu Rossdorf ('Rostort') 3 Mansen zu Issigheim ('Vussencheim'). Acta sunt hec a. d. 1240 in claustro Mioldes. - Original siehe U 5. - (die Kopie hat im Widerspruch mit dem Original das Jahr 1243)
1248: Abt Gerlach und der Konvent des [Prämonstratenser-]Klosters Ilbenstadt verkaufen dem Antoniter-Hause zu Rossdorf ('Rosdorf') für 29 Mark 3 zu Ober-Issigheim ('in superiori Ozencheim') belegene Mansus. Zeugen: Hermann, vormals Abt zu Ilbenstadt, Hildebrand Ludolf, Pfarrer in Buedesheim ('Bowdesheim') und Hartung, Kanonich in Mockstadt ('Moxstad'). Acta sunt hec a. d. 1248. - Original siehe U 10
1270 Mai 31: Conrad, Dechant von St. Maria ad gradus zu Mainz, verkauft unter Zustimmung des Kapitels die zu seiner Dechanei gehörigen benannten Gefälle und die Besthaupt-Gerechtsame ('jus meliorum capitum') zu Ober-Issigheim ('in superiori Ossinkeim') für 25 Mark Kölnisch an das Antoniter-Hause zu Rossdorf. Actum et datum Maguntie a. d. 1270 II. Kal. junii. - Original siehe U 20
1270 Juli 21: Abt Rudolf und der Konvent des Klosters S. Alban zu Mainz verkaufen dem Antoniterstift Rossdorf die vormals von Hedwig, Witwe Rancar, besessenen Güter in der Gemarkung Oberissigheim. A. s. h. 1270 XII Kal. augusti.
1270 Juli 26: Dechant Conrad und das Kapitel von St. Maria ad gradus zu Mainz ermächtigen den Stiftskanonich Eberhard, dem Antoniter-Hause zu Rossdorf die zur Dechanei gehörigen Güter zu Issigheim ('Ossincheim'), welche sie demselben für 25 Mark Kölnisch verkauft haben, formell zu übertragen. Datum Maguntie a. d. 1270 in crastino b. Jacobi apostoli. - Original siehe U 21
1384 September 18: Probst Johann Wolfelm, Äbtissin Adelheid von Nauheim und der Konvent des Prämonstratenser-Frauenklosters zu Konradsdorf verkaufen vor dem Schöffengericht zu Ober-Issigheim dem Martin 'von Marinis', Bruder des Antoniter-Stifts zu Rossdorf, namens dieses Stifts für 216 1/2 Pfund Heller 3 Schilling 3 Heller Frankfurter Währung 2 Hufen 5 Morgen Ackerland bei Ober-Issigheim. Zeugen: Heilmann, Schultheiß zu Ober-Issigheim, Kunz von Kensheim, Peter von Woellstadt, Johann, Pfarrer zu Ober-Issigheim, Heinrich 'Nuwinkeymer', Schultheiß zu Hanau, Stolle, Schultheiß zu Ruedesheim. D. 1384 an dem suntage neist vor s. Mathei tage dez h. aposteln. - Original siehe U 56
1384 September 18: Probst Johann Wolfelm und zwei benannte Konversen des Prämonstratenser-Frauenklosters zu Konradsdorf werden unter dem Versprechen eines eventuellen Einreitens in das Schloß Hanau Bürgen für den seitens des Kloster Konradsdorf getätigten Verkauf von 2 Hufen 9 Morgen Ackerland zu Ober-Issigheim an das Antoniter-Stift zu Rossdorf zu Händen des Bruders Martin 'von Marin'. Datum a. d. 1384 dominica die proxima ante diem b. Mathei apostoli. - Original siehe U 57
1252 Mai 18: Dechant A. und das Kapitel von S. Victor zu Mainz übertragen den [Antoniter-]Brüdern zu Rossdorf gegen einen am 30. November fälligen Kanon von jährlich 5 Unzen Mainzisch ihre zu Hirzbach ('Hircisbach') belegenen Güter. A. Maguntie a. d. 1252 XV. kal. junij. - Original siehe U 11
1408 Februar 25: Franz Egosz von Heddersdorf und seine benannten Kinder verpfänden vor dem Schultheißen Johann Weneknecht zu Langenselbold den Eheleuten Cuntz Schrub, genannt Kremer, für 10 Pfund Heller 3 Morgen Wiesen in der Gemarkung Langenselbold. D. 1408 in die s. Valentini martiris
1449 Juni 5: Heinrich von Ruedinkheim verkauft, zugleich namens seines mit seiner verstorbenen Gattin Anna gezeugten Sohnes Friedrich, den Eheleuten Johann Prymm zu Hoechst, Kellner des Antoniter-Stifts daselbst, für 32 Goldgulden 1 1/2 Morgen Wiesen zu Kensheim. D. & a. a. d. 1449 feria quinta proxima post festum penthecostes etc. - Original siehe U 123
1447 Februar 15: Johann von Stockheim vidimiert die transsumierte Urkunde vom 12. September 1446, betreffend den Verkauf von 3/4 Wiesen zu Kensheim an Johann Primme, Kellner zu Hoechst. D. a. d. 1447 quarta feria proxima post diem Valentini martiris. - Original siehe U 112
1446 September 12: Anna, Ehefrau Hans von Trubenbach, verkauft unter Zustimmung ihres Sohnes Johann von Ruedingheim und anderer benannter Beteiligter dem Johann Primme, Kellner zu Hoechst, 3/4 Wiesen zu Kensheim. D. a. d. 1446 secunda feria post festum nativitatis Marie virginis. - Original siehe U 109
1252 Dezember 5: Hugo, Kardinalpriester von S. Sabina und apostolischer Legat, genehmigt den Akt, durch welchen das Antoniterstift Rossdorf von dem Benediktinerkloster Limburg in der Diözese Speier einige bei Kensheim belegene Hecken und Äcker käuflich erworben habe. D. Colonie non. decembris p. d. Innocentii pape IV a. X.
1245 März 7: Die Mainzer Richter beurkunden den zwischen dem Kapital von S. Maria ad gradus zu Mainz und dem Rossdorfer Antoniterkonventualen Wilhelm d. Z. Hofmeister auf dem Hofe Muehlenrad, geschlossenen Vergleich betr. die streitigen Gerechtsamkeiten des Holzfällens und der Weide in dem Walde 'Hagenau'. A. 1245 non. marij.
1237 März, ohne Tag: Heinrich von Hanau schenkt dem Antoniterstift Rossdorf zur Abhaltung einer alljährlichen Memorie den durch Tausch für die Waldungen 'Ellense' und 'Steinwies' von denen von Kesselstadt erworbenen Wald 'Muehlenloch'. A. 1237 mense marcio.
1238 März 29: Erzbischof Siegfried von Mainz bestätigt die vorstehende Schenkung. Zeugen: Gottfried von Siegen und andere mehr. D. Hagenowe 1238 IV. Kal. aprilis, p. n. a. VIII.
1280 Juli 13: Reinhard von Hanau und seine Gattin Adelheid übertragen dem Antoniterstift Rossdorf gegen eine Erbrente von jährlich 20 Achtel Korn die zu Hanau an der Kinzigbrücke belegene Mühle. D. 1280 Margarethe virginis.
1296 Juni 15: Ulrich von Hanau und seine Gattin Elisabet verkaufen dem Meister Peter und dem Konvent des Antoniterstifts Rossdorf ihre zu Hanau an der Brücke belegene Mühle. A. & d. 1296 in die bb. Viti et Modesti.
1406 Oktober 26: Die Eheleute Knappe Friedrich und Anna von Stockheim verkaufen vor Schultheiß Hert Lange und 7 benannten Schöffen von Vilbel den Eheleuten Bruno Jeckel zu Frankfurt unter Aufhebung des früheren Kaufakts für 172 Gulden Frankfurter Währung ihr gesamtes Besitztum zwischen den Dörfern Vilbel und Dortelweil. D. a. d. 1406 feria III proxima post diem bb. Crispini et Crispiniani martirum. (vgl. U 65)
1414 Juni 18: Die Eheleute Knappe Friedrich und Anna von Stockheim verkaufen dem Meister Johann Conrad vom Antoniterstift Rossdorf für 250 Gulden ihre sämtlichen zwischen den Dörfern Vilbel und Dortelweil belegenen Güter und verschreiben demselben als Unterpfand für den noch beizubringenden Konsens ihrer Kinder ihre Güter in der Gemarkung Windecken. G. 1414 uff den nechstenn montag nach s. Vits dag des h. mertelers.
1420 März 5: Die Eheleute Knappe Heinrich und Else von Roedelsheim und die Eheleute Knappe Ruprecht und Margaretha von Hanau verschreiben den Eheleuten Siegfried zum Burggrafen zu Frankfurt für 400 Gulden eine ablösbare rente von jährlich 40 Achtel Korn und verpfänden dafür einen Hof zu Niedererlenbach und benannte Liegenschaften in der dasigen Gemarkung. D. 1420 feria III proxima post dominicam reminiscere.
1424 November 21: Die Eheleute Knappe Heinrich und Else von Roedelsheim verkaufen vor Schultheiß Johann Luckart und 5 benannten Schöfen von Niedererlenbach dem Meister Johann Conrad vom Antoniterstift Rossdorf ihren Hof zu Niedererlenbach nebst benannten Liegenschaften in der dasigen Gemarkung. D. 1424 feria III post diem b. Elizabeth vidue.
1424 Juni 4: Georg Geiling von Altheim und seine Gattin Kunigunde verzichten auf die Ansprüche an den ihnen von ihrem Schwager bzw. ihrer Schwester, den Eheleuten Heinrich und Else von Roedelheim abzugebenden 21 Morgen Ackerlands in der Gemarkung Niedererlenbach, welche diese mit anderem Eigentum dem Meister Johann Conrad vom Antoniterstift Rossdorf verkauft haben. D. 1424 dominica proxima festum ascensionis domini.
1424 September 25: Georg Geiling von Altheim und seine Gattin Kunigunde erklären, nachdem ihr Schwager bzw. ihre Schwester, Heinrich von Roedelheim und Gattin Elsi ihnen die ihnen zustehenden 21 Morgen Ackerlands in der Gemarkung Niedererlenbach abgekauft haben, alle diesem Verkauf widersprechenden älteren Urkunden für ungültig. D. 1424 feria II post festum s. Mathei apostoli.
1275 April 2: Reinhard von Hanau, seine Gattin Adelheid und ihr Sohn Ulrich versprechen dem Bruder Gottfried Gans [von Buedingen] ihm und dem Antoniter-Hause zu Rossdorf zur Erwerbung der Güter zu Hochstadt ('Hohinstat') behilflich zu sein, welche sie dem Ritter Erbo und dessen Erben zu Lehn gegeben haben. D.: a. d. 1275 quarto nonas aprilis. - Original siehe U 23
1307 Mai 1: Philipp und Philipp von Falkenstein, Herren zu Muenzenberg, konsentieren auf Bitten der Brüder Ritter Erwein und Gilbert Loew von Steinfurt zu dem Akte, durch welchen deren Schwester Hedwig, Witwe Ritter Friedrich von Buches, dem Antoniterstift Rossdorf 6 1/4 Morgen Weinbergs in der Gemarkung Bischofsheim verkauft hat. D. 1307 in die Philippi et Jacobi.
1370 November 2: Ganfried Malewicini, Präzeptor des Antoniterhauses 'Caesareste' (?) und Prokurator des Antoniterstifts Rossdorf, verkauft auf Grund der Vollmachten des Abts Pontius vom Antoniterkloster Vienne und des Präzeptors Amadeus vom Stifte Rossdorf ein zu Frankfurt belegenes Haus dem Priester Johann Scheltwalt für eine Erbrente von jährlich 3 Pfund Heller. D. 1370 in crastino omnium sanctorum.
1413 September 29: Johann Zinck von Neuenhain bei Cronenberg gibt dem Konventualen Friedrich von Linsz vom Antoniterstift Rossdorf 1/2 Morgen Erlen, 'an der Hart' in der Gemarkung Schwalbach belegen, gegen einen Kanon von 2 Kapaunen jährlich in Erbpacht. Zeuge: Pfarrer Conrad von Grüningen zu Neuenhain. D. 1413 ipso die b. Michaelis archangeli.
1430 September 6: Else, Witwe Knappe Georg von hattstein, verkauft vor Schultheiß Johann Schneider und 7 benannten Schöffen von Sulzbach dem Johann Fabri, Küster von S. Maria und S. Georg, genannt S. Leonard, in Frankfurt, für 114 Gulden 14 Schilling und 3 Heller Frankfurter Währung ein ihr von ihren Söhnen Heinrich, Conrad, genannt Philipp, und Philipp von Hattstein eigentümlich überwiesenes Haus nebst Wiese, an dem Ende des Dorfes Sulzbach nach Hoechst zu belegen. D. 1430 feria IV proxima ante festum nativitatis b. Marie v. gl.
1435 Juli 18: Die Brüder Heinrich, Conrad, genannt Philipp, und Philipp von Hattstein verkaufen vor Schultheiß Johann Baltz und 13 benannten Schöffen von Sulzbach unter Vorbehalt des Rückkaufrechts dem Hans von Neuenhain, genannt von Reiffenberg, für 320 Gulden Frankfurter Währung 10 Morgen Wiesen, in benannten Fluren bei Sulzbach belegen. Zeuge: Pfarrer Friedrich von Sulzbach. D. 1435 ipso die b. Arnolffi.
1446 Januar 19: Pfarrer Friedrich von Sulzbach nimmt von dem Meister Hugo von Schoeneberg vom Antoniterstift Rossdorf-Hoechst benannte bei Sulzbach belegene Wiesen gegen einen Kanon von jährlich 4 Gulden Frankfurter Währung auf Lebenszeit in Pacht. Zeugen: Wigand von Gruenberg, Kassenmeister, Heinrich Heylmann von Laubach, Prokurator des Stifts, Johann von Venlo und Gervin von Rossbach, Pfarrer zu Oberliederbach. D. & a. 1446 in vigilia ss. Fabiani et Sebastiani martirum Hoeste etc.
1430 August 31: Die Brüder Heinrich, Conrad, genannt Philipp und Philipp von Hattstein, Söhne weiland Georgs von Hattstein, konsentieren zu dem Verkauf, durch welchen ihre Mutter Else ein zu Sulzbach am Ende des Dorfes nach Hoechst zu belegenes Haus nebst Wiese dem Küster Johann Fabri von ss. Maria & Georg, genannt S. Leonard, zu Frankfurt verkauft habe. D. 1430 feria V proxima post decollationis Johannis.
1418 Dezember 21: Philipp von Cronberg sen. und Gattin Adelheid, geborene von Erbach, und Philipp von Cronberg jun., dessen Bruder, und Gattin Anna, geborene von Handschuchsheim, verkaufen dem Meister Johann Conrad namens des Antoniter-Stifts zu Rossdorf ein zu Neuenhain bei Koenigsheim belegenes Haus nebst Hofstätte. D. a. d. 1418 ipso die b. Thome apostoli. - Original siehe U 73
1421 September 15: Gottfried und Eberhard Herren zu Epstein erteilen dem Meister Johann Conrad namens des Antoniter-Stifts zu Rossdorf die Erlaubnis, auf ihren zu Neuenhain bei Schloss Koenigstein belegenen Gute, dem sogenannten Mertz-Gut, ein großes Haus zu bauen, 'also daz ysz keyne buerglich buwe nit ensij', und befreien die zu demselben gehörenden benannten Ackerland-, Wiesen- und Weinbergparzellen des Stifts von allen Abgaben. D. a. d. 1421 feria secunda post nativitatem b. Marie virginis. - Original siehe U 77
1358: Äbtissin Kunigunde und der Konvent des Klosters Thron zedieren dem Verwalter des Antoniterstifts Rossdorf zu Frankfurt 2 1/2 Morgen Weingarten, zu Neuenhain gelegen und der 'Bocksgarten' genannt. Datum fehlt. (unvollständig abgeschrieben)
1418 Dezember 21: Johann von Neuenhain, genannt von Reiffenberg, verkauft dem Meister Johann Conrad namens des Antoniter-Stifts zu Rossdorf ein zu Neuenhain bei Koenigstein belegenes Haus nebst Hofstätte. A. a. d. 1418 ipsa die b. Thome apostoli. - Original siehe U 71
1419 Johann von Neuenhain, genannt von Reiffenberg, verkauft dem Meister Johann Conrad vom Antoniterstift Rossdorf eine Reihe benannter Wiesen- und Ackerlandparzellen in der Gemarkung Neuenhain. D. 1419 ipso die b. Valentini martiris.
1419 März 1: Johann von Neuenhain, genannt von Reiffenberg, verkauft dem Meister Johann Conrad vom Antoniterstift Rossdorf benannte 5 Morgen Wiesen, unterhalb des Dorfes Soden bei Cronenberg im Bezirk des Herrengerichts von Sulzbach belegen. D. 1419 feria IV feria IV proxima post diem Kathedre s. Petri 1455 April 24: Johann Gutgelt, Präzeptor, und der Konvent des Antoniter-Stifts Rossdorf-Hoechst machen mit der Gemeinde Neuenhain, vertreten durch den Schultheiß Johann Ritter und benannte Einsassen, einen Tauschvertrag, inhaltlich dessen die Gemeinde gegen Zession benannter Renten von näher bezeichneten Grundstücken dem Stift eine an dessen Hof zu Neuenhain stoßende Hofstätte, eine zweite an dem Torhaus belegene Hofstätte und die Gerechtsamkeit überträgt, aus dem durch das Dorf laufenden Bach Kemel in den Stiftshof zu beliebiger Benutzung einen Abfluß zu leiten. D. 1455 off dornstag nach s. Gorgen dag des h. mertelers. - Original siehe U 133
1459 November 18: Präzeptor Johann Gutgelt verpachtet namens des Antoniter-Stifts zu Rossdorf-Hoechst benannten Leuten zu Neuenhain in der dortigen Gemarkung belegene näher bezeichnete Weinbergparzellen. D.: 1459 uff den nehesten sondag nach s. Mertins des h. bischoffs dag. - Original siehe U 138

Informationen / Notizen


Zusatzinformationen Zusatzinformationen
55 Folien, Papier, 65 Urkundenabschriften von einer Hand des ausgehenden 15. Jh., nach den Gütern geordnet, welche sie betreffen, unfassen die Jahre 1237-1459

Repräsentationen

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